Grundschule »Am Elbdamm« erhält Courage-Titel
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Grundschule „Am Elbdamm“ erhält Courage-Titel

Für die Schüler*innen der Grundschule „Am Elbdamm“ hat es am 7. Februar zwei Gründe zur Freude gegeben: den Beginn der Winterferien und die Übergabe des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die Leseschule ist damit die 23. Bildungseinrichtung in Magdeburg, die den Titel durch die Landeszentrale für politische Bildung verliehen bekommen hat. Damit steigt die Anzahl der Netzwerkschulen in Sachsen-Anhalt auf insgesamt 148.

OB Trümper mit Schülern und Lehrern der GS Am Elbdamm © LpB/Martin Hanusch
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© LpB/Martin Hanusch

Ob Grundschule, Gesamtschule oder Gymnasium – mindestens 70 Prozent der Schüler*innen, Lehrer*innen und des Schulpersonals müssen sich mit einer Unterschrift dazu verpflichten, gegen Rassismus, Diskriminierung, Mobbing und Gewalt einzutreten, um die Auszeichnung zu erhalten.

Feierliche Übergabe des Titels am letzten Schultag

Die Titelvergabe fand am 7. Februar im Rahmen einer kleinen Veranstaltung in der Aula der Schule statt. Das Fest eröffnete die Schulleiterin Simone Tietge. Nach einer Musik-Performance der Schüler*innen mit dem früheren Breakdance-Weltmeister Nico Hilger hielten Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, die Projekt-Patin und Schauspielerin Ines Lacroix, Schulsozialarbeiterin Anja Bendler und die Regionalkoordinatorin des Projekts, Vanessa Gottlebe, Grußworte. Danach wurde der Leseschule nicht nur feierlich der Titel, sondern auch das dazugehörige Schild durch Maik Reichel, dem Leiter der Landeszentrale für politische Bildung, übergeben.

Auftritt des Schulchores
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Ines Lacroix und OB Dr. Lutz Trümper
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Schüler*innen halten das Schild "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"
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Schülerinnen der Grundschule bei einer Vorführung mit dem Rhönrad
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Sportliche Showeinlage zweier Schülerinnen der Grundschule
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Größtes Schulnetzwerk in Deutschland

Das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ermöglicht es Schüler*innen, eigenverantwortlich Veranstaltungen, Aktionen oder Aktivitäten durchzuführen, die sich deutlich gegen Diskriminierung aufgrund von Religion, Herkunft, Geschlecht, körperlicher Beschaffenheit, politischer Weltanschauung oder sexueller Orientierung richten. Die Jugendlichen prägen so das Stimmungsbild ihrer Schule und lernen, soziales Engagement zu entwickeln.