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Förderschule „Hugo Kükelhaus“ bietet jetzt optimale Unterrichtsbedingungen - OB übergab letzte Schule des PPP-Programm

Übergabe Förderschule »Hugo Kükelhaus«Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat die Förderschule für Geistigbehinderte "Hugo Kükelhaus" nach Abschluss der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen am 19. März offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Die Schule gehört mit vier weiteren Schulkomplexen zum vierten PPP-Paket, das ein Investitionsvolumen von rund 21,5 Millionen Euro umfasst. Die heutige Veranstaltung war die 20. Übergabe einer PPP-Schule und damit der Abschluss dieses Programms zur Sanierung Magdeburger Schulen.

"Die Förderschule verfügt nun über optimale Bedingungen für den Unterricht und die Förderung von geistig- und mehrfachbehinderten Kindern und Jugendlichen", freut sich Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. "Mit den beendeten Sanierungen im Rahmen des PPP-Programms haben wir in 20 Magdeburger Schulkomplexen beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche und kindgerechte Bildung geschaffen. Mein Dank gilt allen, die an den Planungen und Bauausführungen beteiligt waren."

Zu den beendeten Baumaßnahmen gehören unter anderem der Abriss des eingeschossigen Gebäudetraktes einschließlich der Verbindungsbauten, die Sanierung des vorhandenen zweigeschossigen Gebäudeteils sowie die Errichtung eines behindertengerechten Neubaus. Darin befinden sich unter anderem die Therapiehalle mit Therapiebad, eine Sporthalle, Aula und Mensa sowie zahlreiche Unterrichtsräumen und Fachkabinette, moderne Sanitäranlagen, Raum- und Transportlifte, Automatiktüren und Schwingböden. Zudem erfolgte der Neubau der Zaunanlage.

In der Schule werden derzeit 82 Schüler in zwölf Klassen von 38 Lehrkräften unterrichtet. Aufgrund der umfassenden Neubau- und Sanierungsmaßnahmen erfolgte der Schulbetrieb während der Bauzeit in der Sankt-Josef-Straße 81.

Die Förderschule "Hugo Kükelhaus" gehört zum vierten und damit letzten PPP-Paket zur Sanierung von Schulen in Magdeburg. Weitere Gebäude dieses Paketes sind die Grundschulen "Nordwest", "Am Hopfengarten" und "Am Umfassungsweg" sowie der Schulkomplex Grundschule "Am Westring"/Integrierte Gesamtschule "Willy Brandt". In allen Schulen wurden die Baumaßnahmen termingerecht beendet, so dass der Unterricht pünktlich nach den Winterferien wieder aufgenommen werden konnte.

Nach einer europaweiten Ausschreibung hatte sich ein regional ansässiges mittelständisches Bieterkonsortium unter der Federführung von Industriebau Wernigerode als Investor durchgesetzt. Dieses Bieterkonsortium war bereits für die Sanierung der Schulen des ersten und des dritten PPP-Paketes verantwortlich.
Die Baumaßnahmen an allen fünf Schulen begannen im Sommer 2010 und wurden im Februar 2012 beendet. Das Investitionsvolumen für das vierte PPP-Paket beträgt rund 21,5 Mio. Euro, einschließlich der Zwischenfinanzierungskosten.

Hintergrundinformationen zum PPP-Programm
Um den Sanierungsstau an den Magdeburger Schulen zügig abzubauen, hat die Landeshauptstadt ein Public-Private-Partnership (PPP)-Programm beschlossen, mit dem 20 Schulen (je 5 Schulen in 4 Paketen) saniert wurden. Im November 2007 wurde der Vertrag für das erste PPP-Paket unterzeichnet und damit der Grundstein für die Sanierung der ersten fünf Schulen gelegt. Mit der Übergabe der letzten fünf Schulen des 4. Paketes ist dieses Investitionsprogramm beendet.

Die ersten 15 Schulen (Pakete 1-3) befinden sich bereits in der Betreiberphase. Mit der mittelfristigen Schul""entwicklungsplanung hatte die Stadtverwaltung festgelegt, welche Schulen langfristig Bestand haben und auch entschieden, welche Gebäude weiterhin genutzt werden sollen.

Für jedes Paket wurde durch europaweite Ausschreibung ein Investor/ Sanierungsträger gesucht, der die Planung, Sanierung, Finanzierung und den zukünftigen Betrieb der jeweiligen Schulkomplexe übernimmt. Die Stadt bleibt auch weiterhin Eigentümer der Gebäude und Liegenschaften und zahlt dem Betreiber ein monatliches Entgelt für seine Betreiberaufwendungen. Vertraglich vereinbart wurde eine Laufzeit von 30 Jahren zur Refinanzierung der Investitionen. Die Zahlungsverpflichtung für die Landeshauptstadt begann mit Fertigstellung und Abnahme der betriebsbereiten Schulen.

Für den Betrieb der Schulanlagen wurde eine Dauer von 20 Jahren vereinbart. Für diesen Zeitraum sind die künftigen Betreiber auch für die regelmäßige Instandhaltung und Instandsetzung der Schulen verantwortlich. Konkrete, standortbezogene und mit dem Fachbereich Schule und Sport der Stadtverwaltung abgestimmte Nutzerprofile stellen sicher, dass die Schulen auch künftig von Vereinen und Dritten genutzt werden können. Dies gilt insbesondere für die Sportstätten.

Zum ersten Paket gehörten die Integrierte Gesamtschule "Regine Hildebrandt", das Werner-von-Siemens-Gymnasium, die Grundschulen "Friedenshöhe" und "Weitlingstraße" und die Berufsbildenden Schulen "Otto von Guericke" (Haus A). Alle Schulen wurden im Sommer 2009 an die Nutzer übergeben.

Das zweite PPP-Paket umfasste die Grundschulen "Alt Olvenstedt", "Annastraße" und "Bertolt-Brecht-Straße" (am Standort Leipziger Straße 46) sowie die Schulkomplexe Grundschule "Am Nordpark"/Förderschule "Makarenko" und Grundschule "Am Elbdamm"/Sekundarschule "Thomas Mann" (am Standort Cracauer Straße). Seit Februar 2010 können diese Schulen wieder genutzt werden.

Im dritten PPP-Paket wurden die Grundschulen "Buckau" und "Salbke", die Sekundarschulen "Heinrich Heine" und "August Wilhelm Francke" sowie das Geschwister-Scholl-Gymnasium saniert und modernisiert. Die Übergabe der Schulen erfolgte im Februar 2011.
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