Hilfsnavigation

WIELAND KRAUSE windows_01/_02/_03
Servicenavigation und Sprachauswahl

Twitter Facebook Youtube

Hauptnavigation

Veranstaltungen

Terminsuche

Übernachtungsfinder

Achtung: Ihre Daten werden an eine externe Webseite weitergeleitet.

Imagefilm

Postkarte zum Imagefilm

Reiseangebote

Favoriten

Inhalt

ars viva 2017: Jan Paul Evers, Leon Kahane, Jumana Manna

Ausstellung der mit dem ars viva-Preis für Bildende Kunst 2017 des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e. V.  ausgezeichneten Künstler

ars viva 2017
© Jan Paul Evers 

 

 

Seit 1953 vergibt der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft jährlich den ars viva-Preis für Bildende Kunst an junge, in Deutschland lebende Künstler, deren Arbeiten sich durch richtungweisendes Potential auszeichnen. Das Kunstmuseum Magdeburg zeigt Arbeiten der diesjährigen Preisträger Jan Paul Evers, Leon Kahane und Jumana Manna. Die drei Künstler unterscheiden sich in ihrer Arbeitsweise ebenso wie in der Wahl ihrer Medien – von Skulptur und Zeichnung über Video und Fotografie bis hin zu raumgreifenden Installationen.

Jan Paul Evers

Jan Paul Evers (geb. 1982 in Köln) arbeitet mit den analogen Produktions- und Bearbeitungsprozessen der Fotografie. Aus bestehendem und selbst fotografiertem Material entstehen mithilfe verschiedener Entwicklungstechniken seine Schwarzweiß-Arbeiten. Darin wen-det er sich dem Wechselverhältnis von Bild und Abbild, Motiv und Wirklichkeit zu und nutzt dafür Praktiken der Bildkonstruktion. Indem er die Funktion der objektiven Reproduktion hinterfragt, knüpft Evers an den fortwährenden Diskurs über das Wesen der Fotografie an.

 

Leon Kahane

Leon Kahane (geb. 1985 in Berlin) setzt sich in seinen Videoarbeiten, Fotografien und Installationen mit sozialkritischen Themen wie der Konstruktion territorialer Grenzen und den problematischen Bedingungen der Arbeitsmigration auseinander. Er nimmt Bezug auf mediale Umbrüche und globale Entwicklungen. In den hier gezeigten Arbeiten reflektiert er Aspekte des eigenen familiären Hintergrundes, in dem sich künstlerische wie gesellschaftliche Entwicklungen spiegeln. Seine Videoarbeit Europa nach 1945 etwa untersucht die Vermittlung von Geschichtsbildern durch öffentliche Institutionen und die Medien.

Jumana Manna

Jumana Manna (geb. 1987 in New Jersey) spürt in ihren Video- und skulpturalen Arbeiten den Identität stiftenden Erzählungen nach, die immer wieder auch einen Spannungsbogen vom privaten Raum bis hin zur nationalen Ebene aufzeigen. Sie zeigt neben ihren biomorphen Skulpturen die Arbeit A Magical Substance Flows into Me (2015), die Bezug auf den Musikethnologen Robert Lachmann nimmt, der in den 1930er-Jahren in Jerusalem ein Archiv orientalischer Musik zu etablieren versuchte. Auf den Spuren Lachmanns wandernd, zeichnet Manna die vielschichtig verflochtene kulturelle jüdische und arabische Geschichte nach.

- Anzeigen -