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Historische Eckdaten zur Ernst-Reuter-Allee und dem Damaschkeplatz

Westlicher Teil der heutigen Ernst-Reuter-Allee: Wilhelmstraße an der Ecke zur Bahnhofstraße um 1906 Westlicher Teil der heutigen Ernst-Reuter-Allee: Wilhelmstraße an der Ecke zur Bahnhofstraße um 1906
Wilhelmstraße an der Ecke zur Bahnhofstraße 1910 Wilhelmstraße an der Ecke zur Bahnhofstraße 1910
Wilhelmstraße in Höhe des heutigen ZOBs: Blick nach Osten um 1905 Wilhelmstraße in Höhe des heutigen ZOBs: Blick nach Osten um 1905

Ernst-Reuter-Allee

Die Ernst-Reuter-Allee ist eine wichtige Ost-West-Verkehrsachse der Magdeburger Altstadt. Sie beginnt an der Strombrücke und mündet in die Olvenstedter Straße. Die Straße wurde nach dem früheren Oberbürgermeister Magdeburgs, Ernst Reuter, benannt und trägt ihren Namen seit 1992. In ihren wesentlichen Zügen ist sie erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden.

Blick von der Ulrichskirche nach Westen um 1946
Blick von der Ulrichskirche nach Westen um 1946
© Archiv Goldammer

Bereits nach der Stadtzerstörung 1631 beabsichtigte der Erfinder und Diplomat, Otto von Guericke, eine verbesserte Durchquerung der Stadt, konnte sie jedoch durch die kriegsbedingten leeren Kassen der Stadt nicht verwirklichen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg und der erneuten Zerstörung Magdeburgs konnte durch die Altstadt hindurch eine neue Ost-West-Verbindung geschaffen werden. Die Ruine der Ulrichskirche befand sich außerhalb des neuen Straßenzugs. Sie wurde am 5. April 1956 gesprengt.

Die zunächst als "Stalinallee" bezeichnete Straße erhielt 1956 den Namen des ersten Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck. Als repräsentative Hauptgeschäfts- und Aufmarschstraße für Großkundgebungen wurde die Allee durch den Magdeburger Chefarchitekten Johannes Kramer geplant. Sie ersetzte die frühere Alte/Neue Ulrichstraße bzw. die Wilhelmstraße (westliches Teilstück). Nach dem Vorbild der Berliner Stalinallee entstanden in der Magdeburger Wilhelm-Pieck-Allee als Randbebauung monumentale fünf- und achtgeschossige Großbauten im sogenannten "Zuckerbäckerstil".

Zu DDR-Zeiten war die Allee eine privilegierte Wohngegend und nach der Wiedervereinigung wurde die Wilhelm-Pieck-Allee in Ernst-Reuter-Allee umbenannt - Reuter war von 1931 bis 1933 Oberbürgermeister von Magdeburg. Seit 1990 sind viele straßenprägende Gebäude in der Ernst-Reuter-Allee entstanden. 1997 wurde das City Carré eröffnet, ein Jahr später das Allee-Center.

Straßennführung

Wie dem Kartenausschnitt aus einem Stadtplan von 1931 zu entnehmen ist, hat sich die Straßenführung
der heutigen Ernst-Reuter-Allee sehr verändert. So gab es für die nach dem Zweiten Weltkrieg neu entstandene Straße bis 1956 auch noch die Bezeichnungen Hans-Hauschulz-Straße und Ost-West-Straße.

Historische Karte eines Stadtplaners von 1931
Historische Karte eines Stadtplaners von 1931
© Stadtarchiv Magdeburg

Damaschkeplatz

Der Damaschkeplatz ist der zentrale Verkehrsknotenpunkt der Stadt und befindet sich direkt am Hauptbahnhof. Über diesen verläuft der Magdeburger Ring (B71) als Hochstraße, durch den die Bundesautobahnen A 2 und A 14 zu erreichen sind. Im Osten unterläuft die Ernst-Reuter-Allee die Schnellstraße. Der Bau des Magdeburger Rings hatte 1970 begonnen und vier Jahre später wurde das erste Teilstück aus Richtung Norden bis hin zur Halberstädter Straße freigegeben.

Bau der Westtangente im November 1973 Bau der Westtangente im November 1973
Bau der Westtangente im November 1973 Bau der Westtangente im November 1973
Bau der Westtangente 8. März 1974 Bau der Westtangente 8. März 1974

Der Damaschkeplatz wurde 1926 nach dem Bodenreformer Adolf Damaschke benannt. In der Zeit des Nationalsozialismus trug er den Namen Schlageterplatz, benannt nach dem 1923 von Frankreich hingerichteten deutschen Nationalsozialisten Albert Leo Schlageter. Seit 1946 heißt er wieder Damaschkeplatz.


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