Stadtpark Rotehorn
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Der Stadtpark Rotehorn ist einer der am schönsten gelegenen englischen Landschaftsparks Deutschlands und das grüne Herz Magdeburgs auf der innerstädtischen Elbinsel.

Stadtpark Rothehorn © MMKT GmbH
Stadtpark Rotehorn © www.AndreasLander.de
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Stadtpark Rotehorn © www.AndreaLander.de
Stadtpark Rothehorn © MMKT GmbH
Stadtpark Rothehorn © www.AndreasLander.de
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Beliebtes Ausflugsziel

Der Stadtpark ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Magdeburger. Mit dem Boot über den Adolf-Mittag-See rudern, auf den Seeterrassen im Biergarten sitzen, sich auf den Wegen des Parks sportlich betätigen oder einfach nur bummeln, sind vor allem an den Sommerwochenenden willkommene Aktivitäten.

Historischer Hintergrund

Bereits im frühen 19. Jahrhundert wurde die Ostseite der Insel nach dem Bau des Cracauer Wehres im Jahre 1819 als Badestrand genutzt. 1871 beschloss der Magistrat der Stadt die gärtnerische Ausgestaltung des bis dahin unbebauten Südbereichs der Insel.

Parkgestaltung

Der damalige Gartendirektor Paul Niemeyer leitete die Umsetzung eines von ihm entworfenen Planes für einen 25 Hektar großen Stadtpark. Dabei wurden jedoch die häufig vom Hochwasser heimgesuchten Bereiche der Südspitze, die zudem noch mit dem Fort XII Festungsanlagen beherbergte, sowie das Ufer zur Alten Elbe im östlichen Teil nicht in die Anlage einbezogen. Dies erfolgte erst nach 1898, als der Park erheblich vergrößert wurde. In diese Zeit fällt auch die Entstehung des Adolf-Mittag-Sees und des Tempels auf der Marieninsel.

Architektur

Architektonischer Höhepunkt des weiträumigen Parks ist die im Bauhausstil entworfene Stadthalle. Das Gebäude wurde anlässlich der international für Aufsehen erregenden Deutschen Theaterausstellung 1927 in nur viereinhalb Monaten fertiggestellt. Das Bauwerk wurde ergänzt durch den 60 Meter hohen Albinmüller-Turm und das Pferdetor.

Spazieren Sie virtuell durch den Rotehornpark

Das Projekt „Gartenträume 360 Grad“ wurde durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert. Panoramen von fast 50 Parks finden Sie unter: www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de/360Grad.

Albinmüller-Turm

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen bleibt der Albinmüller-Turm bis auf weiteres geschlossen.


Aussichtsplattform bietet fantastischen Rundumblick über Magdeburg

Besucher können bis Ende Oktober wieder täglich außer montags die 252 Stufen des Albinmüller-Turms erklimmen. Aber auch per Fahrstuhl gelangt man bequem auf die Aussichtsplattform, um die Schönheiten der Elbestadt entlang des großen Stroms aus ungewohntem Blickwinkel zu entdecken. Bei klarem Wetter wird sogar der Brocken sichtbar.

Hintergrund

Der insgesamt 61 Meter hohe Aussichtsturm gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke Magdeburgs. Er wurde 1927 unter der künstlerischen Oberleitung von Prof. Albinmüller als Krönung des Gesamtensembles zur 1. Deutschen Theater-Ausstellung nach den Gedanken des Neuen Bauens errichtet. Besucher können täglich die 252 Stufen des Albinmüller-Turms erklimmen. Aber auch per Fahrstuhl gelangt man bequem auf die Aussichtsplattform, um die Schönheiten der Elbestadt entlang des großen Stroms aus ungewohntem Blickwinkel zu entdecken. Bei klarem Wetter wird sogar der Brocken sichtbar.

Öffnungszeiten von April bis Oktober

montags bis freitags von 10.30 bis 17.00 Uhr,
an den Wochenenden sowie an Feiertagen von 12.00 bis 18.00 Uhr.

Eintritt

Der Eintritt kostet pro Person ab 6 Jahren 2 Euro, zahlbar mit 50-Cent- sowie 1- oder 2-Euro-Münzen.

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Adolf-Mittag-See

Der Adolf Mittag See, inmitten des Stadtparkes Rotehorn gelegen, wird seit den 1970 iger Jahren durch die Taube Elbe mit Elbwasser über ein regulierbares Bauwerk gespeist. Die Rohrsohle liegt 42,79 m üNN. Perioden mit Niedrigwasser führen zu einer schlechten Wasserqualität des Sees. Durch die Verschlammung des Sees wird die Situation noch verschärft. Es steht wenig Sauerstoff zur Verfügung.
Mittels einjähriger Messung wurden die hydrologischen und hydrogeologischen Verhältnisse des Sees analysiert. Durch Modellrechnungen wurden die Grundwasserströmungsverhältnisse untersucht. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass der Adolf Mittag See in engen Kontakt mit dem Grundwasser steht, das von den Wasserständen der Stromelbe und der Alten Elbe abhängt.
Eine Einspeisung von Fremdwasser würde zu einer Erhöhung des Seewasserspiegels führen. Der Zielwasserstand beträgt 42,50 m üNN für MNW bzw. MW-Stände der Elbe. Er wird gegenwärtig an etwa 200 Tagen im Jahr unterschritten. Die erforderliche Wassermenge, um den Zielwasserstand zu erreichen, beträgt 15 bis 25 l/s.
Die bisherige Situation wird als Wassergüteproblem in Form von Fischsterben wahrgenommen. Die Ursachen liegen jedoch vor allem in ungenügender Durchströmung des Sees, einer zu geringen Wassermenge und Rücklöseerscheinungen aus dem Schlamm des Gewässers begründet.
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