Behindert sind wir doch alle! Wann ist etwas Kunst?
Podiumsgespräch
Behindert sind wir doch alle! Wann ist etwas Kunst?
Im Begleitprogramm zur Ausstellung SELTENLAND Philipp Wewerka und Gäste laden wir zu einem offenen Podiumsgespräch unter dem Titel Behindert sind wir doch alle! Wann ist etwas Kunst? ein. Die Ausstellung präsentiert erstmals eine umfangreiche Auswahl aus dem zeichnerischen Werk von Philipp Wewerka eines Autisten, der seine innere Welt in eindrucksvollen, oft seriellen Zeichnungen entfaltet und damit nicht nur künstlerische Eigenständigkeit, sondern auch neurodiverse Wahrnehmungs- und Denkweisen sichtbar macht.
Im Gespräch werden die im FORUM GESTALTUNG gezeigten Arbeiten, das Ausstellungskonzept sowie grundsätzliche Fragen zur Kunst, zur Rolle von Autorschaft und Außenseiterschaft, zur Bedeutung von neurodiversen Perspektiven und zur Inklusion im Kunstbetrieb reflektiert. Welche Rolle spielen Zuschreibungen und Wahrnehmungsunterschiede in der künstlerischen Produktion und Rezeption? Und wie verändern inklusive Ansätze unser Verständnis von Kreativität und kultureller Teilhabe?
Gemeinsam mit folgenden Gästen möchten wir diesen Fragen nachgehen und Kunst als einen Raum für vielfältige Realitäten und Perspektiven begreifen:
Katharina Dietz, Vorsitzende akku e. V. - Autismus, Kunst und Kultur
Dr. Stefan Kraus, zuletzt Leiter des KOLUMBA - Kunstmuseum des Erzbistums Köln und Beiratsmitglied des Wewerka Archivs
Dr. Thomas Röske, Leiter der Sammlung Prinzhorn am Zentrum für psychosoziale Medizin in Heidelberg
Mi., 04.02.2026
19:00 bis 21:00 Uhr
Magdeburg