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Magdeburg erwartet Alarmstufe II, erforderliche Sicherungen laufen Elbepegel wird in den nächsten Tagen wieder ansteigen

Die aktuellen Hochwasservorhersagen sehen den Scheitel für Magdeburg-Strombrücke - nach bisher ungesicherten Prognosen - am kommenden Montag bei 4,60 m. Das bedeutet, für Magdeburg ist die Hochwasser-Alarmstufe II zu erwarten. Ab Dienstag soll der Pegel leicht sinken.
Pegelhaus
Im Herrenkrug ist der Landesbetrieb für Hochwasserschutz weiterhin dabei, den Deich zu reparieren. Auch die Lücke nördlich der Eisenbahnlinie, die Anfang Juni mit BigBags verbaut worden war, soll provisorisch geschlossen werden. Der Elberadweg ist im Bereich Herrenkrug vorläufig nicht befahrbar.

Die gesicherten und mit Sandsäcken stabilisierten Deiche im Bereich Pechau, Randau und in der Kreuzhorst sind weiterhin stabil und sollten den jetzt vorhergesagten Wasserständen standhalten.

Das Absenken des Grundwasserspiegels wird sich aufgrund der wieder steigenden Wasserstände verzögern. Ausgeräumte Keller sollten deshalb vorsorglich noch nicht wieder eingeräumt werden.

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) trifft sich weiterhin täglich und beobachtet die Entwicklung sehr genau. Er hat angesichts der aktuellen Pegelprognosen auch bereits erste Maßnahmen festgelegt. Zum Beispiel wurde die mobile Hochwasserschutzwand an der Rennbahn vorsorglich wieder aufgebaut und durch BigBags gesichert. Daneben koordiniert der SAE weiterhin die Aufräum- und Abpumparbeiten.

Letztere konzentrieren sich weiterhin auf den Herrenkrugpark. Dort zeichnet sich im Bereich der Stallungen leichte Entspannung ab. Allerdings wird nach Einschätzung der Fachleute in diesem Bereich noch längere Zeit gepumpt werden müssen. Dies gilt auch für die Breitscheidstraße, die noch nicht freigegeben werden kann, weil dort weiterhin Wasser steht. Auch die Tiefgarage in der Bleckenburgstraße sollte erst abgepumpt werden, wenn der Elbepegel wieder sinkt. In Rothensee sind am Betriebshof der MVB weiterhin Pumpen im Einsatz.

In der Seestraße und im Bereich Kälberweide werden morgen Container aufgestellt, so dass Anwohner die von ihnen verbauten Sandsäcke entsorgen können. In anderen betroffenen Stadtteilen laufen Restarbeiten zur Entsorgung der Sandsäcke. Die Sperrmüllberäumung wird noch bis zum Wochenende straßenweise fortgesetzt. In der kommenden Woche sollen die Kleingärtner bei der Entsorgung von Sperrmüll unterstützt werden. Dazu wird es ein Abstimmungsgespräch zwischen dem Städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb und dem Verband der Kleingärtner geben.

Das Bürgertelefon unter 540 7777 bleibt weiterhin montags bis donnerstags von 8.00 bis 18.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr geschaltet. Vom Hochwasser Betroffene können in den BürgerBüros Bescheinigungen abholen, um ggf. nachweisen zu können, dass sie wegen des Hochwassers ihre Häuser bzw. Wohnungen verlassen mussten bzw. in vom Hochwasser betroffenen Stadtgebieten gemeldet sind. Auch Anträge auf Soforthilfe für vom Hochwasser Betroffene und Soforthilfe für Eigentümer von Wohnungen oder Häusern können in den BürgerBüros gestellt werden.
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