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Neuer Demografiebericht liegt vor/Bürgerbefragung geplant - Mehr Studenten, weniger Wegzüge: Demografische Situation in Magdeburg hat sich positiv entwickelt

MagdeburgDie Landeshauptstadt Magdeburg hat am 1. Februar ihren neuen Demografiebericht veröffentlicht. Er liefert eine umfassende Beschreibung der demografischen Lage in Magdeburg und der zu erwartenden Entwicklung in den kommenden 15 Jahren. Um die Auswirkungen des demografischen Wandels besser prognostizieren zu können, wird die Stadtverwaltung künftig regelmäßig Magdeburgerinnen und Magdeburger befragen und die Ergebnisse einmal jährlich veröffentlichen.

„Die demografische Gesamtsituation in Magdeburg hat sich in den vergangenen acht Jahren insgesamt positiv entwickelt“, bilanziert Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. „Dies beweist vor allem die steigende Zahl der Magdeburger Bevölkerung. Allein in den vergangenen zwölf Monaten hat Magdeburg 641 Einwohner hinzugewonnen. Am 31. Dezember 2011 lebten in der Ottostadt 231.620 Menschen.“

Grund für diese Entwicklung ist der positive Wanderungssaldo. Seit 2004 zählt die Landeshauptstadt mehr Zuzüge als Wegzüge. Dafür sorgt vor allem die stetig wachsende Zahl der Studierenden an der Otto-von-Guericke-Universität und der Hochschule Magdeburg-Stendal. Inzwischen leben in Magdeburg rund 18.000 Studenten.

Bei den natürlichen Bevölkerungsbewegungen verzeichnet Magdeburg weiterhin einen negativen Saldo, weil es noch immer weniger Geburten als Sterbefälle in der Landeshauptstadt gibt. Auch hier ist jedoch eine positive Entwicklung zu erkennen, da die Zahl der Geburten deutlich höher liegt als noch vor zehn Jahren und die natürlichen Bevölkerungsbewegungen geringer sind als der Wanderungssaldo.

Zum Demografiebericht gehört auch die neuste Bevölkerungsprognose. Dazu wurden erstmals verschiedene Szenarien berechnet und untersucht. Die neue Prognose zeichnet deutlich bessere Entwicklungen auf als bisher erwartet, auch wenn die Einwohnerzahl in den kommenden 15 Jahren sinken wird.

Zunächst profitiert die Landeshauptstadt Magdeburg weiterhin als Hochschulstandort von neuen Studenten. Die Geburtenzahlen werden ebenso mit einer positiven Entwicklung prognostiziert, auch wenn diese die Sterbefälle in keiner Weise kompensieren können. Ein negativer Saldo der natürlichen Bevölkerungsbewegung bleibt somit bestehen und wird die Ottostadt auch in Zukunft weiter begleiten.


Für 2026 prognostiziert das städtische Amt für Statistik rund 225.500 Einwohner. „Im besten Fall rechnen wir mit 228.000 Einwohnern, im ungünstigsten Fall mit knapp 220.000 Einwohnern“, blickt der Oberbürgermeister voraus. Das Stadtoberhaupt hofft aber, dass die Entwicklung der vergangenen Jahre weiter anhält und Magdeburg noch möglichst lange einen positiven Wanderungssaldo verzeichnet.

Um die Auswirkungen des demografischen Wandels besser prognostizieren zu können, wird die Stadtverwaltung künftig regelmäßig Magdeburgerinnen und Magdeburger befragen. „Die Ergebnisse dieser Befragungen sollen bei den Planungen für die gesamte städtische Infrastruktur und damit für die Verbesserung der Lebensqualität berücksichtigt werden“, formuliert der Beigeordnete für Kommunales, Umwelt und allgemeine Verwaltung Holger Platz das Ziel des als Bürgerpanel bezeichneten Vorhabens. „Diese auf kommunaler Ebene bislang einmalige Erhebung ist freiwillig und wird vom Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt und der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gefördert. Einmal jährlich werden wir die Ergebnisse veröffentlichen.“

Um den demografischen Wandel in Magdeburg möglichst genau zu analysieren, erfolgt die Datenerhebung ab April im Abstand von jeweils drei Monaten. „Dafür benötigen wir natürlich die Bereitschaft vieler Magdeburgerinnen und Magdeburger. Je mehr Bürger sich an der Erhebung beteiligen, desto besser sind die Datengrundlagen für die Auswertung und damit die Basis für unsere künftigen Planungen“, hofft der Beigeordnete auf eine breite Resonanz in der Bevölkerung.

Alle Informationen zur geplanten Befragung sind im Internet unter www.magdeburg.de/buergerpanel zu finden. Telefonisch können sich interessierte Magdeburgerinnen und Magdeburger unter 5 40 28 10, 5 40 22 47 und unter der Behördenrufnummer 115 informieren.

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