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Brandmeisteranwärter/-in

Bewerbungen für den Ausbildungsstart 01.04.2027 können vom 01.03.2026 bis 31.03.2026 online auf www.interamt.de unter eingereicht werden. (Interamt ID 1420162)


Die Aufgaben der Feuerwehr bestehen in der Bekämpfung von Bränden, der Rettung von Menschen und Tieren aus Notlagen, der technischen Hilfeleistungen und der Durchführung des Rettungsdienstes

Berufsbild

Beamte und Beamtinnen in der Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt des feuerwehrtechnischen Dienstes (vormals mittlerer Dienst) leisten in Not- und Gefahrensituationen Hilfe durch Retten, Löschen, Bergen und Schützen. Dabei sind die klassischen Aufgaben die Bekämpfung von Bränden, die Rettung von Menschen und Tieren aus Notlagen, die technische Hilfeleistung, die Abwehr von Katastrophen und die Durchführung des Rettungsdienstes. Bei Eignung, Neigung und Bedarf ist eine zusätzliche Verwendung im Höhenrettungsdienst oder als Feuerwehrtaucher möglich.

Vorbereitungsdienst

Die Ausbildung dauert 18 Monate und gliedert sich in Abschnitte an einer Feuerwehrschule, die Rettungssanitäter-Ausbildung und berufspraktische Abschnitte bei der Feuerwehr und im Rettungsdienst. 

Die Einstellung erfolgt im Beamtenverhältnis auf Widerruf in das 2. Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 des feuerwehrtechnischen Dienstes

Voraussetzungen

In den Vorbereitungsdienst kann eingestellt werden, wer  

  • Mindestens über den Hauptschulabschluss verfügt,
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem für den feuerwehrtechnischen Dienst geeignetem Handwerk oder in einem entsprechenden Ausbildungsberuf (z. B. Rettungsassistent/in / Notfallsanitäter/in) nachweisen kann,
  • am Tag der Einstellung (01.04.) maximal 38 ½ Jahre alt ist,
  • uneingeschränkt gesundheitlich und persönlich geeignet und teamfähig ist sowie mindestens den PKW-Führerschein besitzt.

Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren erfolgt mit der Zielstellung, hochmotivierte, mit einer guten Allgemeinbildung ausgestattete, körperlich trainierte und handwerklich begabte Menschen einzustellen und auszubilden. Es gliedert sich in nachfolgend aufgeführte Teile:

  • Bewerber/innen, die die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, müssen sich dem schriftlichen, psychologischen  Eignungstest der Deutschen Gesellschaft für Personalwesen e. V. unterziehen.­
  • Die Bewerber/innen, die im psychologischen Eignungstest gute Ergebnisse erzielen, nehmen an der physischen und praktischen Eignungsdiagnostik teil. Hier wird durch einen Sporttest die physische Leistungsfähigkeit ermittelt. Dazu gehören Disziplinen und Übungen die ein weites Leistungsspektrum abbilden, wie z. B. Schwimmen, Tauchen, Sprint, Ausdauer, Kraft- und Koordinationsübungen. Außerdem werden im Rahmen der praktischen Eignungsdiagnostik das Verhalten in der Höhe (Besteigen einer 30 m Feuerwehrdrehleiter), das Bewegen unter einer Atemschutzmaske und das Verhalten bei mit dem Berufsbild Feuerwehr einhergehenden praxisnahen Themen (Rettung und Brandbekämpfung) getestet.
  • Die Bewerber/innen, die gute Ergebnisse im Sport- und Praxisteil erreichen, nehmen an einem Vorstellungsgespräch teil.
  • Abschließend wird unter den Bewerber/innen die das Auswahlverfahren bis zum Vorstellungsgespräch durchlaufen haben, unter Berücksichtigung der Ergebnisse der einzelnen Eignungstests, die Auswahl für die Einstellung getroffen.
  • Die ausgewählten Bewerber/innen müssen über die uneingeschränkte gesundheitliche Eignung für die Laufbahn des feuerwehrtechnischen Dienstes verfügen. Deshalb muss sich dieser Bewerberkreis der betriebsärztlichen Untersuchung nach den berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen G 25, 26.3, 41 und 42 sowie der amtsärztlichen Untersuchung unterziehen. Außerdem ist durch ein Führungszeugnis die persönliche Eignung nachzuweisen.

Kontakt

 

Frau Rebecca Meynhardt

Fachbereich 01 - Personal- und Organisationsservice
Ausbildungsleitung

Julius-Bremer-Straße 8
D-39104 Magdeburg