Ronja Räubertochter als Weihnachtsmärchen im Theater
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Ronja Räubertochter als Weihnachtsmärchen im Theater

Astrid Lindgrens 1981 erschienener Roman war ihr letztes Werk und wurde ein Welterfolg. Ronjas und Birks Freundschaft über alle Schranken hinweg bringt die starrköpfigen Erwachsenen schließlich zur Einsicht. Diese bezaubernde und fantastische Geschichte zeigt das Theater Magdeburg ab 24. November als diesjähriges Weihnachtsmärchen.

Grollender Donner dröhnt über die Berge und tausende Blitze erleuchten den ganzen Himmel über dem Mattiswald. In dieser stürmischen Nacht kommt Ronja zur Welt. Für Räuberhauptmann Mattis ist seine Tochter das Größte auf Erden. Sie wächst von liebenswürdigen Räubern behütet auf. Täglich durchstreift sie den gefährlichen Wald und erprobt in unheimlichen Begegnungen mit Wilddruden und Graugnomen ihren Mut. Auf einem ihrer Ausflüge schleicht sie sich zum Höllenschlund neben der Burg. Dort hinzugehen ist ihr strengstens verboten. Plötzlich steht da ein Junge: Birk. Er lebt mit den Borkasons in der anderen Hälfte der Burg und gehört zu den Erzfeinden, weiß Ronja. Doch sie verstehen sich auf Anhieb. Ob die beiden es schaffen, dass sich die Räuberbanden versöhnen, damit sie für immer Freunde bleiben können?

Weihnachtsmärchen für Kinder ab 5 Jahren

Astrid Lindgrens 1981 erschienener Roman war ihr letztes Werk und wurde ein Welterfolg. Für das Weihnachtsmärchen für Kinder ab 5 Jahren, das eine knappe Stunde spielen wird, werden die vielen Erlebnisse von Ronja und Birk zu einem zentralen Erzählbogen konzentriert: das Ausbrechen der beiden aus Ihrem Elternhaus in den Wald, ihr Aufeinandertreffen mit Graugnomen, Rumpelwichten und Wilddruden, und schließlich die Versöhnung der Räuberbanden.

Das Team um Regisseurin Nicole Claudia Weber greift die Vielseitigkeit und rasante Erzählenergie des Stückes auf, und führt das Publikum mithilfe der Drehbühne und viel Musik von der Mattisburg, zum Höllenschlund in die Tiefen des Waldes und wieder zurück.

Für die Musik im diesjährigen Weihnachtsmärchen zeichnet Bettina Ostermeier verantwortlich, die in einem Crossover aus mittelalterlicher Musik und rockigen Tönen sowohl das »Räuberlied« als auch das »Wolfslied« mit neuen Texten der Regisseurin neu vertont. Diese und weitere musikalische Nummern werden teils live von den Schauspielern gesungen und gespielt.