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Landschaftsschutzgebiet „Mittlere Elbe“ (LSG_0023MD_)

Das LSG wurde „Mittlere Elbe“ per Verordnung vom 07.12.1964 mit Wirkung vom 01. Januar 1965 festgesetzt. Es umfasst eine Fläche von ca. 1948 ha.
Foto: IHU Stendal
Neben den oben aufgeführten, für Landschaftsschutzgebiete generell geltenden Regelungen ist nach Maßgabe der Schutzgebietsverordnung u. a. Folgendes zu beachten:
 -           nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder, Aufforstung mit standortgerechten Arten
-           Verbot des Befahrens von Wanderwegen mit motorisierten Fahrzeugen,
-           Verbot des Zeltens außerhalb der dafür vorgesehenen Plätze,
-           Verbot des Befahrens der Altwasser der Elbe mit motorisierten Wasserfahrzeugen
-           besonderer Schutz des Elbebibers.

Die Elbaue prägt das Landschaftsschutzgebiet. Deutliche Unterschiede im Landschaftsbild zeigen sich zwischen den eingedeichten Bereichen mit den Dörfern Pechau, Randau, Calenberge und den außerdeichs liegenden Überschwemmungsgebieten.  Im eingedeichten Bereich dominiert eine durch Hecken, Streuobstwiesen und Wälder strukturierte Ackerlandschaft. Ein prägnanter Landschaftsbestandteil ist die Alte Elbe, die durch das weitestgehend ebene Gebiet mäandert. Der durch die Deichbaumaßnahmen von der Flussdynamik der Elbe „abgehängte“ Altarm weist offene Wasserflächen, alle Stadien der Verlandung und einen mit schönen alten Bäumen bestandenen Ufersaum auf. Das Naturschutzgebiet „Kreuzhorst“ bildet als größte Waldfläche einen weiteren bedeutenden
Landschaftsbestandteil.  Auch in diesem anthropogen geprägten Bereich finden sich zahlreiche gesetzlich geschützte Biotope, wie Streuobstwiesen, Hecken- und Feldgehölze, naturnahe Stillgewässer, Röhrichtbestände. Als typische Tierarten wären Weißstorch, Biber, Rotmilan, Neuntöter, Kreuzkröte und Feldhase zu benennen. Die der Flussdynamik ausgesetzten Bereiche präsentieren sich weitestgehend als Grünland, das durch Hecken, Solitärbäume, Altgewässer, Gräben und Wälder strukturiert wird. Hier findet sich eine große Dichte gesetzlich geschützter Biotope, wie Hartholzauwälder, Weichholzauen, Röhrichtbestände, naturnahe Fließ- und Stillgewässer, temporäre Flutrinnen. Das durch zahlreiche temporäre Gewässer und flache Stillgewässer geprägte Gebiet ist ein wichtiger Lebensraum für Amphibien. Hier finden sich zum Beispiel die seltene Rotbauchunke, Kreuzkröte, Laubfrosch und Knoblauchkröte. Die Alteichen bieten den geschützten Arten Eichenheldbock und Hirschkäfer ein Habitat. Selbstverständlich ist auch der Biber als Charaktertier der Elbaue anzutreffen. 
 
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