Routenbeschreibung
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Start: Sternbrücke

Ihr Weg führt Sie auf dem Elberadweg alternativ entlang der Elbe in Richtung Süden zur Fähre Buckau.

Auf Ihrem Weg liegt der erste Volksgarten Deutschlands, der Klosterbergegarten. Innerhalb der von Peter Joseph Lenné geplanten Parkanlage befindet sich das im klassizistischen Stil erbaute Gesellschaftshaus sowie die 1895 errichteten Gruson-Gewächshäuser.

Nach dem Übersetzen mit der Buckauer Fähre führt die Route weiter auf dem Niemeyerweg zur Südspitze des Parks. Hier befindet sich das 1870 errichtete Fort XII.

Von folgen Sie dem Elberadweg zum Heinrich-Heine-Platz. Der schlanke Aussichtsturm und das benachbarte Pferdetor sind Beispiele der Magdeburger Moderne.

Weiter führt die Fahrt über den kleinen Stadtmarsch vorbei an der ältesten Eisenbahnbrücke Magdeburgs, der 1846 errichteten Hubbrücke.

Sie fahren weiter in Richtung Strombrücke, um nach der Überquerung wieder auf den Elberadweg zu gelangen, dabei kommen Sie an einem Backsteingebäude, einem ehemaligen Offizierswohnhaus, vorbei. Dieses Gebäude stellt den letzten oberirdischen Rest des Zitadellengeländes von 1683 dar.

Der Ausschilderung des Elberadweges folgend gelangen Sie über die Rad- und Fußgängerbrücke Am Schleinufer weiter zur Elbuferpromenade mit Petriförder. Nördlich, auf der Westseite der Brücke befinden sich die Magdalenenkapelle, die St.-Petri-Kirche, Reste der mittelalterlichen Stadtmauer und die Wallonerkirche.

Nun setzen Sie Ihre Fahrt stromabwärts vorbei an den erhaltenen Teilen der Stadtmauer in Richtung Bastion Preußen/Lukasklause mit ihrem aus dem 13. Jahrhundert stammenden Wehrturm fort. Seit 1995 unterhält die Otto-von-Guericke-Gesellschaft hier ein Museum in Erinnerung an den erfindungsreichen Magdeburger Oberbürgermeister. In seiner unmittelbaren Umgebung befindet sich das Magdeburg-Wittenberger Eisenbahntor.

Sie verlassen über eine Rampe die Nashville-Promenade und fahren entlang der Walther-Rathenau-Straße zur 1863/64 erbauten Kaserne Mark und dem Hohepfortewall.

Der Weg führt Sie weiter über die Gustav-Adolf-Straße und Pfälzer Straße zu dem 1827 als ersten kommunalen Begräbnisplatz außerhalb der Stadtbefestigung angelegten Nordfriedhof, heute Nordpark.

Von dort aus führt Ihr Weg vorbei am Haydnplatz mit dem Hasselbachbrunnen über den Kaiser-Otto-Ring, mit den Resten der äußeren Wallstraße zum en Geschwister-Scholl-Park, der 1895 als Königin-Luise-Garten, angelegt wurde.

Weiter dem Kaiser-Otto-Ring folgend erreichen Sie die Walther-Rathenau-Straße und queren diese an der Kreuzung, um Ihren Weg in Richtung Süden fortzusetzen. In unmittelbarer Nähe des Damaschkeplatzes sind noch kleine Reste der Kernfestung Nordwest sichtbar.

Nachdem Sie den Damaschkeplatz überquert haben, gelangen Sie durch die Glacis-Anlagen zur gut erhaltenen Kernfestung West mit ihren Festungsanlagen.

Wenn man einen Eindruck von den Festungsanlagen des 19. Jahrhunderts gewinnen will, so lohnt ein Abstecher zu den Resten der Kernfestung West, mit den Kavaliere IV, V, VI. Das Kavalier V mit dem Ravelin 2 ist inzwischen gut restauriert und regelmäßig für Besichtigungen offen.

Bevor Sie die Hallische Straße erreichen, sehen Sie die Reste des neuen Sudenburger Tores sowie die Ringmauer, die die Reste der Kernfestung Südwest bilden.

Durch die Carl-Miller-Straße und Seumestraße führt die Route in Richtung Hegelstraße. Wieder auf dem Elberadweg gelangen Sie zum Dom und auf den Domplatz. In der unmittelbaren Umgebung des Domes laden die Reste des Alten Sudenburger Tores sowie das wieder aufgebaute Sterntor zu einem Besuch ein. Nördlich des Parks am Fürstenwall befinden sich zur Elbe hin die ausgegrabenen Teile der Bastion Cleve mit den Resten des mittelalterlichen Wehrturms „Cleve“.

Durch den Remtergang gelangt man zum Haus der Romanik sowie zum Möllenvogteigarten und zum Fürstenwall. Der Möllenvogteigarten ist die älteste Gartenanlage der Stadt und durch ihre Zwingeranlage besonders reizvoll. Die Wallanlage des Fürstenwalls ist stadtbau- und gartenhistorisch bedeutsam und zählt zu den ersten öffentlichen Grünanlagen Deutschlands.

Bevor man seinen Weg über die Brücke am Schleinufer fortsetzt, kann man auf das links liegende Magdeburg-Leipziger Eisenbahntor und die Kaiserrampe herabblicken. Vorbei an den ehemaligen Flachspeichern mit ihrem Kontorgebäude, die zu Loftwohnungen umgebaut wurden, fährt man vorbei am 1872/73 erbauten Kavalier I „Scharnhorst“.  Nachdem Sie das Kavalier I hinter sich gelassen haben, erreichen Sie den Ausgangspunkt Ihrer Tour.

Ziel: Sternbrücke