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Grüße von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper zum Jahreswechsel (für die Veröffentlichung in den Medien)


Liebe Magdeburgerinnen und Magdeburger,
liebe Gäste und Freunde der Landeshauptstadt,

das Jahr 2010 wird uns vor allem als Präsentationsjahr der Internationalen Bauausstellung (IBA) Stadtumbau Sachsen-Anhalt in Erinnerung bleiben. Mit der Wahl des Magdeburger IBA-Themas „Leben an und mit der Elbe“ hat die Stadtverwaltung deutlich gemacht, wie wichtig der Fluss für die Landeshauptstadt und ihre weitere Entwicklung ist. Die Ergebnisse der IBA können sich sehen lassen: Zahlreiche Brachflächen am Fluss wurden reaktiviert, neues Leben, Wohnen und Arbeiten entsteht direkt an der Elbe. Vor allem aber sind die Verbundenheit und Identifikation der Magdeburgerinnen und Magdeburger mit der Elbe spürbar gewachsen.

Neben den IBA-Maßnahmen hat die Stadtverwaltung 2010 auch andere große Anteile am regen Baugeschehen in Magdeburg. Seit Februar erstrahlen fünf weitere Schulkomplexe mit insgesamt sieben Schulen in neuem Glanz. Auf der Basis von Partnerschaften mit privaten Investoren haben Schüler und Lehrer in den Grundschulen „Alt Olvenstedt“, „Annastraße“, „Bertolt-Brecht-Straße“, „Am Elbdamm“ und „Im Nordpark“ sowie in der Sekundarschule „Thomas Mann“ und der Förderschule „Makarenko“ jetzt beste Unterrichtsbedingungen. Und in wenigen Wochen stehen bereits die nächsten fünf umgebauten Schulkomplexe für den Unterricht zur Verfügung, darunter das vollständig sanierte und um ein Gebäude erweiterte Geschwister-Scholl-Gymnasium.

Elf weitere Schulen hat Magdeburg mit Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket II teilsaniert. Von dem Förderprogramm des Bundes konnte die Stadtverwaltung dank der Flexibilität und Schnelligkeit ihrer Ämter, Fachbereiche und Eigenbetriebe optimal profitieren. Rund 43,8 Millionen Euro werden bis 2011 im Rahmen des Konjunkturpaketes in Magdeburg investiert. Zu den damit finanzierten Baumaßnahmen gehören zum Beispiel auch die Teilsanierung von 13 Kindertageseinrichtungen, die Komplettsanierung der Schwimmhalle in der Großen Diesdorfer Straße, der Neubau eines Gebäudes für unser Kulturhistorisches Museum, der Bau einer Lärmschutzwand am nördlichen Stadteingang, Sanierungsarbeiten an der Städtischen Volkshochschule und der Umbau der Gruson-Gewächshäuser.

Während die meisten dieser Baumaßnahmen 2011 enden, laden die sanierten Gewächshäuser in der Schönebecker Straße schon jetzt zu einem Besuch ein. Nutzen Sie den Jahreswechsel für neue Entdeckungen und zeigen Sie Verwandten und Freunden tausende Pflanzenarten tropischer und subtropischer Herkunft. Es lohnt sich!

Einen erheblichen Anteil an der Optimierung der Lebensqualität in Magdeburg haben 2010 aber auch Investitionen wie der Bau des Guericke-Zentrums an der Lukasklause, die Teilsanierung der Bördelandhalle, die Errichtung des neuen Jugendfreilufttreffs im Neustädter Feld, der Bau des Bürgerhauses „Alte Schule“ in Salbke, die beendete Freilegung der Bastion Cleve, die Sanierung mehrerer Spielplätze und die Erneuerung von Siedlungsstraßen.
 
Für die Umsetzung unserer Kampagne Ottostadt Magdeburg haben wir vor rund elf Monaten den Startschuss gegeben. Die neue Marke sorgt inzwischen für große Aufmerksamkeit und verleiht unserer Stadt damit ein starkes Image mit hohem Wiedererkennungswert. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir eine Kampagne gefunden haben, mit der sich die Magdeburgerinnen und Magdeburger in hohem Maße identifizieren können. Damit es uns jedoch auch langfristig gelingt, Wirtschaft und Touristen von der Ottostadt zu überzeugen, benötigen wir auch weiterhin die vielfältige Unterstützung der Magdeburgerinnen und Magdeburger als Multiplikatoren für die Ottostadt-Kampagne.

2010 wurde an vielen Orten in Magdeburg auch zurückgeblickt, denn zwanzig Jahre zuvor begann in unserem Land – und damit auch in unserer Stadt – ein neuer Geschichtsabschnitt. Mit den ersten freien Kommunalwahlen nach der politischen Wende erlangte Magdeburg im Mai 1990 die kommunale Selbstverwaltung und damit den Grundstein der Demokratie zurück. Mit diesen Kommunalwahlen nahmen die Menschen in unserer Stadt nach fast 60 Jahren der Fremdbestimmung die Geschicke wieder in die eigenen Hände. Zum traditionellen Rathausfest am 3. Oktober 2010 auf dem Alten Markt kamen zahlreiche Vertreter aus Magdeburgs Partnerstädten in die Ottostadt. Sie blickten gemeinsam mit den Gästen des Rathausfestes auf 20 Jahre Deutsche Einheit zurück und gratulierten nicht nur der Stadtverwaltung und dem Stadtrat, sondern vor allem den Magdeburgerinnen und Magdeburgern zu diesem schönen Jubiläum.

Für viele von Ihnen, liebe Magdeburgerinnen und Magdeburger, war das Jahr der Deutschen Einheit 1990 mit seinen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen auch ein ganz persönlicher Neubeginn, der – wie in anderen ostdeutschen Städten und Regionen auch – leider oft mit Arbeitslosigkeit oder einer beruflichen Neuorientierung verbunden war. Obwohl heute die Arbeitslosenquote deutlich geringer als in den 1990er Jahren, bleibt die Wirtschaftsförderung zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen auch 2011 eine der wichtigsten Aufgaben der Stadtverwaltung.

Eine weitere Herausforderung in den kommenden zwölf Monaten ist das Jahr der Jugend. Magdeburg ist die bundesweit erste Stadt, die ein Themenjahr für Jugendliche ausgerufen hat. Mit zahlreichen Veranstaltungen möchten die Stadtverwaltung und die Ideengeber die Interessen von Jugendlichen noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Vor allem aber wollen wir die Perspektiven von jungen Menschen in Magdeburg aufzeigen, damit sie hier ihre Zukunft gestalten können. Magdeburgerinnen und Magdeburger, die das Jahr der Jugend unterstützen möchten, können sich gern an das jugendliche Organisationsteam wenden. Alle Informationen stehen im Internet unter www.jahr-der-jugend.de zur Verfügung.

Schon heute möchte ich Sie auf einen künftigen Anziehungspunkt im Wissenschaftshafen neugierig machen. Ab Mai kann dort der wieder aufgebaute Kettenschleppdampfer „Gustav Zeuner“ besichtigt werden. In mühevoller Kleinarbeit und mit viel Liebe zum Detail haben rund 150 Magdeburger dieses einmalige technische Denkmal restauriert. Die „Gustav Zeuner“ ist nicht nur ein Schmuckstück geworden, sie ist auch ein beeindruckendes Beispiel dafür, welche technischen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten Menschen aus unserer Stadt haben.

Und natürlich wird 2011 in Magdeburg auch wieder viel gebaut. Noch im ersten Quartal wollen wir die neue Nord-Ost-Rampe als Auffahrt von der Brenneckestraße zum Magdeburger Ring freigeben. Neben den vielen Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des Konjunkturpaketes II beginnen wir auch mit neuen Investitionen wie zum Beispiel dem Umbau des Stadtarchivs, der energetischen Sanierung der Schwimmhalle Nord und nicht zuletzt der umfassenden Sanierung von fünf weiteren Schulkomplexen. Damit Magdeburg noch lebens- und liebenswerter wird.
Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung wünsche ich den Magdeburgerinnen und Magdeburgern sowie den Gästen und Freunden der Ottostadt Gesundheit und persönliches Wohlergehen für das Jahr 2011.

 


Dr. Lutz Trümper
Oberbürgermeister

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