Hilfe zur Pflege
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Hilfe zur Pflege

Leistung

Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung für wiederkehrende Verrichtungen des täglichen Lebens in erheblichem oder höherem Maße Hilfe bedürfen, ist Hilfe zur Pflege zu gewähren.

Diese kann in verschiedenen Formen gewährt werden:

  • ambulante (häusliche) Pflege
  • teilstationäre Pflege – z.B. Tagesstättenbetreuung für Demenzkranke
  • Kurzzeitpflege und
  • vollstationäre Pflege

Hierbei sind vorrangige Ansprüche auf Leistungen der Pflegekasse zu berücksichtigen.

Der von der Pflegekasse festgestellte Pflegegrad bildet die Grundlage für die weiteren Entscheidungen im Rahmen der Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII.

Grundsätzlich soll bei bestehender Pflegebedürftigkeit eine ambulante (häusliche) Betreuung vor einer stationärer Betreuung ermöglicht werden.

Die ambulante Hilfe zur Pflege umfasst weitere ergänzende Leistungen, wenn die Leistungen der Pflegekasse den Hilfebedarf nicht ausreichend decken, z. B. in Form von Pflegebeihilfen, ergänzenden Sach- oder Geldleistungen und der Übernahme der Kosten für nicht pflegeversicherte Personen.

Die teilstationären und stationären Leistungen der Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII werden erbracht, wenn das eigene Einkommen und die Leistungen der Pflegekasse nicht ausreichen, um die Kosten der Betreuung in einer teilstationären oder  vollstationären Einrichtung zu decken.

Die Leistungen der Hilfe zur Pflege sind einkommens- und vermögensabhängig. Nicht angerechnet werden Vermögenswerte in Höhe von 5.000 Euro für Alleinstehende. Bei Ehepaaren sind es 10.000 Euro.

In diesem Zusammenhang möchten wir Sie informieren, dass bei bestehendem Sozialhilfeanspruch die Angehörigen (Kinder bzw. Eltern) auf Ihre Unterhaltsfähigkeit (ab 100.000 EUR) geprüft werden.

Bitte lassen Sie sich zu möglichen Hilfen zur Pflege durch die MitarbeiterInnen des Sozial- und Wohnungsamtes, hier den Bereich Hilfe zur Pflege, eingehend beraten. Kommen Sie bitte während der Sprechzeiten vorbei oder vereinbaren unter dem angegebenen Kontakt einen persönlichen Beratungstermin.


TERMINBUCHUNG

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Unterlagen

Welche Unterlagen werden benötigt

Für die Bearbeitung des Antrages auf Gewährung von Sozialhilfe werden folgende Unterlagen benötig:

  • Sozialhilfeantrag mit Merkblatt und Entbindung der ärztlichen Schweigepflicht
  • Betreuerausweis bzw. Vollmachten
  • Schwerbehindertenausweis
  • Personalausweis oder Pass mit Meldebestätigung
  • Scheidungsurteil/ Unterhaltsurteil
  • Rentenbescheide, ALG II-Bescheid und/ oder andere Einkünfte
  • Bescheid der Pflegekasse über die Höhe der Ihnen gewährten Leistungen/ Pflegestufe
  • Mietbescheinigung
  • vollständige Kontoauszüge der letzten drei Monate
  • Sparbücher und sämtliche sonstigen Vermögensnachweise (Sparkassenzertifikate, Bausparverträge, Aktien etc.)
  • Versicherungen aller Art (Sterbegeldversicherungen, Bestattungsvorsorgeverträge, Lebensversicherung, Unfall- und Hausratversicherung)
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Ansprechpartner

Gruppenleiterin
50.43.2 Wohnen im Alter und in besonderen Lebenslagen
Wilhelm-Höpfner-Ring 4
39116 Magdeburg
Adresse über Google Maps anzeigen
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