Jahresauftakt-Pressekonferenz 2018
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OB Trümper zum Jahresauftakt 2018: „Wir gestalten Magdeburgs Zukunft!“ - Schwerpunkte sind Kitas, Schulen, Kultureinrichtungen und Infrastruktur

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat am 10. Januar die wichtigsten Projekte der Landeshauptstadt Magdeburg für 2018 vorgestellt. Im Rahmen der traditionellen Jahresauftakt-Pressekonferenz im Alten Rathaus erläuterte er, welche baulichen, kulturellen und wirtschaftlichen Vorhaben in den kommenden Monaten auf der Agenda der Stadtverwaltung stehen.
Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper sagte zu Beginn der Pressekonferenz: „Seit Jahren können wir uns über steigende Geburtenzahlen und Zuwanderung freuen – Magdeburg wächst und unsere Aufgabe ist es, alles dafür zu tun, dass sich die Bürgerinnen und Bürger hier wohlfühlen. Deshalb stellen wir in diesem Jahr allein neun neue Kindertagesstätten fertig, sanieren Schulen bzw. bauen sogar neue wie die Förderschule im Roggengrund. Natürlich investieren wir auch weiterhin in den Straßenbau, in Kultureinrichtungen und Sportstätten. Magdeburg als einen attraktiven Lebens- und Arbeitsort zu stärken, ist auch in diesem Jahr unser größtes Bestreben.“

Über 70 Bauprojekte verantwortet Kommunales Gebäudemanagement (KGm)

Das Kommunale Gebäudemanagement der Landeshauptstadt (KGm) verantwortet derzeit mehr als 70 Auswahlprojekte mit einem Gesamtbudget von rund 230 Millionen Euro. Davon werden voraussichtlich in diesem Jahr etwa 54 Millionen Euro in Planung und Realisierung umgesetzt. Besondere Leuchtturmprojekte sind beispielsweise die Komplettsanierung der Stadthalle. Von den über 65 Millionen Euro Gesamtkosten werden 2018 rund 3,3 Millionen Euro für Planung, Genehmigung und Ausschreibung genutzt. 800.000 Euro sind für Planung und Sicherheitsleistungen an der Hyparschale (Gesamtbudget zehn Millionen Euro) veranschlagt. Was viele Eltern freuen wird: Insgesamt neun Kindertagesstätten können in diesem Jahr in Betrieb genommen werden. Damit hat die Landeshauptstadt 25 Millionen Euro Eigenmittel für die jüngsten Einwohner investiert. Darüber hinaus werden die Kitas „Nordwest“ und „Quittenfrüchtchen“ über das Krippenausbauprogramm des Bundes fertiggestellt. Für weitere vier Kitas wird die Sanierung weiter geplant, sobald die beantragten Fördermittel aus dem STARK-III-Programm freigegeben worden sind.

In diesem Zusammenhang hat die Landeshauptstadt zum Jahreswechsel den Eigenbetrieb Kommunale Kindertagesstätten Magdeburg (KKM) gegründet. Dieser hat seinen Dienst mit derzeit drei kommunalen Kindertagesstätten aufgenommen. Im Laufe dieses Jahres werden weitere vier städtische Kindertagesstätten mit Platz für 561 Krippen- und Kindergartenkinder hinzukommen.

Zudem betreut das KGm derzeit die Sanierung von 20 Schulen im Gesamtwert von 75 Millionen Euro. Davon werden in diesem Jahr und 20 Millionen Euro für Planungs- bzw. Bauleistungen ausgegeben. Auch hier werden etliche Projekte mit Förderprogrammen bestritten, allein für sieben Schulen wurden bzw. werden zeitnah STARK-III-Mittel beantragt.

Neben Kultur und Bildung wird aber auch eine Vielzahl an Sportstätten ertüchtigt. Das Gesamtbudget liegt hier bei ca. 22 Millionen Euro, davon werden 2018 ca. 13 Millionen Euro bearbeitet. Hervorzuheben sind die Ertüchtigung der MDCC-Arena mit veranschlagten sechs Millionen Euro, der Ersatzneubau einer Drei-Feld-Sporthalle mit 1.000 Zuschauerplätzen für die Hermann-Gieseler-Halle mit rund elf Millionen Euro (anteilig 1,2 Millionen Euro in 2018) sowie die Sanierung bzw. der Ersatzneubau diverser Bootshäuser.

Weiterhin werden im Bereich des Städtebaus, im Denkmalschutz und für Feuerwehren einige Projekte bearbeitet. Einzelheiten sind dem Anhang „Ausgewählte Investitionen 2018“ zu entnehmen.

Stadtplanung und Verkehrsinfrastruktur

Die Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee wird auch 2018 die stadtbildbestimmende Baustelle sein. Für dieses Jahr sind u.a. folgende Arbeiten vorgesehen: Die restlichen Bohrpfähle und Tunneldecken sollen voraussichtlich bis zum Oktober 2018 hergestellt sein. Gleiches gilt für rund 60 % der Tröge sowie die Hälfte der Stützwände. Der Tunnelaushub sowie die sukzessive Herstellung der Tunnelwände und Tunnelsohle für die spätere Tiefgaragenzufahrt in das City Carré erfolgt ab dem Frühjahr, der Aushub für den Tunnel in der Ernst-Reuter-Allee ab Sommer. Hierbei wird die südliche und nördliche Tunnelröhre von West nach Ost, parallel und in zwei Ebenen, ausgehoben. Zur Durchführung der Arbeiten unter Tage ist der Betrieb einer Tunnelbewetterung und weiterer Sicherheitseinrichtungen erforderlich. Weitere aktuelle Informationen gibt es auch im Internet unter www.tunnel.magdeburg.de.

Auch die eigentlichen Bauarbeiten für den Ersatzneubau Strombrückenzug über die Alte Elbe und Zollelbe beginnen in diesem Jahr. Im Vorfeld der Arbeiten ist auf den Bauflächen die Kampfmittelfreiheit herzustellen und zu bescheinigen. Diese Kampfmittelräumung erfolgt seit November 2017. Des Weiteren werden ab Anfang dieses Jahres die Kleingartenanlage Zitadelle zurück- bzw. die Kleingartenanlage Am Cracauer Tor teilrückgebaut sowie die gesamte Trasse gerodet. Der örtliche Baubeginn der Großbaumaßnahme Ersatzneubau Strombrückenzug ist für Sommer 2018 vorgesehen. Bereits seit Juli 2016 wird die Anna-Ebert-Brücke statisch gesichert. Seit Juli 2017 läuft die zweite Bauphase, in der die restlichen neun der elf Gewölbe und deren Pfeiler und Widerlager bearbeitet werden. Diese Bauphase soll Ende 2019 abgeschlossen sein. All diese Arbeiten können wegen der immensen Verkehrsbedeutung des Bauwerkes nur unter laufendem Verkehr stattfinden.

Das Bauvorhaben „Ersatzneubau Strombrückenzug“ besteht aus fünf Ingenieurbauwerken: Neue Brücke über die Alte Elbe, Neue Brücke über die Zollelbe, Sanierung der bestehenden „Neuen Strombrücke“ (als separate Maßnahme außerhalb des Planfeststellungsverfahrens und ohne Fördermittel), grundhafte Sanierung der Anna-Ebert-Brücke und Umbau der bestehenden Zollbrücke. Informationen und Visualisierungen des Bauwerks gibt es im Internet auf der für das Bauvorhaben eingerichteten Seite www.magdeburg.de/Start/Bürger-Stadt/Leben-in-Magdeburg/Verkehr/Strombrückenzug.

Weiterhin stellt das Tiefbauamt der Landeshauptstadt derzeit die rechte Elbufermauer am Kleinen Stadtmarsch wieder her. Wegen der großen Schäden in diesem Bereich geschieht dies mittels eines Ersatzneubaus. Die Arbeiten wurden im September 2017 begonnen und voraussichtlich im Juli dieses Jahres abgeschlossen sein. Die Baukosten betragen rund 1,3 Millionen Euro. Diese Maßnahme wird mit Mitteln aus der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013 gefördert. Für die Ufermauer am Speicher in Buckau beginnen die eigentlichen Arbeiten in diesem Monat und werden rund ein Jahr dauern. Die instandzusetzende Ufermauer ist ca. 320 Meter lang. Die Bauleistungen werden erst nach der Fertigstellung der prioritären Hochwasserschutzanlage im Park begonnen. Die Baumaßnahme wird aus dem Hochwasserschadensbeseitigungsfond des Landes in Höhe von insgesamt 7,3 Mio. Euro gefördert.

Das Stadtplanungsamt wird auch 2018 etliche Vorhaben in der Landeshauptstadt begleiten. Das gilt zum Beispiel für die Ausführungsplanung der MVB bei der 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn, hier die Streckabschnitte Damaschkeplatz – Herrmann-Bruse-Platz, Herrmann-Bruse-Platz – Ebendorfer Chaussee, Ebendorfer Chaussee – Kannenstieg sowie Raiffeisenstraße – Warschauer Straße. Zudem erstellen die Mitarbeiter eine Machbarkeitsstudie Radschnellverbindungen im Bereich der Landeshauptstadt Magdeburg und das Gesamtkonzept „Masterplan E-Mobilität“, schreiben das Integrierte Stadtentwicklungskonzept unter dem Themenschwerpunkt: Klima/ Umweltschutz fort und führen die neue Stellplatzsatzung ein.

Auch 2018 werden neue städtische Wohnbaustandorte erschlossen und entwickelt. Dazu zählen die Baugebiete Kümmelsberg Ostseite, Lemsdorf-Klinketal, Iltisweg und Welsleber Straße.

Sicherheit

Die veränderte Sicherheitslage und die aktuellen Verwahrlosungstendenzen in einigen Stadtbereichen verlangen eine generelle strategische Veränderung der vorhandenen Standards, welche an die polizeiliche und ordnungsamtliche Arbeit gestellt werden. Deshalb werden das Ordnungsamt der Landeshauptstadt und das Polizeirevier Magdeburg ihre enge Zusammenarbeit im Bereich der Gefahrenabwehr nicht nur fortsetzen, sondern in diesem Jahr ein neues gemeinsames Konzept für den Vollzug (Außendienst) erarbeiten. Damit eine Intensivierung der gemeinsamen Streifen möglich ist, werden 15 Verwaltungsvollzugsbeamte eingestellt und ausgebildet. Dadurch soll die sichtbare Präsenz von uniformierten Vollzugskräften beider Behörden besonders in der Innenstadt, aber auch in den anderen Bereichen der Stadt, welche durch aktuelle Entwicklungen in den Fokus geraten, intensiviert werden.

Der Liegenschaftsservice der Landeshauptstadt sichert, dass bestimmte private Grundstücke für den Hochwasserschutz in Anspruch genommen werden können. Dafür werden Planfeststellungsverfahren für die Projekte „Furtlake“ (mit den Gräben: Schwanengraben, Graben Neugrüneberg, Furtlake) und „Steingraben“ (Abschnitt durch den Biederitzer Busch umgesetzt. Zudem wird damit gesichert, dass die Hochwasserschutz-Maßnahmen in Buckau (Am Speicher) und im Wissenschaftshafen beendet werden können. Auch die Sanierungsarbeiten auf dem Renngelände Herrenkrug sollen 2018 abgeschlossen werden.

Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz erhält 2018 eine Hochleistungspumpe mit Fördermodul (720.000 Euro), einen Einsatzleitwagen für den Bereich Evakuierung-Versorgung-Unterbringung (200.000 Euro) sowie einen Abrollcontainer mit Sandsackfüllmaschine (100.000 Euro). Zudem erhält die Freiwillige Feuerwehr Prester ein neues zweigeschossiges Gebäude (Gesamtkosten 1,8 Millionen Euro, davon 2018: 650.000 Euro) und das Gerätehaus sowie die Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Diesdorf werden für insgesamt 1,5 Millionen Euro (davon 2018: 1,3 Millionen Euro) erweitert.

Eröffnung des Dommuseums und Puppentheater-Geburtstag

Zu den vielen städtebaulichen Verbesserungen in der Innenstadt gehört die Wiederbelebung der ehemaligen Reichs- bzw. Staatsbank. Nachdem im vergangenen November die städtischen Wohnungsbaugesellschaft WoBau ihren Verwaltungssitz in den Breiten Weg 1 verlegt hat, wird am 3. November 2018 das Dommuseum Ottonianum Magdeburg eröffnet. Als Kooperationsprojekt der Landeshauptstadt Magdeburg, der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt und dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt wird es ein neues kulturelles Highlight der Landeshauptstadt bilden. In der 600 qm großen Ausstellungshalle – der ehemaligen Schalterhalle der Bank – werden die Geschichte Kaiser Ottos des Großen und seiner Frau Königin Editha, der Großbauten auf dem Domplatz sowie des Erzbistums Magdeburg präsentiert. Unter den rund 100 Exponaten aus dem 10. bis 15. Jahrhundert befinden sich prachtvolle Textilien aus den Gräbern Edithas und der Erzbischöfe, liturgische Geräte und Bauskulpturen.

Vom 9. bis 20. März können sich Einheimische und Gäste bei den 24. Magdeburger Telemann-Festtagen auf neue musikalische Telemann-Höhepunkte freuen. „Voller Poesie“ lautet das Motto des diesjährigen Festivals. Über 400 Künstler und viele tausend Besucher aus dem In- und Ausland werden zu den diesjährigen Festtagen in der Geburtsstadt des Komponisten erwartet. Zu erleben ist ein breites Veranstaltungsangebot von der Kammermusik bis hin zur großen Oper. Und es wären nicht die Magdeburger Telemann-Festtage, würde nicht auch Neues geboten: Erstmals in unserer Zeit erlebt die Händel-Telemann-Oper „Der misslungene Brautwechsel oder Richardus I., König von England“ eine Inszenierung für ein Opernhaus. Die Oper kommt mit dem Titel „Richard Löwenherz“ auf die Bühne. Es ist eine phantastische Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen Telemann-Festtagen, Theater Magdeburg und der Opera Fuoco in Paris.

Das allseits beliebte und mit 99 % Publikumsauslastung äußerst erfolgreiche Magdeburger Puppentheater feiert in diesem Jahr 60-jähriges Bestehen. Dafür bereitet das Haus besondere Programmhöhepunkte vor. Bereits vom 23. bis 29. Juni ist das Puppentheater wieder Gastgeber für das Internationale Figurentheaterfestival „Blickwechsel“ Magdeburg, das zum 12. Mal stattfindet – eines der größten und wichtigsten Festivals des Genres in Deutschland und Europa, mit einem umfassenden Bühnenprogramm auf allen Theaterbühnen der Stadt und einer Eröffnung mit der legendären „La Notte“, diesmal an einem neuen und zugleich romantischen Ort. Um der immer stärker zunehmenden Besuchernachfrage, die die derzeitigen Kapazitäten übersteigt, in Zukunft noch gerecht werden zu können, beginnen zudem die Planungsarbeiten zur Sanierung des „Alten Kutscherhauses“ auf dem Gelände des Puppentheaters.

Das Theater Magdeburg hat bis zum Ende der Spielzeit noch etliche Premieren und Wiederaufnahmen im Programm. Zum Beispiel inszeniert Generalintendantin Karen Stone die Literaturoper „Dantons Tod“ (Komponist Gottfried von Einem nach Georg Büchner) und setzt sich mit der Frage auseinander, ob man sich aus Gewaltspiralen befreien kann oder ob gesellschaftlicher Wandel nur mit Gewalt umgesetzt werden kann. Die Premiere ist am 20. Januar im Opernhaus. Magdeburgs Schauspieldirektorin Cornelia Crombholz arbeitet derzeit unter anderem an einer Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Im Mai hat dort das Stück „Die Präsidentin“ Uraufführung, das ein „Was wäre wenn“-Szenario mit einer Präsidentin Marine Le Pen an der Spitze Frankreichs entwirft. Für die Hauptrolle konnte die bekannte Schauspielerin Corinna Harfouch gewonnen werden. In Magdeburg ist das Stück dann voraussichtlich ab Anfang Juni zu sehen. Und am 15. Juni beginnen dann die jährlichen DomplatzOpenAir-Aufführungen – in diesem Jahr mit dem Musical „Jesus Christ Superstar“ von Andrew Lloyd Webber.

Am 24. Juni wird das Projekt „Von Klangbildern und Musikfarben – Kunst und Musik im 21. Jahrhundert“ eröffnet. Das gemeinsam vom Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen und dem Gesellschaftshaus (Haus für Musik) durchgeführte Projekt findet in Ausstellungen, einem großen musikalischen Spaziergang entlang der Elbe („Water Walk“ im September/ Oktober) und der Realisierung von Klangkunstwerken an der Elbe einen Jahreshöhepunkt im Kulturgeschehen der Stadt Magdeburg. Viele nationale und internationale Bildende Künstler und Musiker werden an dem Projekt beteiligt sein und neben dem Kloster und dem Gesellschaftshaus auch den Weg entlang der Elbe zum Kunstwerk verwandeln.

Zudem wird die Ottostadt Magdeburg wieder auf der Leipziger Buchmesse vom 15. bis 18. März 2018 mit einem eigenen Stand vertreten sein. Und da in diesem Jahr die Partnerschaften mit dem chinesischen Harbin, dem polnischem Radom und dem ukrainischen Saporoshje seit zehn Jahren und mit der US-Stadt Nashville seit 15 Jahren bestehen, veranstaltet die Landeshauptstadt eine Städtepartnerschaftskonferenz. Diese findet unter dem Motto „Kultur verbindet“ vom 22. bis 25. Oktober 2018 statt.

Auch auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025 werden 2018 weitere wichtige Schritte gegangen. Einzelheiten dazu werden auf einer separaten Pressekonferenz am 22. Januar bekanntgegeben.

Ehrungen

Magdeburg wird auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit nutzen, sich mit verschiedenen Preisen bei engagierten Bürgern, Sportlern, Künstlern, Wissenschaftlern und Politikern zu bedanken. So erhält am 18. Februar das Ehepaar Herbst den Adelheid-Preis für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement in Magdeburg. Im Herbst ehren Landeshauptstadt und Otto-von-Guericke-Universität wieder einen verdienten Wissenschaftler mit dem Eike-von-Repgow-Preis. Im November werden die Sportler, die 2018 Magdeburg erfolgreich vertreten haben, mit einer Gala in der Johanniskirche gewürdigt. Engagierte Bürgerinnen und Bürger werden Angang Dezember mit einer Festveranstaltung geehrt.

Am 1. März 2018 tritt die neue Stadtschreiberin ihr Amt an. Nellja Veremej will sich in Magdeburg mit der neueren Geschichte der Stadt beschäftigen. Die Zeit unmittelbar vor und nach der Wende war der größte Bruch in ihrem eigenen Leben. Daher spielen diese Themen in ihren Romanen eine große Rolle. Zudem würde sie sich gern, sofern sich die Möglichkeit bietet, mit dem Leben und Werk des Magdeburger Künstlers Heinrich Apel beschäftigen.

Gewerbeflächenvermarktung und Stärkung des Einzelhandels

Mit einer Gesamtfläche von ca. 307 Hektar ist das Industrie- und Logistikcentrum Rothensee (ILC) das größte Industriegebiet Magdeburgs und zugleich eines der größten Logistikzentren Sachsen-Anhalts. Das Wirtschaftsdezernat wird auch 2018 kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Profilierung des ILC arbeiten, zum Beispiel durch die Vermarktung auf dem Immobilienforum „Ausblick“ am 13. und 14. September in Magdeburg sowie vom 8. bis 10. Oktober auf der Expo Real 2018 München, aber auch durch Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur. In diesem Jahr werden weitere Flächen im ILC infrastrukturell ertüchtigt, das Höhenniveau wird durch Auffüllungen angehoben und damit bereits vorbereitende Vorarbeiten vorgenommen, sodass bei Bedarf schnell und unkompliziert mit Baumaßnahmen begonnen werden kann.

Mit den Grundstücksverkäufen an die Firmen Solaris und die Länderbrücke GmbH im vergangenen Jahr gelang es, zusätzliche Unternehmen für das Gebiet zu gewinnen. Weitere Verkäufe werden aktuell vorbereitet. Sie sollen bereits im 1. Quartal 2018 besiegelt werden und im weiteren Verlauf zu Investitionen führen.

Gemäß Stadtratsbeschluss wird in diesem Jahr zudem die Umsetzung des Maßnahmenplans „Handel in der Innenstadt und den Stadtteilzentren“ ein weiterer Schwerpunkt sein. Dafür wird die Landeshauptstadt mit dem Ziel der Attraktivitätssteigerung und der Belebung des Handels erhebliche Finanzmittel einsetzen. Als Basisfinanzierung für die Umsetzung des Maßnahmenplans wurden für dieses Jahr 129.000 Euro in den Haushalt eingestellt; für 2019 werden es 89.000 Euro sein. Das Wirtschaftsdezernat begleitet und unterstützt diverse Marketingkampagnen gemeinsam mit den relevanten Partnern. Hierzu gehört das Online-Portal www.einkaufen-in-magdeburg.de, das nicht nur auf die Stadtteilzentren erweitert wurde, sondern auch um diverse Serviceangebote und Suchfunktionen. Auch die Kampagne „#herzlich #nah #magdeburg“ wird fortgesetzt. Auf großflächigen Plakaten, im Radio und in den sozialen Netzwerken macht Magdeburg als Einkaufsstadt auf sich aufmerksam.

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