Neues Dommuseum Ottonianum Magdeburg eröffnet
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Neues Dommuseum Ottonianum Magdeburg eröffnet

Magdeburg hat ein neues Museum! Direkt gegenüber vom Dom, im Gebäude der ehemaligen Reichsbank, empfängt das Dommuseum Ottonianum Magdeburg seit dem 4. November 2018 seine Gäste. Damit können die zahlreichen Grabungsfunde aus ottonischer Zeit sowie die Bedeutung des Magdeburger Doms endlich angemessen und mit der neuesten Ausstellungstechnik versehen gezeigt werden. Darunter auch der Bleisarg von Königin Editha, der ersten Frau Ottos des Großen, der bei Grabungen 2008 gefunden worden war.

Möglich wurde die Neueröffnung des Museums nur in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie und der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. Die Landeshauptstadt Magdeburg hat das Projekt, auch mit Hilfe der großzügigen Förderung durch die Kloster Bergesche Stiftung, maßgeblich finanziert. So stammen 3,25 Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt, 725.000 Euro von der Klosterbergischen Stiftung. Das Museum soll jährlich um die 50.000 Besucherinnen und Besucher anlocken.

Das Dommuseum Ottonianum Magdeburg erspart seinen Gästen beim Besuch des Museums Wartezeiten. Die Zeit-Tickets können bequem und rund um die Uhr von zu Hause oder über mobile Geräte im Ticket-Shop der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt erworben werden, denn das Ticketkontingent für die Eintrittszeiten ist begrenzt.

Für den Kauf werden eine gültige E-Mailadresse und eine gültige Kreditkarte benötigt. Sofort-Überweisung ist gleichfalls möglich. Die Kaufbestätigung wird umgehend per E-Mail verschickt. Die so erworbenen Tickets können entweder ausgedruckt oder gespeichert werden als QR-Code auf dem mobilen Endgerät. An der Tageskasse sind tagesaktuelle Zeitfenster-Tickets erhältlich. Dafür müssen möglicherweise Wartezeiten eingerechnet werden.

Festakt im Dom
Dr. Christian Philipsen, Generaldirektor der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff
Ilse Junkermann, Bischöfin der Ev. Kirche in Mitteldeutschland
Dr. Gerhard Feige, Bischof des Bistums Magdeburg
OB Dr. Lutz Trümper hält die Eröffnungsansprache im Magdeburger Dom.
Prof. Dr. Bernd Schneidmüller von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und ehem. Gewinner des Eike-von-Repgow-Preises 2016
Musikalischer Ausklang des Festaktes im Dom durch die Magdeburger Dombläser
Landesarchäologe Prof. Dr. Harald Meller mit OB Dr. Lutz Trümper
OB Dr. Lutz Trümper im Dommuseum Ottonianum
OB Dr. Lutz Trümper im Dommuseum Ottonianum
Erste Besucher im Dommuseum Ottonianum
Landesarchäologe Prof. Dr. Harald Meller im Gespräch mit den Gästen
Erste Besucher im Dommuseum Ottonianum
Erste Besucher im Dommuseum Ottonianum
Souvenirshop im Dommuseum Ottonianum
Die Gäste des Dommuseums betrachten Exponate.
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Dr. Christian Philipsen
Café
Erste Besucher im Dommuseum Ottonianum
Bischöfin Ilse Junkermann und Bischof Dr. Gerhard Feige im Dommuseum Ottonianum
Skulptur einer törichten Jungfrau aus dem 13./14. Jh. im Dommuseum Ottonianum
Gemauerte Grabeinfassung mit Rekonstruktion des Holzsarges um 963 im Dommuseum Ottonianum
Exponate im Dommuseum Ottonianum

Das Dommuseum Ottonianum Magdeburg hat täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 7,50 Euro, ermäßigt 5 Euro. Kinder bis zum vollendeten 13. Lebensjahr, Mitglieder des Deutschen Museumsbundes sowie Mitglieder des ICOM können das Museum kostenlos besuchen.

Im Foyer gibt es zudem einen Museumsladen sowie das Museumscafé „Editha“ mit direktem Blick auf den Magdeburger Dom.

Informationen gibt es auch unter http://dommuseum-ottonianum.de/.

hintergrund

Mit dem neuen Dommuseum ist nun eine neue, attraktive Museumsmeile vom Kloster Unser Lieben Frauen über das Dommuseum Ottonianum bis zum Kulturhistorischen Museum und Museum für Naturkunde entstanden. Darauf verweist der Kulturbeigeordnete Prof. Dr. Matthias Puhle: „Mit dem neuen Museum ist das Domquartier komplett. Die Dauerausstellung ist ein Erinnerungsort von europäischem Format und ein Fixpunkt, der bleibt. Mit seiner interaktiven und partizipatorischen Ausstattung können nicht nur alle Generationen angesprochen werden – es zeigt, dass das Ottonianum weit oben in der Museumsentwicklung in Deutschland und Europa steht.“

Spätestens nach den spektakulären Funden der Dom- und Domplatzgrabungen war es ein großes Anliegen vieler Magdeburgerinnen und Magdeburger, die geborgenen Objekte und dabei besonders den Bleisarg und die Grabbeigaben der Königin Editha der Öffentlichkeit zu präsentieren. Mit dem Dommuseum wird diesem Wunsch nun entsprochen. Daneben zählen auch kostbare Beigaben aus den Gräbern der Erzbischöfe Wichmann von Seeburg und Otto von Hessen sowie antik-römische Bauteile von den ottonischen Bauten am Domplatz zu den Höhepunkten der Ausstellung. Die Schau selbst ist in drei Themenblöcke aufgeteilt: die Großbauten auf dem Domplatz, Kaiser Otto der Große und Königin Editha sowie das Erzbistum Magdeburg.

Das Museum befindet sich in der ehemaligen Schalterhalle der Reichsbank, die von 1920 bis 1923 gebaut wurde. 2010 beschloss die Landeshauptstadt Magdeburg, in dem zwischenzeitlich leer stehenden Gebäude ein Museum einzurichten, um die spektakulären Funde der archäologischen Grabungen rund um den Dom zu präsentieren. Das Haus gehört heute der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg (WOBAU), die dort auch ihren Hauptsitz hat. Der Ausbau des Museums geschah unter Federführung des Architekturbüros „Dr. Ribbert, Saalmann, Dehmel“. Die gesamte Inneneinrichtung konzipierten „Holzer Kobler Architekturen“ aus Zürich und Berlin. Diese behielten die Farbigkeit der Schalterhalle bei und setzten die Exponate in mattschwarzen Vitrinen dazu in Gegensatz.

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16:01 Uhr
Stand: 17.12.2018 20:42 Uhr
Output erzeugt: 17.12.2018 20:45:07

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