Spielzeit 2017/18
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„Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten“, befand schon Friedrich Nietzsche. Das Theater als Ort der Reflexion, der Sinnlichkeit und des Träumens - dazu möchten sie die Magdeburger Theater in der Spielzeit 2017/2018 ganz herzlich einladen.
Gleich zu Beginn der neuen Saison tauchen wir ein in eine ganz andere Welt. Dvořáks „Rusalka“, inszeniert von Stephen Lawless, nimmt uns mit in die so unterschiedlichen Welten der Protagonisten, deren Liebe tragisch endet. Auch Verdis äthiopisch-ägyptisches Liebespaar Aida und Radames kann im Leben nicht zusammenkommen, ihr Tod schließt die Hoffnung auf Frieden jedoch mit ein. Oliver Mears, der neue Operndirektor des Royal Opera House Covent Garden, wird frische Akzente in diesem populären Werk setzen.

Kann eine freie Gesellschaft auf Grausamkeit gründen? Diese Frage der Titelfigur in Gottfried von Einems Oper „Dantons Tod“ nach Georg Büchner könnte heute kaum aktueller sein. Umso wichtiger für uns, dieses selten gespielte Werk zum 100. Geburtstag des Komponisten für heutige Generationen wieder auf die Bühne zu bringen. Zwei außergewöhnliche Frauengestalten als Stoff für das Musiktheater folgen: Als Konsequenz der sie umgebenden Dekadenz verlangt die Titelheldin in Richard Strauss „Salome“ den Kopf von Johannes dem Täufer, in Szene gesetzt von Ulrich Schulz. Ihr emanzipiertes Liebesleben wird auch Margaret Campbell in der Kammeroper „Powder Her Face“ von Thomas Adés zum Verhängnis, mit der die beliebte Reihe zeitgenössischen Musiktheaters im Schauspielhaus fortgesetzt wird.

Gleich mehrere Regisseure, die mit ihren bisherigen Arbeiten das Magdeburger Publikum begeisterten, kehren für spannende Neuproduktionen zurück: Ulrich Wiggers inszeniert nach der „Rocky Horror Show“ nun den „Kleinen Horrorladen“, Erik Petersen serviert in der „Nacht in Venedig“ mehr als nur Frutti di mare und Sebastian Ritschel macht den Domplatz zur Bühne für „Jesus Christ Superstar“. Und wer könnte für die Inszenierung von Telemanns Oper über den englischen König Richard Löwenherz prädestinierter sein als der Brite Michael McCarthy, wurde er doch 2016 von Queen Elizabeth II. für seine Verdienste um das Musiktheater geehrt. Zusammen mit dem amerikanischen Dirigenten David Stern sorgt er für eine aufsehenerregende Opernproduktion anlässlich der 24. Magdeburger Telemann-Festtage.

Mit dem Ballett „America Noir“ nehmen wir Sie mit in die Film-noir-Welt der 1940er Jahre. Traum und Wirklichkeit verwischen sich dann in Alexander Glasunows Ballett „Raymonda“, in dem das Thema der Entführung zugleich eine schöne Verbindung zu unserer Kinderoper zum Mitmachen, Mozarts „Entführung aus dem Serail“, schlägt.

Der Wunsch nach Veränderung der Welt begegnet uns im Schauspiel mit Werken von der Antike bis zur Gegenwart und einem Ausblick in die Zukunft. In welcher Welt wollen wir leben? Das ist die zentrale Frage bereits in der griechischen Antike. Kurz nach der Bundestagswahl ein guter Grund, um mit einer Trilogie aus Sophokles Tragödien „König Ödipus“ und „Antigone“, ergänzt um Aischylos „Sieben gegen Theben“, in die neue Schauspielsaison zu starten. Wie wichtig die ernsthafte Vergangenheitsbewältigung für die Gegenwart ist, zeigt sich danach in „Vor dem Ruhestand“ von Thomas Bernhard. Die Österreicherin Susanne Lietzow kehrt mit diesem hochbrisanten Stück ihres Landsmanns ans Schauspielhaus zurück. Die Bändigung des Chaos in dieser Welt ist ein wunderbarer Komödienstoff, der in Oscar Wildes „Bunbury“, in „Kunst“ von Yasmina Reza, in Brechts „Kleinbürgerhochzeit“ oder in „Ab jetzt“ von Alan Ayckbourn herrlich hintergründige Sichtweisen auf das Leben eröffnet. Mit letzterem Stück bricht im Übrigen die Zeit des Experimentierraums „Paradies“ an, in dem Zukunftsfragen in allen Facetten u. a. auch von jungen Autoren des Deutschen Literaturinstituts dramatisiert werden. Lassen Sie sich also spielerisch verzaubern und verwandeln von Ihrem Theater Magdeburg!

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