Etappe 2: Königslutter - Helmstedt
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28,8 km - Königslutter

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33,4 km

Groß Steinum macht seinem Namen alle Ehre. Mächtige vor 60 Millionen Jahren entstandene Knollenquarzitblöcke prägen das Ortsbild und bilden markante, sagenumwobene Felsformationen wie die Bockshornklippe. Der sehr harte Quarzit diente in Vorzeiten als idealer Baustoff für Großsteingräber, von denen drei aus der jüngeren Steinzeit rund um das Dorf erschlossen wurden. Um die Bockshornklippe führt der Erlebnispfad „Großsteingrab Groß Steinum“ des Freilicht- und Erlebnismuseums Ostfalen (FEMO). Hier lässt sich die sogenannte „Steinkammer von Groß Steinum“, ein rekonstruiertes Hünengrab, besichtigen.

34,7 km

Der rund sieben Kilometer lange (FEMO) Geologie- und Naturerlebnispfad durch den schönen Dorm, ein zum Naturpark Elm-Lappwald gehörender Laubwald, lässt sich per Pedes erwandern und bietet Einblicke in die Geheimnisse der Erdgeschichte.

36,8 km

Ursprünglich befand sich hier in Süpplingenburg die Stammburg Kaiser Lothars III. Um 1875 wurden bis auf die Kirche alle Burggebäude und die Befestigungsmauern abgerissen und der Burggraben zugeschüttet. Die Ostteile der über dem kreuzförmigen Grundriss errichteten mehrmals umgebauten Pfeilerbasilika St. Johannis stammen aus dem 12. Jahrhundert. Besonders sehenswert ist bis heute die prächtige Ausmalung, die Chorschranke sowie das bunte Ostfenster mit biblischen Motiven. Für Liebhaber der Orgelmusik sind die Klänge der neuen Konzertorgel ein Genuss.

50,3 km - Helmstedt

1576 wurde in Helmstedt die erste braunschweigische Landesuniversität eröffnet und verschaffte sich einen Ruf weit über die Landesgrenzen hinaus. Die Universitätsgebäude des Juleums aus dem 16. Jahrhundert sind bis heute erhalten. Das ehemalige Aula- und Hörsaalgebäude, ein wunderschöner Spätrenaissancebau, beherbergt im Untergeschoss im ehemaligen Wein- und Bierkeller das Kreis- und Universitätsmuseum. Hier werden die Geschichte der Region und der Universität präsentiert.

Das Zonengrenzmuseum zeigt in fünf Abteilungen die Geschichte der ehemaligen innerdeutschen Grenze am Beispiel des Landkreises Helmstedt.

Der Hausmannsturm ist das älteste erhaltene Stadttor im Braunschweiger Land. Die Helmstedter Stadtmauer hatte einst acht Türme. Heute sind davon noch vier in Resten vorhanden. Die Magdeburger Warte – ein mittelalterlicher Wartturm – ist ein letzter sichtbarer Rest der Helmstedter Landwehr.

Auf dem Gelände der ehemaligen Tagebaue Helmstedt und Wulfersdorf entwickelt sich derzeit ein Bade- und Freizeitgewässer des Lappwaldsees. Es ist geplant, auf diesen Flächen ein überregional bedeutsames Tourismus- und Erholungsgebiet für wasserorientierte Freizeitnutzung mit Stränden und Wassersporteinrichtungen auszubauen.

Zu besichtigen sind das ehemalige Kloster St. Marienberg, die Schatzkammer mit den kostbaren mittelalterlichen Textilien, die flachgedeckte romanische Klosterkirche und die Paramentenwerkstatt der von Veltheim-Stiftung.