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Einstellungsvoraussetzungen für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst

BerufsfeuerwehrBerufsbild

Der Einsatz erfolgt nach erfolgreich bestandener Laufbahnprüfung als Löschzugführer oder Sachbearbeiter in den Bereichen abwehrender Brandschutz, vorbeugender Brandschutz oder allgemeine Verwaltung/Technik, verbunden mit der Funktion Einsatzleiter der Feuerwehr.

Der Vorbereitungsdienst dauert insgesamt 2 Jahre. Die Ausbildung erfolgt an der Feuerwehrschule in Heyrothsberge, bei auswärtigen Berufsfeuerwehren und bei der Berufsfeuerwehr Magdeburg auf den einzelnen Feuerwachen.

In den Vorbereitungsdienst kann eingestellt werden, wer  

  • den Studienabschluss an einer Fachhochschule oder einen vergleichbaren Abschluss in den Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen, Bergbau, Gefahrenabwehr, Chemie, Elektrotechnik, Hüttenwesen, Maschinenbau, Physik, Schiffstechnik, Sicherheitstechnik oder Versorgungstechnik erreicht hat,
  • seinen Wehr- bzw. Zivildienst abgeleistet hat und am Tag der Einstellung nicht alter als 35 Jahre ist,
  • uneingeschränkt gesundheitlich geeignet und teamfähig ist sowie mindestens den PKW-Führerschein besitzt.

Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren erfolgt mit der Zielstellung, hochmotivierte, mit einem hohen Bildungsstand ausgestattete, körperlich trainierte und dynamische Menschen einzustellen und auszubilden. Es gliedert sich in nachfolgend aufgeführten Teile:

- Bewerber, die die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, müssen sich dem psychologischen  Eignungstest der Deutschen Gesellschaft für Personalwesen e. V. unterziehen.

- Die Bewerber, die im psychologischen Eignungstest gute Ergebnisse erreicht haben, nehmen an der physischen Eignungsdiagnostik teil. Hier wird die physische Leistungsfähigkeit ermittelt und überprüft, ob der Bewerber schwimmen und tauchen kann. Außerdem wird das Verhalten beim Besteigen einer 30 m Feuerwehrdrehleiter und das Bewegen unter Atemschutzmaske getestet (Höhen-/Platzangst).

Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der einzelnen Eignungstests wird nach einem persönlichen Vorstellungsgespräch festgelegt, welche Bewerber für die Einstellung vorgeschlagen werden. Dieser Bewerberkreis muss sich der betriebsärztlichen Untersuchung nach den berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen G 25, 26.3 und 41 sowie der amtsärztlichen Untersuchung unterziehen. Hier muss die uneingeschränkte gesundheitliche Eignung für die Laufbahn des gehobenen feuerwehrtechnischen Dienstes festgestellt werden.

 

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