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Igelhilfe

© Mensi / pixelio.de

Wie jede Jahreszeit, so bringt auch der Herbst seine speziellen Probleme für die Tierheime. Vor allem werden bei uns Igel abgegeben. Bis auf wenige Ausnahmen hätte der überwiegende Teil der im Tierheim abgelieferten Stachelritter draußen gute Überlebenschancen gehabt.

Die Mindestgewichtsangaben, die angeblich Garant für ein erfolgreichen Winterschlaf sein sollen, werden immer wieder unterschiedlich angegeben. Inzwischen hat man erkannt, dass auch kleine Igel nicht zwangsläufig Todeskandidaten sind.

Ob ein Igel den bevorstehenden Winter überlebt, hängt nicht nur von seinem Gewicht, sondern auch von seinem Gesundheitszustand ab. Nach den Erfahrungen verschiedener Tierschützer schaffen es gesunde Igel mit einem Gewicht von 400 g.

In unserer Gegend beginnt der Winter für die Igel in der Regel nicht vor November, meist aber im Dezember. Bei gutem Futterangebot, d. h. genügend Bodeninsekten, Würmern und andere kleinere Lebewesen, nimmt ein Igel pro Woche mehr als 100 g zu. Ein Anfang November 100g wiegender Igel kann also durchaus den Winter überleben, sofern er gesund ist und das Wetter halbwegs mild bleibt.

Aus dieser Erkenntnis heraus erfolgt unser Ratschlag an alle, die im Herbst einen kleinen Igel im Garten finden: Zufüttern mit käuflichem Igelfutter, Dosen- bzw. Trockenfutter für Hunde oder Katzen, aber keine Milch. Langfristig hilft man den Igeln mit einem naturnah angelegten Garten am effektivsten.

Wer also einen Igel findet, sollte erst einmal gründlich prüfen, ob es sich hierbei um einen echten Notfall handelt. Falls dies zutrifft, sollte jeder "seinen" Igel selbst pflegen oder einen guten Pflegeplatz finden.

(Quelle: Herbert Nagel, Tierheim Braunschweig)

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