Route 10 - Beleef historie en traditie
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Route 10 - Beleef historie en traditie

Geen enkele andere plaats in Duitsland werd zo sterk beïnvloed door de vesting als Maagdenburg. Forten, ravelins, torens, kazematten en kazernes geven vandaag de dag nog steeds bewust of onbewust vorm aan het stadsbeeld. Tijdens een fietstocht fietst u over de paden van de oude parken en beleeft u tegelijkertijd de geschiedenis van de vesting.
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Start:
Sternbrücke

Ziel:
Sternbrücke

Gesamstrecke:
ca. 15 km

Reine Fahrzeit:
ca. 2,5 Stunden

Reine Gehzeit:
ca. 5 Stunden

Information:
eine barrierefreie Route ist ausgewiesen

Wegbeschaffenheit:
gut ausgebaute Strecken, meis Teil asphaltiert, eben

GPS-Daten:
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Die Route im Faltblatt als PDF

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Route 10
PDF, 2,6 MB »

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Routenbeschreibung

Start: Sternbrücke

Ihr Weg führt Sie auf dem Elberadweg alternativ entlang der Elbe in Richtung Süden zur Fähre Buckau.

Auf Ihrem Weg liegt der erste Volksgarten Deutschlands, der Klosterbergegarten. Innerhalb der von Peter Joseph Lenné geplanten Parkanlage befindet sich das im klassizistischen Stil erbaute Gesellschaftshaus sowie die 1895 errichteten Gruson-Gewächshäuser.

Nach dem Übersetzen mit der Buckauer Fähre führt die Route weiter auf dem Niemeyerweg zur Südspitze des Parks. Hier befindet sich das 1870 errichtete Fort XII.

Von folgen Sie dem Elberadweg zum Heinrich-Heine-Platz. Der schlanke Aussichtsturm und das benachbarte Pferdetor sind Beispiele der Magdeburger Moderne.

Weiter führt die Fahrt über den kleinen Stadtmarsch vorbei an der ältesten Eisenbahnbrücke Magdeburgs, der 1846 errichteten Hubbrücke.

Sie fahren weiter in Richtung Strombrücke, um nach der Überquerung wieder auf den Elberadweg zu gelangen, dabei kommen Sie an einem Backsteingebäude, einem ehemaligen Offizierswohnhaus, vorbei. Dieses Gebäude stellt den letzten oberirdischen Rest des Zitadellengeländes von 1683 dar.

Der Ausschilderung des Elberadweges folgend gelangen Sie über die Rad- und Fußgängerbrücke Am Schleinufer weiter zur Elbuferpromenade mit Petriförder. Nördlich, auf der Westseite der Brücke befinden sich die Magdalenenkapelle, die St.-Petri-Kirche, Reste der mittelalterlichen Stadtmauer und die Wallonerkirche.

Nun setzen Sie Ihre Fahrt stromabwärts vorbei an den erhaltenen Teilen der Stadtmauer in Richtung Bastion Preußen/Lukasklause mit ihrem aus dem 13. Jahrhundert stammenden Wehrturm fort. Seit 1995 unterhält die Otto-von-Guericke-Gesellschaft hier ein Museum in Erinnerung an den erfindungsreichen Magdeburger Oberbürgermeister. In seiner unmittelbaren Umgebung befindet sich das Magdeburg-Wittenberger Eisenbahntor.

Sie verlassen über eine Rampe die Nashville-Promenade und fahren entlang der Walther-Rathenau-Straße zur 1863/64 erbauten Kaserne Mark und dem Hohepfortewall.

Der Weg führt Sie weiter über die Gustav-Adolf-Straße und Pfälzer Straße zu dem 1827 als ersten kommunalen Begräbnisplatz außerhalb der Stadtbefestigung angelegten Nordfriedhof, heute Nordpark.

Von dort aus führt Ihr Weg vorbei am Haydnplatz mit dem Hasselbachbrunnen über den Kaiser-Otto-Ring, mit den Resten der äußeren Wallstraße zum en Geschwister-Scholl-Park, der 1895 als Königin-Luise-Garten, angelegt wurde.

Weiter dem Kaiser-Otto-Ring folgend erreichen Sie die Walther-Rathenau-Straße und queren diese an der Kreuzung, um Ihren Weg in Richtung Süden fortzusetzen. In unmittelbarer Nähe des Damaschkeplatzes sind noch kleine Reste der Kernfestung Nordwest sichtbar.

Nachdem Sie den Damaschkeplatz überquert haben, gelangen Sie durch die Glacis-Anlagen zur gut erhaltenen Kernfestung West mit ihren Festungsanlagen.

Wenn man einen Eindruck von den Festungsanlagen des 19. Jahrhunderts gewinnen will, so lohnt ein Abstecher zu den Resten der Kernfestung West, mit den Kavaliere IV, V, VI. Das Kavalier V mit dem Ravelin 2 ist inzwischen gut restauriert und regelmäßig für Besichtigungen offen.

Bevor Sie die Hallische Straße erreichen, sehen Sie die Reste des neuen Sudenburger Tores sowie die Ringmauer, die die Reste der Kernfestung Südwest bilden.

Durch die Carl-Miller-Straße und Seumestraße führt die Route in Richtung Hegelstraße. Wieder auf dem Elberadweg gelangen Sie zum Dom und auf den Domplatz. In der unmittelbaren Umgebung des Domes laden die Reste des Alten Sudenburger Tores sowie das wieder aufgebaute Sterntor zu einem Besuch ein. Nördlich des Parks am Fürstenwall befinden sich zur Elbe hin die ausgegrabenen Teile der Bastion Cleve mit den Resten des mittelalterlichen Wehrturms „Cleve“.

Durch den Remtergang gelangt man zum Haus der Romanik sowie zum Möllenvogteigarten und zum Fürstenwall. Der Möllenvogteigarten ist die älteste Gartenanlage der Stadt und durch ihre Zwingeranlage besonders reizvoll. Die Wallanlage des Fürstenwalls ist stadtbau- und gartenhistorisch bedeutsam und zählt zu den ersten öffentlichen Grünanlagen Deutschlands.

Bevor man seinen Weg über die Brücke am Schleinufer fortsetzt, kann man auf das links liegende Magdeburg-Leipziger Eisenbahntor und die Kaiserrampe herabblicken. Vorbei an den ehemaligen Flachspeichern mit ihrem Kontorgebäude, die zu Loftwohnungen umgebaut wurden, fährt man vorbei am 1872/73 erbauten Kavalier I „Scharnhorst“.  Nachdem Sie das Kavalier I hinter sich gelassen haben, erreichen Sie den Ausgangspunkt Ihrer Tour.

Ziel: Sternbrücke

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Festungsanlagen in Magdeburg

Festungsanlagen in Magdeburg

Nach dem Ende des 30jährigen Krieges, in dem Magdeburg 1631 fast komplett zerstört wurde, wurde die Ottostadt als stärkste preußische Festungsstadt wiederaufgebaut. Auch heute können noch an vielen Orten in der Ottostadt Spuren der Festungswerke gefunden werden.

Bereits für das 13. Jahrhundert können in Magdeburg Festungsanlagen belegt werden. So konnte die Stadt 1550/51 einer längeren Belagerung durch kaiserliche Truppen standhalten.

Der Ausbau zur Festungsstadt begann aber erst nach der Zerstörung im 30jährigen Krieg. 1666 ging Magdeburg in die Herrschaft Brandenburg-Preußens über. Unter der Leitung des Magdeburger Gouverneurs Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau („Der alte Dessauer“) und den Baumeistern Hans Martin von Bosse und Gerhard Cornelius von Walrave wurde Magdeburg bis 1740 zur stärksten Festung Preußens ausgebaut.

Dennoch ergab sich die Ottostadt 1806 fast kampflos den napoleonischen Truppen. Während der acht Jahre der französischen Besetzung wurde Magdeburg weiter befestigt. Besonders die Erweiterung der Glacisanlagen, mit der die Verlegung der Vorstädte Neustadt und Sudenburg stechen hierbei heraus.

Die letzte Phase des Magdeburger Festungsbaus ging mit der Fertigstellung der Bahnstrecke Magdeburg–Leipzig und weiterer Routen einher. Acht Eisenbahntore zum sicheren Einlass der Züge in die Stadt und sieben Kavaliere zur Bewachung der Bahnstrecke wurden bis 1874 errichtet.

Aber schon 1886 wurde der allgemeine Rückbau der Festungen in Deutschland beschlossen. So endete der Festungsstatus Magdeburgs am 23. Januar 1900. Bis 1927 kaufte die Stadt alle Festungen auf und lies viele von ihnen abreißen, um Platz für den Wohnungsbau zu haben. Obwohl viele der danach noch bestehenden Anlagen im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden und weitere dem Bau des Magdeburger Rings zum Opfer fielen, können auch heute noch überall in Magdeburg Spuren der stärksten preußischen Festung gefunden werden.

Magdeburger Festungsanlagen

Bastion Cleve

Bastion Cleve

Die Bastion Cleve ist die südliche Befestigungsanlage an der Elbe und der südöstliche Abschluss der ehemaligen Festung Magdeburg. © © www.AndreasLander.de
Der ...

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Festung Mark

Festung Mark

Einst Teil der größten preußischen Festung sind die ehemaligen Kanonengänge und Kasemattengewölbe heute ein vielfältiges Kultur- und Tagungszentrum in unmittelbarer Nähe der Elbe und direkt im Herzen der Magdeburger Innenstadt.

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Ravelin 2

Ravelin 2

Kavalier V und Ravelin 2 gehörten zum westlichen Festungsring Magdeburgs und wurden bis 1919 militärisch genutzt. Seit 2014 bemüht sich ein Sanierungsverein darum, ...

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Der historische Fürstenwall

Der historische Fürstenwall

Alte Stadtbefestigung und erste Promenade Magdeburgs.

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Kiek in de Köken

Kiek in de Köken

Der Wehrturm »Kiek in de Köken« verdankt seinen Namen dem Umstand, dass man einst von dort aus in die erzbischöfliche Küche schauen konnte.

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Otto-von-Guericke-Zentrum in der Lukasklause
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© LichtMomenteGunnarGunnarsson

Otto-von-Guericke-Zentrum in der Lukasklause

Die Lukasklause mit dem mittelalterlichen Festungsbau des Welschen Turmes liegt am Rand des am besten erhaltenen Abschnitts der Magdeburger Stadtmauer. Sie beherbergt seit 1995 das Otto-von-Guericke-Zentrum.

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Fährbetrieb der Buckauer Fähre

Fährbetrieb der Buckauer Fähre

Fährsaison 2019:
28. März bis 31. Oktober
Fährzeit:
Dienstag bis Sonntag von 10:00 - 18:00 Uhr (Mittagspause: 12:30 - 13:00 Uhr)
Ruhetag:
Montag (die Fähre verkehrt auch am Oster- und Pfingstmontag - Ruhetag ist dafür der den Feiertagen nachfolgende Dienstag)   
Letzte Abfahrt ab Buckau
17:50 Uhr
Letzte Abfahrt ab Stadtpark:
17:55 Uhr
Fahrpreis:
Es gilt der Tarif der marego. Tarifzone Magdeburg (Fahrradmitnahme frei - kein Kurzstreckenticket möglich)  

Aktuelle Informationen finden Sie unter: www.weisseflotte-magdeburg.de

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