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Tierrettung / Tierfangbereitschaft

BerufsfeuerwehrTierfänger

Seit dem Jahr 2000 ist das Fahrzeug der Feuerwehr mit der Aufschrift „Tierrettung“ ein alltäglicher Anblick auf Magdeburgs Straßen.

Mit dem Ziel, städtische Haushaltsmittel einzusparen und zusätzliche fachspezifische Dienstleistungen durch die Feuerwehr anzubieten, wurde die Aufgabe der Tierfangbereitschaft von dem bis dahin allein handelnden städtischen Tierheim übernommen.

Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben beinhalten die Einsatzaufgaben der Tierfangbereitschaft:

  • die Beseitigung von herrenlosen Tierkadavern im Stadtgebiet

außerhalb der Öffnungszeiten des Tierheims,

  • der Transport verletzter herrenloser Tiere in das Tierheim bzw. zum Tierarzt,
  • die Übernahme aufgefundener herrenloser Tiere und ihr Transport ins Tierheim,
  • das Einfangen frei laufender, herrenloser Tiere und ihr Transport ins Tierheim.

Um täglich zwei Tierretter abstellen zu können und trotzdem die vielfältigen Einsatzaufgaben der Feuerwache Nord, wie Tauchen, Höhenrettung und das Besetzen der Löschfahrzeuge sicherzustellen, wurden insgesamt 60 geeignete Feuerwehrmänner aus den drei Dienstschichten ausgebildet.

Viele dieser Feuerwehrmänner haben von Haus aus praktische Erfahrungen im Umgang mit Tieren und verfügen auf Grund ihrer Hobbys über Spezialkenntnisse. Dienstlicherseits erhalten die Tierretter regelmäßig fachliche Unterstützung durch den Amtstierarzt, das Tierheim, die Polizeihundestaffel, Hundeschulen sowie den Zoo. Durch den Betriebsärztlichen Dienst werden notwendige Impfungen sichergesellt. Trotz bester Ausrüstung, guter Ausbildung und kalkuliertem Risiko hat der eine oder andere Mitarbeiter schon schmerzhafte Erfahrungen beim Einfangen von Tieren machen müssen.

Diese Feuerwehrmänner sind Bestandteil des Löschzuges mit voller gesundheitlicher Tauglichkeit. Im Bedarfsfall werden sie durch mitgeführte Alarmempfänger zu der anfordernden Einsatzstelle mit ihrem mit Sondersignalen ausgerüsteten Transporter gerufen.

Entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, insbesondere Tierkadaver unverzüglich zu beseitigen, weist das Tierrettungsfahrzeug eine der höchsten Einsatzzahlen der Feuerwehr auf. Wurden im Jahr der Indienstnahme 1.070 Einsätze registriert, stieg die Zahl auf fast 3000 im Jahr 2005. Die Sensibilisierung der Bevölkerung, insbesondere tote Vögel sofort zu melden, um die Verbreitung der Vogelgrippe oder gar eine Übertragung auf den Menschen und damit eine sogenannte Pandemie zu verhindern, erforderte zeitweise den Einsatz eines zweiten Einsatzfahrzeuges.

Viele herrenlose oder in Not geratene Tiere, wie z.B. Hunde und Katzen, Ponys, Schafe, Affen, Schlangen, Spinnen u.a. Exoten wurden von den Tierrettern eingefangen und ließen mitunter auf Grund ihres Zustands auf eine grauenhafte Haltung durch Ihren Besitzer schließen.

Das Beseitigen einer direkten Gefahrenlage durch die alljährlich auftretenden Bienen und Wespenvölker ist wie in allen Feuerwehren eher Routinearbeit.

In Abhängigkeit der Einsatzsituation können diese Einsätze unter Umständen gemäß dem Brandschutzgesetz und der Kosten und Gebührensatzung der Stadt Magdeburg kostenpflichtig gemacht werden.

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