Hilfsnavigation

Berufsfeuerwehr Wache Nord
Servicenavigation und Sprachauswahl

Twitter Facebook Youtube

Hauptnavigation

Veranstaltungen

Terminsuche

Übernachtungsfinder

Achtung: Ihre Daten werden an eine externe Webseite weitergeleitet.

Imagefilm

Postkarte zum Imagefilm

Reiseangebote

Favoriten

Inhalt

Wache Nord

 

Bau - Start: Die neue Feuerwache Nord wird ab April hochgezogenBFMD Wache Nord

Die Signale für die große Feuerwache Nord in der Peter– Paul– Straße/ Ecke Rogätzer Straße stehen auf Grün. Baustart ist der 2. April. In dem zweigeschossigen Gebäude werden dann die bisherigen Einsatzkräfte aus den Wachen Neustadt und Mitte zusammengeführt. Diese wiederum sollen mit der Fertigstellung im März 2009 geschlossen werden. Die Stadt investiert rund zehn Millionen Euro.

Die Garagen und Stellplätze der neuen Feuerwache sind bereits minutiös verplant. “Eine eigene Hausadresse haben wir auch schon. Es ist die Peter- Paul- Straße 12“, erklärt der stellvertretende Feuerwehrchef Olaf Derlath, während er auf einer großen Tafel zusammen mit dem zukünftigen Leiter der Wache, Frank Kreuschmer, die Räume verplant. Der Platz für die 32 Mitarbeiter der Verwaltung und jeweils 30 Einsatzkräfte des künftigen Löschzuges Nord (drei Schichten) ist eng bemessen. So ist zum Beispiel der Führungsstabsraum für den Katastrophenschutzstab doppelt verplant.

„Er soll auch als Schulungsraum genutzt werden. Wir können es uns nicht leisten, dass es hier einen Raum gibt, der außer im Ernstfall das ganze Jahr leer steht“, erklärt Derlath. Trotzdem wird es eine moderne Wache, die allen Ansprüchen genügt. Selbst ein Fitnessraum für den Dienstsport ist mit eingeplant. „Es gibt Werkstattbereiche für die Tauchergruppe, den Chemieschutz, den Prüfdienst für Handfeuerlöscher, Steigleitungen und eine eigene Kfz-Reparatur“, führte der stellvertretende Feuerwehrchef fort.

Rund zehn Millionen Euro werden bis März 2009 verbaut, was langfristig der Stadt aber zehn Personalstellen und aufwändige Sanierungen der beiden bisherigen Standorte in der Brandenburger Straße bzw. Nachtweide erspart. Diese beiden Wachen werden dann geschlossen.

Nur die Einsatzleitstelle (Feuerwehr, Retttungsdienst, Katastrophenschutz) in der Brandenburger Straße, ein 1997 für rund 4,5 Millionen Euro (damals  neun Millionen Mark) errichteter Neubau auf dem Innenhof der alten Wache bleibt in Dienst.

„Aber wir haben langfristig am neuen Standort bessere Möglichkeiten zur Erweiterung“, erklärt Olaf Derlath. So hat zur Theodor-Kozlowski-Straße hin eine neue Rettungswache und zur Rogätzer Straße noch ein Anbau für die Rettungsleitstelle Platz. „Sollte irgendwann ein Umbau oder eine Renovierung bzw. Erweiterung nötig sein, dann können wir den Bereich mit in die Rogätzer Straße hinterherholen“, erklärt Olaf Derlath.

Das Gleiche gilt für eine Lagerhalle des Katastrophenschutzes. Diese hätte ebenfalls noch auf dem Gelände Platz. Zurzeit muss die Feuerwehr für die Lagerung der Sandsäcke und Pritschen im Handelshafen Miete bezahlen. Dies wäre dann nicht mehr nötig.

Für die Magdeburger wird es durch die Zusammenlegung der Feuerwehren keine Einschränkungen in den Hilfsfristen geben, erklärt Olaf Derlath. In den Planungen habe man einen Löschzug von dem neuen Standort in alle Himmelsrichtungen ausrücken lassen. In jede Ecke des entsprechenden Einsatzbereiches der neuen Wache hat der Löschzug weniger als 12 Minuten benötigt. Damit sei die Maßgabe des Feuerwehrkonzeptes der Stadt erfüllt. Die gesetzliche Hilfsfrist liegt übrigens bei zwölf Minuten.

Die Ausfahrt der Feuerwehrfahrzeuge erfolgt im Regelfall über die Theodor-Kozlowski- Straße, damit die Anwohner der Alten Neustadt nicht unnötig durch die Alarmfahrten gestört werden.

Geschaltet werden die Ampeln in der Peter-Paul-Straße/Ecke Theodor-Kozlowski-Straße durch die Feuerwehr. Wenn die Fahrzeuge ausrücken erhalten sie automatisch „Grün“ und alle anderen Verkehrsteilnehmer „Rot“. Nur bei Einsätzen im Bereich der Alten Neustadt soll der Löschzug auch die Rogätzer Straße zum Ausrücken nutzen können.

 

Daten & Fakten in der Übersicht

  • Bauzeit: Die Baustelleneinrichtung erfolgt im April 2007 und der Einzug ist im März 2009 vorgesehen
  • Baukosten: rund zehn Millionen Euro
  • Zusammenlegung: die bisherigen Feuerwachen in der Nachtweide und in der Brandenburger Straße werden zusammengeführt.
  • Personal: 30 Einsatzkräfte in drei Schichten (140 Beschäftigte) und 32  Verwaltungsmitarbeiter.
  • Der Löschzug: Zwei Löschgruppenfahrzeuge, zwei Drehleitern, ein Tanklöschfahrzeug, zwei Einsatzleitwagen, ein Wasserrettungsfahrzeug mit Boot, zwei Speziallaster mit fünf Sondercontainern, ein Dekontaminations – Lkw

Quelle: Magdeburger Volksstimme 14.12.2006

 

- Anzeigen -