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0 Km

Start und Ziel der Wanderroute durch Magdeburgs historische Altstadt ist die Jugendherberge in der Leiterstraße. Die Markierung ist ein grüner Punkt auf weißem Hintergrund. Vorbei am Teufelsbrunnen, gestaltet vom berühmten Magdeburger Bildhauer, Künstler und Restaurator Heinrich Apel, geht es zum Breiten Weg. Über die Flaniermeile der Landeshauptstadt führt die Route in Richtung des Magdeburger Doms. Das Wahrzeichen der Stadt mit seinen mehr als 100 Meter hohen Türmen ist bereits von weitem zu sehen.

600 m

Auf Höhe des Dommuseums Ottonianum überqueren Sie die Straße. Hier führt die Wanderung direkt auf das beeindruckende Westportal des Doms zu. Durch den Remtergang verläuft die Route über die Bastion Cleve zur Hegelstraße. Hier ist Magdeburgs Vergangenheit als stärkste Festung Preußens deutlich zu erkennen. Die Ausgrabungen rund um den Wachturm gehörten zur südöstlichsten Eckbastion eines kompletten Rings.

2,6 km

Etwa zwei Kilometer weiter südlich der Altstadt ist ihr nächstes Ziel der Klosterbergegarten, Deutschlands ältester Volksgarten. Dafür verlassen Sie die Hegelstraße auf Höhe des Denkmals von Friedrich Wilhelm von Steuben, dem aus Magdeburg stammenden preußischen Offizier und US-amerikanischen General, nach links in die Planckstraße. Anschließend überqueren Sie das Schleinufer und folgen der Brücke. Auf dem Weg in den idyllischen Klosterbergegarten mit Inselteich und Froschbrunnen passieren Sie den damaligen Elbbahnhof, einst Umschlagplatz, heute modernes Wohnquartier.

2,8 km

Rechter Hand geht es durch den Park in Richtung Schönebecker Straße. Hier laden die Gruson-Gewächshäuser zu einer exotischen Pause ein. Der Magdeburger Industrielle Hermann Gruson begann 1896 mit seiner Pflanzensammlung, mehr als 4.000 tropische und subtropische Pflanzen von sechs Kontinenten sowie exotische Tiere sind in den Gewächshäusern zu bewundern.

2,9 km

Zurück in Richtung Schleinufer verläuft die Wanderroute über die Klinkebrücke. Sie folgen der schmalen Klinke bis zur Eisenbahnbrücke. Auf der Carl-Miller-Straße passieren Sie eines von Magdeburgs beliebtesten Freibädern, das Carl-Miller-Bad, und wenig später das Eike von Rep-gow-Denkmal.

3,0 km

Geradeaus über die Hallische Straße führt die Wanderung durch die grünen Glacisanlagen. Danach halten Sie sich rechts und biegen links in den Tunnel unter den Bahngleisen ab. Entlang der Maybachstraße erwarten Sie historische Festungsgemäuer. Dazu gehört die gut erhaltene Kernfestung West. Das dreieckige Festungswerk Ravelin II wurde in den vergangenen Jahren liebevoll in Stand gesetzt und kann heute besichtigt werden.

4,6 km

Per Fußgängerbrücke überqueren Sie den Magdeburger Ring, die Schnellstraße verbindet die gesamte Landeshauptstadt. An der Treppe am Parkausgang halten Sie sich links und folgen der Wilhelm-Külz-Straße über den Lessingplatz weiter zum Schellheimerplatz. Entlang der Anna- und Goethestraße durchqueren Sie den Kiez rund um Stadtfeld. Vor allem bei jungen Familien sind die historischen Wohnhäuser aus der Gründerzeit mit ihren verzierten Fassaden und grünen Innenhöfen beliebt.

6,0 km

Wandern Sie entlang des schmalen Flüsschens Schrote durch die Goetheanlagen bis zur Olvenstedter Straße. Hier wird die Ampel überquert und die Route folgt geradeaus der Freiligrathstraße. Weiter entlang der Rosegger- und Herderstraße geht es über die Bruno-Wille-Straße wieder parallel zur Schrote.

8,6 km

Nächstes Ziel ist der Geschwister-Scholl-Park, zu erreichen über die Motzstraße, die Albert-Vater- und Walther-Rathenau-Straße. Über Treppen gelangen Sie hinunter in den Park, am Teich vorbei geht es wieder Treppen hinauf zur Richard-Wagner-Straße.

9,1 km

Durch die Dehnhardtstraße geht es zum Johannes-Gutenberg-Denkmal. Links am Haus des Handwerks vorbei folgt das Denkmal für den Magdeburger Oberbürgermeister Gustav Hasselbach mit monumentalem Brunnen.

9,5 km

Die nächste grüne Oase auf der Wanderroute folgt in wenigen Metern mit dem Nordpark. Dazu wandern Sie entlang der Henning-von-Tresckow-Straße und überqueren die Pappelallee. Im Park passieren Sie das August-Wilhelm-Francke-Denkmal sowie den Friedhof der gefallenen sowjetischen Soldaten und das Denkmal von Lazare Carnot.

10,4 km

Weiter über den Pfälzer Platz durch die Hohepfortestraße erreichen Sie das Gelände der Otto-von-Guericke-Universität. Fast 15.000 Studierende lernen und forschen hier.

10,6 km

Nach Überquerung der Walther-Rathenau-Straße sehen Sie rechter Hand die historischen Mauern der Kaserne Mark.

11,3 km

Die Tour folgt der Mühlenstraße und Neustädter Straße bis zum beeindruckenden Kirchen-Ensemble am Alten Fischerufer. Dazu zählen die Walloner-, Sankt Petri-Kirche und die Magdalenenkapelle. Ein Spazierweg verläuft parallel zum Schleinufer auf die Johanniskirche zu. Links am Denkmal mit dem Titel „Gekreuzigter“ vorbei geht es zum Lutherdenkmal vor der Johanniskirche.

12,5 km

Darauf folgt mit dem Kloster Unser Lieben Frauen das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt. Dazu wandern Sie über Johannisbergstraße, die Straße Neue Strombrücke und vorbei an der Ostseite des Einkaufszentrums Allee-Center. Sehenswert: In der romanischen Klosteranlage ist mit dem Kunstmuseum der wichtigste Ort für zeitgenössische Kunst und Skulptur in Sachsen-Anhalt entstanden. Rund um das Kloster erstreckt sich ein frei zugänglicher Skulpturenpark mit mehr als 40 internationalen Werken.

12,7 km

Links über die Regierungsstraße führt die Wanderroute durch das wieder aufgebaute Sterntor. Rechts vorbei an den Barockgebäuden des Landtages von Sachsen-Anhalt zieht die Grüne Zitadelle alle Blicke auf sich.

13,0 km

Vorbei an den bunten Wänden der Grünen Zitadelle wandern Sie nach links und überqueren den Breiten Weg, zurück zur Leiterstraße mit Ihrem Zielpunkt der Jugendherberge.