Ballett Magdeburg
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1907 eröffnete das Opernhaus am Universitätsplatz als Centraltheater für Varieté und Operetten. Schon damals gehörte eine Tanzkompanie zum festen Ensemble des Hauses. Über Jahrzehnte hinweg tanzte das Ballett vorrangig in den Produktionen des Musiktheaters. Nach der Wende entwickelte es sich zur eigenständigen Sparte des inzwischen fusionierten Theaters Magdeburg.

Die Ballettdirektorin Irene Schneider (1991-2006) verhalf dem Ballett zu großer Beliebtheit und schuf mit ihrem Ensemble unvergessliche Ballettabende und zahlreiche Uraufführungen. Seit 2006 prägt der Kubaner Gonzalo Galguera das Ballett Magdeburg und verhilft den 22 Tänzern der Kompanie zu großen, auch international anerkannten Erfolgen.

klassische Kompanie

Die klassische Kompanie zeigt eine tänzerische Vielseitigkeit und ein breites Spektrum an Stilen: vom klassischen Ballett, über neoklassische Einflüsse bis hin zum Modern Dance. Zudem sucht Gonzalo Galguera immer wieder nach neuen künstlerischen Herausforderungen. Dazu zählen verschiedene Uraufführungen, sowie sinfonische Ballettabende und Handlungsballette.

Besonders erfolgreich war 2019 Galgueras Interpretation von „Dracula“, ein Ballett, das im Fachmagazin „Tanz“ als bestes Ballett nominiert wurde.

Die beliebte Reihe „Tanzbegegnungen“ bereichert das Programm des Balletts Magdeburg, das seinen klassischen Ursprung aber auch in bekannten Werken wie „La Sylphide“, „Romeo und Julia“, „Le Sacre du Printemps“, „Der Nussknacker“ oder „Dornröschen“ eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Als Familienballett eroberte zuletzt „La Fille mal gardée“ die Herzen der Magdeburger. 2020 zeigen Gaonzalo Galguera und GMD Anna Skryleva nach ihrem ersten gemeinsamen Erfolg mit „America Noir“, dass sie mit „Der Zauberladen/Petruschka“ wieder gemeinsam das Publikum verzaubern können.

Internationale Gastchoreografen

Neben eigenen Choreografien für das Ballett Magdeburg ist Gonzalo Galguera auch verantwortlich für die künstlerische Auswahl von internationalen Gastchoreografen wie Can Arslan oder Pablo Lastras Sanchez. Gastspiele führten das Ballett Magdeburg u. a. nach Kuba und Kolumbien. Eine Besonderheit des Balletts Magdeburg ist außerdem das Elevenprogramm, in dem pro Spielzeit zwei begabte Tänzer oder Tänzerinnen aus aller Welt die Möglichkeit erhalten, sich durch Integration in die Kompanie und durch spezielle Förderung auf ihre Tanzkarriere vorzubereiten.