Veranstaltungen Stadtbibliothek
Hilfsnavigation
Informationen zur Ottostadt TwitterFacebookYoutubeInstagram

Sprachauswahl

Volltextsuche
  • Header otto baut vielfältig
  • Header otto sieht grün
  • Kostümführung mit Kaiser Otto ©Magdeburg Marketing, Andreas Lander
  • Stadtsilhouette Magdeburg ©Andreas Lander
  • Tourist Information, Breiter Weg 22 ©Magdeburg Marketing Foto:Andreas Lander
  • Header otto_ist_einzigartig ©Andreas Lander
  • Header otto_tanzt_gern ©Andreas Lander
Seiteninhalt

Veranstaltungen in der Stadtbibliothek

Benefiz-Kunstauktion in der Stadtbibliothek Magdeburg - Leipziger Schule

Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten... Erstmals begibt sich die Stadtbibliothek Magdeburg mit dem Leipziger Buch- und Kunstantiquariat auf das Feld der Kunstauktionen. Ein Teil des Erlöses kommt dabei der literarischen Gesellschaft Magdeburg zugute.

Humorvoll verpackte Kunstgeschichte erwartet die Besucher der Stadtbibliothek am Samstag, 16. Februar, wenn erstmals im Lesecafé Eselsohr ab 13 Uhr zu einer Kunstauktion eingeladen wird. Der Leipziger Buch- und Kunstantiquar Michael Ulbricht bietet an diesem Nachmittag vor allem Gemälde, Zeichnungen und Grafiken der "Leipziger Schule" an. Bereits ab 11 Uhr vormittags können die Kunstwerke im Lesecafé der Stadtbibliothek am Breiten Weg besichtigt werden.

Die von Michael Ulbricht zur Versteigerung zusammengetragenen Werke stammen aus Privat- oder Galeriesammlungen. Während der Auktion weiß der Buch- und Kunstsammler mit einem wahren Feuerwerk an Anekdoten über Künstler und Werke zu begeistern, die Kenner wie Laien schmunzeln lassen. Der Schwerpunkt seines Buch-und Kunstantiquariats liegt für den Sachsen nicht von ungefähr auf Werken aus Ostdeutschland, von Wolfgang Mattheuer – mit dem der Auktionator befreundet war – Werner Tübke bis zu Neo Rauch. Einerseits handelt es sich um ein vergleichsweise überschaubares Sammelgebiet, unterstreicht er, und zum anderen ist für ihn die künstlerische Qualität überzeugend, da die Perfektion des Handwerks entscheidend war. Seine langjährige Erfahrung lässt den temperamentvollen Kunsthändler auch vor klaren Worten nicht zurückschrecken, wenn es um Tipps für interessierte Sammler geht. So wendet er sich etwa entschieden gegen "nihilistischen Zeitgeistfirlefanz". Gleichwohl gehören die klangvollen Namen der Vertreter der Klassischen Moderne wie Dix, Picasso und Chagall sowie weitere internationale Künstler ebenso zum Spektrum des Angebots.

Ein großer Geldbeutel ist keine Voraussetzung, um die Benefiz-Kunstauktion in der Stadtbibliothek zu erleben. Der Erlös der Kunstauktion kommt zu einem Teil der Literarischen Gesellschaft Magdeburg zugute, die an diesem Tag Partner der Stadtbibliothek ist und die Mittel zur Literaturpflege und -förderung verwenden wird.

Alle kunstbegeisterten und interessierten Besucher sind herzlich am 16. Februar um 13 Uhr zur Premiere der Benefiz-Kunstauktion in die Stadtbibliothek eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Jana Hensel und Wolfgang Engler lesen aus „Wer wir sind“ in der Stadtbibliothek MagdeburgIn der Stadtbibliothek geht es um die Erfahrung, ostdeutsch zu sein

Zwei herausragende Stimmen des Ostens stellen sich in diesem Streitgespräch jenseits von Vorurteilen und Klischees der Frage nach der ostdeutschen Erfahrung, die, so ihre These, „vielleicht am besten mit Heimatlosigkeit zu beschreiben ist, mit einem Unbehaustsein, das viele Facetten kennt." (Aufbau-Verlag)
30 Jahre nach der Friedlichen Revolution fragt sich die Öffentlichkeit angesichts von Pegida, NSU und den Wahlerfolgen der Rechtspopulisten: Wer sind diese Ostdeutschen? Sind sie Antidemokraten, Fremdenfeinde, unverbesserliche Ostalgiker? Mit der Journalistin und Autorin Jana Hensel und dem Publizisten Wolfgang Engler haben sich zwei herausragende Stimmen des Ostens in einem Streitgespräch diesen schmerzhaften Fragen gewidmet. Daraus ist der aktuelle Gesprächsband "Wer wir sind. Die Erfahrung ostdeutsch zu sein" hervorgegangen, den sie am Dienstag, 19. Februar, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek zur Diskussion stellen.
   
Jenseits von Vorurteilen und Klischees lautet eine ihrer gemeinsamen Thesen, dass das besondere ostdeutsche Lebensgefühl "vielleicht am besten mit Heimatlosigkeit zu beschreiben ist, mit einem Unbehaustsein, das viele Facetten kennt. Das sich nicht jeden Tag übergroß vor einem aufstellt, aber das immer spürbar ist, nie weggeht." Schärfer noch empfinden viele Ostdeutsche das Gefühl der Demütigung, wenn es um ihre Berufs- und Lebenswege geht. Viele haben existentielle Verunsicherung erfahren, die Angst, in der marktwirtschaftlichen Ordnung ins Bodenlose zu fallen. Der sich jetzt gegenüber Fremden äußernde Hass wäre dann pointiert gesagt eine Art Phantombewältigung, wie Engler meint, die aber die tiefer liegenden Probleme nicht löst. Treffen solche Beobachtungen annähernd zu, ist die Geschichte des Nachwendedeutschlands neu zu schreiben.

Wolfgang Engler, geboren 1952 in Dresden, ist Soziologe und Experte für die gesellschaftlichen Veränderungen und Umbrüche seit 1989. Er war Rektor an der Schauspielhochschule "Ernst Busch" in Berlin und Hochschuldozent. Jana Hensel, geboren 1976 in Leipzig, wurde 2002 mit ihrem Porträt einer jungen ostdeutschen Generation "Zonenkinder" schlagartig bekannt. Die Autorin und Journalistin gewann 2010 den Theodor-Wolff-Preis und arbeitet u.a. für die Beilage "Die Zeit im Osten".

Wolfgang Engler und Jana Hensel folgen einer Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt in die Stadtbibliothek zur Buchvorstellung und Diskussion, die von der Magdeburger Theologin Gabriele Herbst moderiert wird. Alle interessierten Besucher sind zum Abend mit Jana Hensel und Wolfgang Engler am Dienstag, 19. Februar, um 19.30 Uhr in der Zentralbibliothek am Breiten Weg herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Jeder lernt Gitarre (JelGi) - Workshops mit dem Gitarristen und Pädagogen Udo Zilkens

Aufgrund der großen Nachfrage im vergangenen Jahr bietet die Musikbibliothek in der Zentralbibliothek im Breiten Weg 109 am 5. und 6. April erneut kostenlose Workshops „Jeder lernt Gitarre“ (JelGi) mit dem Gitarristen und Pädagogen Dr. Udo Zilkens an.

Termine:

  • Freitag, 5. April 2019 | 10.00 – 14.30 Uhr
  • Freitag, 5. April 2019 | 14.30 – 19.00 Uhr
  • Samstag, 6. April 2019 | 10.00 – 14.30 Uhr

Die Anmeldung ist pro Person für nur einen der drei Kurstermine möglich. Die Kurse bauen nicht aufeinander auf.

Der Dozent aus Düsseldorf zeigt, wie in Familie, Kita, Schule, Jugend- oder Seniorenarbeit mit nur einem einfachen Griff der linken Hand und 100 einfachen Anschlagsarten der rechten Hand hunderte alte und neue Kinderlieder, Volkslieder, Schlager, populäre Lieder sowie Songs auf der Gitarre klangvoll begleitet werden können. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die international als Marke registrierte JelGi-Methode ist eine Fundgrube an pädagogischen Ideen zum Singen und Musizieren mit Jung und Alt. Alle JelGi-Liederhefte können schon jetzt in der Musikbibliothek ausgeliehen werden.

Eine Gitarre und eine ca. 20 cm hohe Fußbank müssen mitgebracht werden. Anmeldungen zur Teilnahme an den Workshops sind unter Tel. 0391 5404832 oder Email

christian.doehler@stadtbibliothek.magdeburg.de ab sofort möglich. Das Mindestalter für die Teilnahme beträgt 16 Jahre. Alle Teilnehmer erhalten ein Zertifikat für die Teilnahme an den JelGi-Kursen.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Spenden an den gemeinnützigen JelGi e.V. sind willkommen.

Wie ist das Wetter?

moon
3 °C
Wind
6 km/h
Luftfeuchte
78%
Luftdruck
1028 hPa
Niederschlag
---
Sonnenaufgang
07:25 Uhr
Sonnenuntergang
17:29 Uhr
Stand: 16.02.2019 21:41 Uhr
Output erzeugt: 16.02.2019 21:45:06

Veranstaltungen

Terminsuche
 

Übernachtungsfinder

Achtung: Ihre Daten werden an eine externe Webseite weitergeleitet.

Virtueller Stadtrundgang

Virtueller Stadtrundgang

Imagefilm

Postkarte zum Imagefilm

Favoriten Aktuelle Seite zu eigenen Favoriten hinzufügen