Magdeburg Marketing übernimmt Patenschaft für kleinen Großen Ameisenbär
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Magdeburg Marketing übernimmt Patenschaft für kleinen Großen Ameisenbär

Die Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH (MMKT) hat die Tierpatenschaft für das Ameisenbär-Jungtier im Magdeburger Zoo übernommen. Der kleine Große Ameisenbär erblickte am 8. Februar das Licht der Welt. Geschäftsführer Hardy Puls steht seit Anfang Februar an der Spitze der MMKT. Jetzt verbindet die beiden Neu-Magdeburger eine Patenschaft

Bei dem jüngsten Sprössling der Großen Ameisenbären handelt es sich um eine zoologische Rarität. Nachzuchten in Menschenobhut sind sehr selten. Ein Jahrzehnt hat der Magdeburger Zoo auf den Ameisenbär-Nachwuchs warten müssen. Bei seiner ersten Stippvisite im Zoo schloss der neue MMKT-Geschäftsführer Hardy Puls das kleine Jungtier sofort ins Herz und entschied sich zu einer Tierpatenschaft.

Langjährige Zusammenarbeit

Die Patenschaft besiegelt noch einmal die gute langjährige Zusammenarbeit zwischen Magdeburg Marketing und dem Zoo der Landeshauptstadt. „Unser Zoo gehört zu den größten Highlights der Stadt und wir werben seit Jahren intensiv mit der besonderen Tiervielfalt“, erklärt Magdeburg Marketing-Chef Hardy Puls. Das exotische Ameisenbär-Jungtier könnte jetzt sogar überregional für noch stärkere Strahlkraft sorgen.

Gemeinsam wollen wir nicht nur den Bekanntheitsgrad des Zoos steigern, sondern allgemein die Potenziale Magdeburgs sichtbar machen“, sagt Hardy Puls und ist sich darin mit Zoo-Geschäftsführer Dirk Wilke einig. Dirk Wilke erklärt: „Tierpatenschaften belegen eine enge Verbundenheit zum Zoo und sind eine wichtige Wertschätzung der Arbeit der Tierpfleger.

Ein Zoobesuch lohnt sich

Gut zu wissen: Zoobesucher können den fünf Wochen alten Großen Ameisenbär bereits beobachten. Ameisenbär-Mutter Estrella trägt ihren Nachwuchs rittlings auf dem Rücken auf der Anlage umher oder wärmt ihren Nachwuchs zum Schlafen mit ihrem buschigen Schwanz. Bis zur elften Woche nimmt das Jungtier Muttermilch auf. Danach beginnt Estrella das Kleine mit vorverdautem Brei zu füttern.

Wenn der Nachwuchs erst einmal groß ist, kann ein Ameisenbär bis zu 35.000 Ameisen oder Termiten täglich vertilgen. Im Zoo wird ein gleichwertiger, gehaltvoller Futterbrei mit 30 Zutaten gemixt, den die Ameisenbären mit ihrer mehr als halben Meter langen Zunge aufschlecken können.

Daten der Großen Ameisenbären:

  • Mutter „Estrella“ ist am 19. Januar 2002 in London geboren und kam am 27. August 2003 nach Magdeburg.
  • Vater „Kaspar“ ist am 13. Juli 2000 im Zoo Dortmund geboren und
    kam am 15. August 2001 in den Zoo Magdeburg.
  • Ein noch namenloses Jungtier, geboren am 8.2.2021 im Zoo Magdeburg

Der Zoo Magdeburg beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP)  der Großen Ameisenbären. Der Bestand ist in den Herkunftsgebieten Costa-Rica und  Nord-Argentinien weiterhin gefährdet und daher schützenswert. Auf der Rote Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN) wird der Große Ameisenbär als „gefährdet“ (VU) gelistet.

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17.03.2021