Probeaufbau der mobilen Hochwasserschutzanlage in Buckau
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Probeaufbau der mobilen Hochwasserschutzanlage in Buckau

An der Elbe im Stadtteil Buckau wurde am 21. Februar erfolgreich die Montage von mobilen Hochwasserschutzelementen getestet. Sie gehören zu einer Hochwasserschutzanlage zwischen der Benediktinerstraße und der Elbstraße. Bei einem extremen Hochwasser werden die Aluminiumelemente an den Wegequerungen zwischen die einzelnen Mauerabschnitte aus Stahlbeton gesteckt.
Die Elemente werden von oben aufgesetzt und durch eine Schiene geführt.
Die Elemente werden von oben aufgesetzt und durch eine Schiene geführt.
Die zusammenhängende Wand mit einer Länge von insgesamt 660 Metern soll die dortigen Gebäude und Straßen vor dem Wasser der Elbe schützen. Sie wurde so konstruiert, dass die Schutzfunktion bis zu einem Wasserstand von 7,80 Metern am Pegel Strombrücke gegeben ist.

Bauherr für die dortige Hochwasserschutzanlage ist das Tiefbauamt. Die Gesamtkosten von rund 2,4 Mio. Euro übernimmt der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis April beendet sein.

Zu den Akteuren, die heute vor Ort an dem Test beteiligt waren, gehören insbesondere Mitarbeiter der Magdeburger Berufsfeuerwehr, des Tiefbauamtes und eines von der Stadtverwaltung beauftragten Unternehmens.

Die Elemente werden von oben aufgesetzt und durch eine Schiene geführt.
Eine Wegquerung zum Klosterbergegarten
Die Aluminiumelemente werden an diesen Wegquerungen zwischen die einzelnen Mauerabschnitte gesteckt.
Stecksystem mit Aluminiumelementen
Die Mauerabschnitte sind aus Stahlbeton gefertigt worden.