Gesellschaftshaus Magdeburg
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Gesellschaftshaus Magdeburg

Gesellschaftshaus Magdeburg

Gesellschaftshaus Magdeburg

Das Gesellschaftshaus ist seit 2005 als "Haus der Musik" ein zentraler Ort vielfältiger kultureller Veranstaltungen im gesellschaftlichen Leben Magdeburgs. Kammerkonzerte, Konzerte für junge Hörer und Musikfestivals, aber auch Lesungen und Theateraufführungen prägen das Gesicht des Hauses ebenso wie die Nutzungen der attraktiven Räume durch Universität, Landesministerien, regionale und überregionale Firmen, Vereine und Verbände.

LED Werbetafel_Saisonstart 2022/23 im Gesellschaftshaus © Gesellschaftshaus Magdeburg (Layout: Tobias Hammer)
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© Gesellschaftshaus Magdeburg (Layout: Tobias Hammer)

Veranstaltungen im Stile traditioneller Kaffeehauskonzerte oder auch Tangoabende, an denen die Besucher sich aktiv beteiligen können, runden das Angebot ab. Ebenso hat sich das Haus durch das besondere historische Ambiente zu einem begehrten Ort für private Feiern wie Hochzeiten oder Jubiläen etabliert.

Schinkelsaal und Gartensaal des Hauses ermöglichen in ihren ganz verschiedenen, akustischen Gegebenheiten die hochwertige Aufführung verschiedenster musikalischer Programme vom Barock bis zur Moderne. Die beiden Konzertsäle sind jeweils für unterschiedliche Instrumental- und Vokalbesetzungen und stilistische Ausrichtungen bestens geeignet.

Musikalische Workshops finden vorwiegend im Grünen, Blauen und Roten Salon statt.  Im beschränkten Umfang wird das Gesellschaftshaus im Rahmen von Vermietungen auch für nichtmusikalische Veranstaltungen wie Konferenzen und Tagungen zur Verfügung gestellt.

Gesellschaftshaus I Kronleuchter Schinkelsaal_Seitenansicht
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© Gesellschaftshaus Magdeburg (Foto: Reimund Woithe)
Gesellschaftshaus I Blick von der Terrasse am Schinkelsaal
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© Gesellschaftshaus Magdeburg (Foto: Dirk Wandel)
Gesellschaftshaus I Blick in den Schinkelsaal
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© Gesellschaftshaus Magdeburg (Foto: Dirk Wandel)
Gesellschaftshaus I Flügel im Gartensaal
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© Gesellschaftshaus (Foto: Reimund Woithe)
Gesellschaftshaus I Foyer am Gartensaal
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© Gesellschaftshaus Magdeburg (Foto: Kathrin Singer)
Gesellschaftshaus I Blick auf die Terrasse am Gartensaal
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© Gesellschaftshaus (Foto: Cornelia Schmalhaus)

Telemann-Zentrum

Darüber hinaus ist im Gesellschaftshaus das Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung Magdeburg beheimatet, das sich wissenschaftlich mit Leben und Werk des in Magdeburg geborenen Komponisten Georg Philipp Telemann (1681 - 1767) befasst. Auf vielfältige Weise trägt es zur Verbreitung des telemannischen Œuvres im heutigen Musikleben bei.

ORGANUM I Musik im Kunstmuseum

"ORGANUM I Musik im Kunstmuseum" heißt die neue gemeinsame musikalische Veranstaltungsreihe von  Gesellschaftshaus und Kunstmuseum in der Klosterkirche.

Organum (griechisch Organon, „Instrument“) bezeichnet die ersten abendländischen Arten der Mehrstimmigkeit im 9. bis 11. Jahrhundert. Die Organa entwickelten sich im frühen Mittelalter in der Praxis des gregorianischen Gesangs.

Hintergrund

Wiedereröffnung der Klosterkirche im Kunstmuseum © Gesellschaftshaus Magdeburg (Ehemalige Klosterkirche im Kunstmuseum I Foto: Hans-Wulf Kunze, 18.03.2020)
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© Gesellschaftshaus Magdeburg (Ehemalige Klosterkirche im Kunstmuseum I Foto: Hans-Wulf Kunze, 18.03.2020)

Die Klosterkirche des Kloster Unser Lieben Frauen wurde am 17. September 1977 nach einer längeren Phase der Restaurierung fertigggestellt und als Konzerthalle "Georg Philipp Telemann" eröffnet. Zwei Jahre später erfolgte die Einweihung der großen Konzertogel aus der Werkstatt der Orgelbaufirma Jehmlich in Dresden.

Für viele Jahre bildete die Telemann-Konzerthalle den Mittelpunkt des Magdeburger Konzertlebens, bis ab dem Jahr 2005 das Gesellschaftshaus  als "Haus der Musik" für kleiner besetzte Musikveranstaltungen zur Verfügung stand. In der Folge fanden im Kloster Unser Lieben Frauen weiterhin Konzerte statt, die vom Gesellschaftshaus veranstaltet wurden. Aufgrund umfangreicher Restaurierungsarbeiten, die seit 2017 in mehren Bauabschnitten durchgeführt wurden,  war es - abgesehen von einigen Unterbrechungen - für längere Zeit unmöglich, Konzerte zu veranstalten.

Als letzter Höhepunkt vor der Sanierungsphase der Konzerthalle im Zeitraum 2019-2022 wurde am 21. September 2019 in einer "Langen Orgelnacht" und im Rahmen der Magdeburger Kulturnacht der 40. Jahrestag der Orgelweihe festlich begangen.

Mit Beginn der Saison  2022/23 erstrahlt nun das älteste Gebäude der Landeshauptstadt Magdeburg in neuem/alten Glanz. Wenn auch die Jehmlichorgel in dieser Saison noch nicht wiederhergestellt ist, wird der eindrucksvolle Raum der Klosterkirche wieder Heimstätte für musikalische Veranstaltungen, die in enger Zusammenarbeit zwischen dem Gesellschaftshaus und dem Kunstmuseum unter dem Label "ORGANUM I Musik im Kunstmuseum" geplant und durchgeführt werden.

Klosterkirche nach der Sanierung

Das 1945 durch einen Bombentreffer zerstörte hochmittelalterliche Chor-Gewölbe der Klosterkirche wurde bei den Instandsetzungen der 1950er bis 1970er Jahre nicht wieder hergestellt. Damals baute man eine flache Holzbalkendecke ein, die an die Holzdecke des einst ungewölbten Ursprungsbaus erinnern sollte.

Chor der Klosterkirche © Kunstmuseum Magdeburg (Chor 07.06.2022)
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© Kunstmuseum Magdeburg (Chor 07.06.2022)

Mit der Rekonstruktion des Kreuzrippengewölbes wird nun der gotische Raumeindruck wiederhergestellt, der gemeinsam mit den erhaltenen gotischen Fensterformen und Wandvorlagen im Chor die gestalterische Qualität der Zeit um 1240 wieder erlebbar macht.

Des Weiteren wird die Westempore für Besucher*innen zugänglich gemacht und die Wendeltreppen zu den Türmen instand gesetzt. Die Vorhalle im Westportal erhält mit ihrer Sanierung einen Windfang, Neben- und Lagerräume werden überarbeitet. Eine Erneuerung erfahren die in den 1970er Jahren eingebauten Holzfenster und der Fußboden der Kirche mit einer Fußbodenheizung ebenso wie die technische Ausstattung im Bereich Elektrotechnik und Belüftungsanlage.
Neben der Bearbeitung und malermäßigen Instandsetzung aller Putzflächen an den Wänden und Gewölben werden auch die Figuren der Hochsäuligen Kapelle restauriert und die Gedächtnisplatte für den Heiligen Norbert wiederhergestellt.

Quelle: Homepage Kunstmuseum Magdeburg (11.08.2022)

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