Auftakt des Terrors - Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus

Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten vor 90 Jahren spielten Konzentrationslager eine zentrale Rolle bei der Durchsetzung und Sicherung der nationalsozialistischen Herrschaft. Heute kennen viele Menschen die Namen der großen Konzentrations- oder Vernichtungslager wie Sachsenhausen oder Auschwitz, aber die frühen Konzentrationslager wie Ahrensbök oder Breitenau sind weitgehend unbekannt.
In den frühen Konzentrationslagern, die meist schon nach wenigen Wochen oder Monaten wieder geschlossen wurden, erprobte das nationalsozialistische Regime Instrumentarien der Gewalt. Der Weg in den millionenfachen Massenmord war damit noch nicht vorgezeichnet, aber geebnet.
An elf Themenstationen beleuchtet die Ausstellung Auftakt des Terrors die Rolle und Funktion der frühen Konzentrationslager. Anhand zahlreicher Biografien von Verfolgten und Tätern zeigt sie auf, wie diese Lager zur Errichtung und Absicherung der nationalsozialistischen Herrschaft beitrugen.
Den Ausgangspunkt bilden die 15 Lager, an die in den an der Ausstellung beteiligten Gedenkstätten erinnert wird. Sie stehen exemplarisch für die mehr als 90 frühen Lager im Deutschen Reich.
Eine Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager.

Eine Ausstellung im Rahmen der Aktionswoche Eine Stadt für alle der Initiative Weltoffenes Magdeburg

Beginn:

Datum: Do., 15.01.2026Uhrzeit: 10:00 Uhr

Ende:

Datum: Sa., 21.02.2026Uhrzeit: 15:00 Uhr

Ort:

Literaturhaus Magdeburg

Literaturhaus Magdeburg

Leitung: Sarah Thäger

Thiemstraße 7
39104 Magdeburg

Ortschaft:

Magdeburg

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