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Eröffnung des 6. Internationalen Figurentheaterfestivals „Blickwechsel" zur „La notte della luna"

Dr. Lutz Trümper, 11. Juni 2005, 19. 30 Uhr, Klosterbergegarten

Sehr geehrter Herr Kultusminister Prof. Olbertz,
liebe Magdeburgerinnen und Magdeburger,
liebe Theaterfreunde,
geehrte Gäste,

in diesen Tagen öffnet sich in Magdeburg der Blick auf eine phantasievolle Welt verschiedener Kulturen und Traditionen des Puppentheaters. In diesem Jahr ist das 6. Figurentheaterfest ein besonderes Geschenk an die Stadt Magdeburg zu ihrem 12hundertsen Geburtstag.

500 Künstler aus 12 Ländern und über 40 Theatern aus Europa, Afrika und Australien werden in den nächsten Tagen bei uns zu Gast sein. Deshalb gilt meiner erster Gruß den Theatergruppen, Künstlern und dem Publikum aus vielen Ländern.

Herzlich Willkommen in Magdeburg.

Zu den internationalen Gästen gehört auch der Oberbürgermeister von Bialystok, der zur Zeit in der Landeshauptstadt weilt und aus seiner Stadt hier auch Künstler begrüßt.

Die Nacht für den Mond – „La notte della luna" – hat vor zwei Jahren die Magdeburger und ihre Gäste, hat Theatermacher und Publikum so begeistert, dass eine Fortsetzung unausweichlich schien. Ich sage bewußt Fortsetzung, weil der Blickwechsel 2005 inhaltlich an das letzte Festival anschließt.

Mit dem Thema „Heimat – vom Suchen und Finden" und der heutigen Eröffnung im Klosterbergegarten sind neue Sichtweisen, Spielarten und Akteure in das Projekt eingebunden.

Zu den großen Magdeburger Theatertraditionen gehört das Festival der Puppenspieler, Straßentheater und Figurenkünstler aus vielen Ländern der Welt.
Was das Magdeburger Puppentheater mit gleichem Personal und eigens dafür eingeworbenen Mitteln an den nächsten 10 Tagen für Magdeburg und die Region organisiert hat, darf man ohne Übertreibung als ein Kunstereignis der Extraklasse bezeichnen.

Ich begrüße deshalb das Team um Herrn Kempchen, den Intendanten und Herrn Bernhard, den künstlerischen Leiter des Magdeburger Puppentheaters sehr herzlich und sagen Ihnen heute schon Dank für dieses unglaublich große Engagement für Stadttheater in Magdeburg.

Lange vor den öffentlichen Theaterdebatten hat unser Puppentheater neue Spielorte und Konzepte erarbeitet. Es ist der Leuchtturm der Magdeburger Theaterlandschaft.

Wie selbstverständlich sind hier neue Stärken entstanden:

durch die Auseinandersetzung mit dem Heimatort und seinen Bedingungen für Theater,
durch die Suche nach einer Heimat und
durch die Öffnung des Theaters nach Außen.

Die Welt des Puppentheaters steht in Magdeburg auf der Bühne.
Das korrespondiert sehr stimmig mit dem Thema des Festivals „Heimat – vom Suchen und Finden". Damit wird unsere Stadt an der Elbe mit zahlreichen, unverwechselbaren Spielorten, vielen Magdeburger Künstlern sowie dem Magdeburger Puppentheater selbst Heimatsucher.

Die Theatermacher bekennen sich zu der Stadt, in der sie künstlerisch arbeiten. Magdeburg bietet damit erneut einen Ort für die Suche nach Theatertradition und Theaterzukunft, nach Heimat und kultureller Weltoffenheit.

Ich begrüße heute abend ganz herzlich die Freunde, Förderer und Sponsoren des Puppentheaters.

Ohne dieses vielfache private und unternehmerischen Engagement wären die Blickwechsel 2005 in Magdeburg nicht möglich.
„Unsere Helden sind aus anderem Holz geschnitzt". Das eine durchaus sympathische und vieldeutige Einladung zu qualitativ hochwertigem Theater in Magdeburg.

Ich freue mich, wie viele Magdeburger auch, auf die Vorstellungen für große und kleine Theaterfreunde.
Ich wünsche den Akteuren und dem Publikum viele interessante Begegnungen und große Freude am Theater.

Ich sage: Buena Sierra!

Welcome to Magdeburg!

Wechseln Sie die Blickrichtung! Gehen Sie auf Entdeckungsreise!

Die Blickwechsel der Heimatsucher, der künstlerische Austausch und das Spiel für große und kleine Theaterfreunde zum 6. Figurentheaterfestival sind hiermit eröffnet.

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