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Fürstenwall freigelegte Keller
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Inhalt

 

Bestellung eines Erbbaurechts
Nutzung, derzeit
ungenutzt, freigelegte Keller

zulässige Nutzung
Empfohlen wird eine touristisch orientierte gewerbliche
Nutzung. Eine untergeordnete Wohnnutzung ist möglich.
Maßbgeblich ist § 34 BauGB.

Erschließung

Das Grundstück ist ortsüblich erschlossen.

Denkmalschutz

Das Grundstück ist Bestandteil des Baudenkmals Fürstenwall.

Erbbauzins

Das Grundstück wird ausschließlich im Rahmen eines Erbbaurechts vergeben.
Alle Kosten, die im Zusammenhang mit dem Abschluss und der Durchführung des Erbbaurechtsvertrages stehen, hat der künftige Erbbauberechigte zu tragen.

Katasterdaten

Flur                                  145
Flurstück                        10249
Verkaufsgröße       ca. 325 m²

Lagebeschreibung

Das Grundstück liegt im südlichen Bereich des Stadtzentrums von Magdeburg im Stadtteil Altstadt in der Nähe des Domes.

Erreichbarkeit
Stadtmitte/Alter Markt          - ca. 800 m
Straßenbahnhaltestelle     - ca. 400 m
Hauptbahnhof                      - ca. 1 km
Magdeburger Ring              - ca. 1,2 km
Elbe                                        - ca. 200 m

Bauliche Details/Besonderheiten
Das Grundstück Fürstenwall liegt im Geltungsbereich des sich in Aufstellung befindlichen Bebauungsplanes  239-1 “Domplatz”.Dieser hat keine Planreife.  Eine Bebauung ist somit
nach § 34 BauGB zu beurteilen.
Das Grundstück liegt ferner im Erhaltungssatzungsgebiet “Domplatz/Südliches Stadtzentrum”.
Nach § 172 (1) S. 1 BauGB liegt ein besonderer Genehmigungsvorbehalt vor.

Bei dem Grundstück handelt es sich um das nördliche Teilgrundstück der ehemaligen Lossier’schen Badeanstalt, danach Augenheil- und Badeanstalt Dr. Schreiber, die 1862 als spätklassizistischer Bau errichtet und 1945 durch Kriegseinwirkungen zerstört wurde. Die Kellermauern des nördlichen Teilgrundstücks wurden bei der Wiederherstellung des Fürstenwalls im Jahr 2002 freigelegt und baulich gesichert. Die Maßnahme wurde mit Mitteln des Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gefördert. Das städtebauliche Ziel besteht in dem Ausbau und der Schließung der offenen Kellergeschosse. Eine bauliche Erweiterung der Kellergeschosse über das Niveau der Fürstenwallpromenade ist auf das notwendige Minimum zu beschränken. Ein Neubau hat sich hinsichtlich der Höhe an der Mauerkrone der dem Schleinufer zugewandten Mauer des Fürstenwalls zu orientieren.Es wird eine touristisch orientierte gewerbliche Nutzung empfohlen. Eine untergeordnete Wohnnutzung ist möglich. Die Lage im unmittelbaren Umfeld des Magdeburger Doms und weiterer bedeutender Kulturdenkmale macht für Bauvorhaben auf dem Grundstück aus Gründen des Umgebungsschutzes die Erfüllung besonderer städtebaulicher, gestalterischer und denkmalpflegerischer Ansprüche erforderlich.

Der Wehrturm „Hinter der Möllenvogtei“, der Fürstenwall und die historische Stadtsilhouette stellen Kulturdenkmale nach dem § 2 Abs. 2 Nr. 1 und 2 des Denkmalschutzgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt dar. Die Instandsetzung und der Ausbau der Kellergeschosse bedürfen neben einer Baugenehmigung auch einer denkmalrechtlichen Genehmigung.

Bei dem freigelegten Kellergeschoss handelt es sich nicht um eine archäologische Grabung. Die Untere Denkmalschutzbehörde geht davon aus, dass eine künftige Baumaßnahme bei Erhalt des vorhandenen Kellergeschosses keine umfangreichen archäologischen Grabungen nach sich zieht. Das Landesamt für Archäologie ist dennoch in jedem Fall frühzeitig in den Planungsprozess einzubeziehen.

Interessenten geben bitte neben einem Angebot auf Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages auch ein Konzept für die Nutzung/Bebauung des Grundstücks sowie einen Bonitätsnachweis ab.

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