Moderne Ikonografie. Fotografie, das Bauhaus und die Folgen 1919-2019
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Moderne Ikonografie. Fotografie, das Bauhaus und die Folgen 1919-2019

20.09.2019 bis 15.01.2020
Magdeburg
Magdeburg

Weitere Informationen zur Veranstaltung:

Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen © HL Böhme

Fotografie ist das Bildmedium, das sich neben Architektur und Design in der Wahrnehmung des Betrachters bis heute ganz besonders mit dem Bauhaus verbindet. Für die zentrale Idee des Bauhauses, durch visionäres Denken die reale Gesellschaft zu formen, bot die Fotografie mit ihrer technischen Beweglichkeit die besten Voraussetzungen. Die Erkundung der Welt mit der Kamera, fotografische Grenzüberschreitungen, kreative Impulse, wie Experimente mit Licht und Schatten, beförderten ein „Neues Sehen“, das den Aufbruch der Fotografie in die Moderne erst ermöglichte.

Die Fotografie am Bauhaus zwischen den beiden gegensätzlichen Positionen eines László Moholy-Nagy, der eine Neuauslotung der fotografischen Möglichkeiten propagierte und eines Walter Peterhans, der den Wandel vom „Neuen Sehen“ zur angewandten Sachfotografie suchte, dient als Ausgangspunkt der Ausstellung, die Bildbeispiele aus den 20er Jahren bis in die Gegenwart zeigt.

Die Ausstellung zeigt spotlichtartig Auswirkungen von einhundert Jahren Bauhaus auf die Fotografie entlang der Zeitachse bis heute. Wie sehen Einflüsse, Bezugnahmen, Interpretationen in der fotografischen Bildsprache und Vergleiche über die Jahrzehnte bis in die Gegenwart der Fotografie aus?

Unter dem Begriff des Bauhauses und dem dort propagierten „Neuen Sehen“ und „Neuen Bauen“ subsumiert das Ausstellungsprojekt in üblicher Weise zeitgeschichtliche Prozesse, für die das Bauhaus den Begriff und den historischen Bezugspunkt liefert, die sich jedoch international parallel darüber hinaus bewegen und sich nicht voneinander trennen lassen.

Wenn man vom Bauhaus spricht, so muss man die Vielfalt der Ansätze zum Thema machen. Wenn man von fotografischen Positionen heute spricht, ist dies nicht weniger der Fall. Die Allgegenwart der fotografischen Bilder, die sich mit einem Fotoklick in jeden Moment der Zeit binden kann, lies Henri Cartier-Bresson in den 80er Jahren bereits befürchten, dass das Medium zu schnell sei.

 

Künstler und Künstlerinnen

Bauhaus
Xanti Schawinsky, T.Lux Feininger, Herbert Bayer, Hannes Meyer, Katt Both, László Moholy-Nagy, Florence Henri, Lore Krüger

Bezug zur Historie der Stadt wird dargestellt durch einen spotlichtartigen Rückblick auf die Ausstellung „Fotografie der Gegenwart. Zusammengestellt vom Museum Folkwang in Essen und ergänzt vom Ausstellungsamt der Stadt Magdeburg“ (28.11. bis 19.12.1929) Xanti Schawinsky, Rudolf Hatzold, Willi Eidenbenz, Max Burchartz, Luzia Moholy, László Moholy-Nagy, Irene Bayer, Albert Renger-Patzsch

60er Jahre bis heute (vorläufiger Stand, April 2019)

Heinrich Heidersberger, Otto Steinert, Hilla und Bernd Becher, Anna und Bernhard Blume, Franco Vimercati, Hiroshi Sugimoto, Evelyn Richter, Krimhild Becker, Gottfried Jäger, Brian Eno, Ulrich Wüst, Kurt Buchwald, Joachim Brohm, Matthias Hoch, Maix Mayer, Christof Klute, Ricarda Roggan

Studierendenprojekt Leipzig

Absolventen und Studierende der Klasse Joachim Brohm haben sich dem Thema Bauhaus im Rahmen eines Studienprojektes genähert und stellen die Ergebnisse in einer parallelen Ausstellung aus: Bernadette Keating, Mihai Sovaiala, Julius Schreiner, Valentina Plank, Dana Lorenz, Sophia Kesting, Johannes Ernst, Felix Bielmeier, Florian Merdes, Nicole Burnett , Alexander Rosenkranz, Nea Gumprecht, Florian Weber

Die Ausstellung wird durch das Land Sachsen-Anhalt und durch Lotto Sachsen-Anhalt gefördert.


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