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Silberplakette im Bundeswettbewerb der Stiftung Denkmalschutz

 
                Möllenvogtei

Denkmalschutz im südlichen Stadtzentrum top!

Magdeburgs Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr Werner Kaleschky hat heute am Remtergang im Abgang zum Möllenvogteigarten eine Silberplakette angebracht. Sie war der Landeshauptstadt im vergangenen Herbst im Rahmen des Bundeswettbewerbes "Leben in historischen Innenstädten und Ortskernen - Zukunft für urbane Zentren und Räume" von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz verliehen worden.

Unter dem Motto "Altes erhalten - für die Zukunft gestalten" hatte sich
die Landeshauptstadt hatte im vergangenen Jahr an dem bundesweiten Wettbewerb beteiligt und die bisher erreichten Sanierungsergebnisse im Erhaltungssatzungsgebiet "Domplatz / Südliches Stadtzentrum" vorgestellt.

"Schon Anfang der 90er Jahre hat die Stadt für den Bereich Dom, Hegelstraße und die Straßen rund um den Hasselbachplatz eine Erhaltungssatzung erlassen, um die denkmalgerechte Sanierung der historischen Bebauung zu sichern", erklärt der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr Werner Kaleschky das jahrelange Engagement der Stadt. "Das südliche Stadtzentrum war bei den Bombenangriffen auf Magdeburg weitgehend verschont geblieben. Es ist eines der wenigen Areale, wo das alte Magdeburg, von seinen mittelalterlichen Wurzeln bis in die Gründerzeit, noch erlebbar ist."

Schritt für Schritt, Quartier für Quartier wurden und werden die Gebäude saniert, die Vorgärten rekonstruiert, Straßen in Anlehnung an das historische Vorbild gestaltet. Seit dem vergangenen Herbst ist der Möllenvogteigarten wieder begehbar. "Dass das südliche Stadtzentrum heute zu den touristischen Attraktionen Magdeburgs gehört, ist auch den privaten Eigentümern der Häuser, der Domstiftung und - zum Beispiel - dem Förderverein des Ökumenischen Domgymnasiums zu danken, die die denkmalgerechte Sanierung ermöglicht und damit viele historische Details bewahrt haben."

Die erfolgreiche Symbiose von städtischem und privatem Engagement wurde denn auch von den Wettbewerbsjuroren besonders hervorgehoben. Darüber hinaus würdigten sie die Ergebnisse der langjährigen Sanierungen, die heute - neben dem Domplatz mit seiner mittelalterlichen und barocken Bebauung - ein geschlossenes Ensemble gründerzeitlicher Gebäude wieder erlebbar machen.

Insgesamt hatten sich 129 Kommunen an dem von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgelobten bundesweiten Wettbewerb beteiligt. Unter ihnen wählte eine Fachjury den Magdeburger Wettbewerbsbeitrag in die Endausscheidung der besten 35 Beiträge.

Diese 35 Städte wurden durch die Bewertungskommission im April 2002 bereist, um Sanierungsergebnisse vor Ort zu besichtigen. Dabei spielte neben den Ergebnissen der städtebaulichen und denkmalgerechten Gestaltung in den historischen Innenstädten und Ortskernen auch die Frage eine große Rolle, wie die unterschiedlichen Akteure in der Kommune (Bürger, Wirtschaft, Vereine, Stadtrat und Verwaltung) mit dem Ziel zusammenarbeiten, Leben und Zukunft für urbane Zentren zu gestalten.

Im Rahmen ihrer Prüfung besichtigte die Bewertungskommission den Dom und den Domplatz, den - damals noch im Bau befindlichen - Möllenvogteigarten sowie den Fürstenwall und die Hegelstraße. Am Ende würdigte die Kommission den Magdeburger Beitrag mit einer Silbermedaille. Die Ehrung aller Preisträger erfolgte am 22. und 23. Oktober 2002 im Rahmen eines Städtebaukongresses des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen in der Johanniskirche der Landeshauptstadt Magdeburg. Seit heute ist die Medaille für jedermann im südlichen Stadtzentrum, im Remtergang sichtbar.

 

 

 

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