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Unser Ernährungsverhalten hat einen nicht unmaßgeblichen Einfluss auf den globalen Ressourcenverbrauch sowie auf die globalen Treibhausgasemissionen. Der Anteil der durch die Ernährung verursachten Treibhausgasemissionen am Gesamtausstoß von Treibhausgasemissionen beträgt in Deutschland rd. 20 %. Etwa die Hälfte der ernährungsbedingten Emissionen stammt aus der Landwirtschaft, der größte Anteil davon aus der Produktion tierischer Nahrungsmittel.
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Ausstellung der Verbraucherzentrale in der Stadtbibliothek Magdeburg (09. - 31.01.2012) 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber auch der Handel ist bedeutsam, vor allem im Hinblick auf den Transport und die Verpackung von Lebensmitteln.
Dagegen ist der Anteil der Verarbeitung in Lebensmittelindustrie und -handwerk relativ gering. Fast ein Drittel der Treibhausgas-Emissionen entsteht durch individuelle Verbrauchsaktivitäten, insbesondere durch Heizen, Kühlen, Spülen und Einkaufsfahrten mit dem Auto.
Vor diesem Hintergrund hat die Stabsstelle Klimaschutz/Umweltvorsorge 2011 das Projekt „Essen für den Klimaschutz“ ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht nur auf ihr individuelles Konsumverhalten im Bereich Ernährung aufmerksam zu machen, sondern ihnen auch zu veranschaulichen, welche klimarelevanten Emissionen ihre Ernährung verursacht, um Änderungen im Ernährungsverhalten anzuregen.
Dass es sich im Alltag lohnt das Klima zu schützen, davon konnte man sich bereits im Zeitraum vom 09.01. – 31.01.2012 im Rahmen einer Ausstellung der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt überzeugen, die in Zusammenarbeit mit dem Umweltamt der Landeshauptstadt Magdeburg in der Stadtbibliothek Magdeburg Station gemacht hat. Die Ausstellung hat u. a. eindrucksvoll veranschaulicht, dass jede gesparte Kilowattstunde und jeder nicht verbrauchte Liter Benzin in der Summe nicht nur zahlreiche Tonnen Treibhausgase vermeidet und damit das Klima schont, sondern oftmals auch mit persönlichen Vorteilen verbunden ist. 

Klimafreundlich Kochen

Im Rahmen eines öffentlichen, medial begleiteten Schaukochens mit dem Beigeordneten für Kommunales, Umwelt und Allgemeine Verwaltung und dem Kabarettisten Frank Hengstmann wurde die Kampagne "Klimafreundlich Essen" eingeläutet. 

Erntedankfest

Im Rahmen des jährlichen Landeserntedankfestes finden im Elbauenpark die von der Biohöfegemeinschaft Sachsen Anhalt organisierten Öko-Aktionstage mit Ökomarkt statt. Bauern und Gärtner nutzen den Ökomarkt nicht nur zur Präsentation und zum Verkauf ihrer ökologisch erzeugten Lebensmittel, sondern auch um informative Gespräche mit den Besuchern über die ökologische Wirtschaftsweise zu führen. Das Sortiment reicht vom Ziegen- und Schafskäse über Gemüse und Obst bis hin zu Kaffee und Kuchen und nicht zu vergessen das Öko-Bier. Stände mit Naturkost und Naturwaren sowie handwerklichen Erzeugnissen runden das Bild ab.

Nachhaltigkeitstage

Das größte Potential zur Verringerung des Anteils der Ernährung an den gesamtdeutschen Treibhausgasemissionen steckt in der Lebensmittelauswahl, da die Verbraucherinnen und Verbraucher durch ihr Ernährungs- und Einkaufsverhalten großen Einfluss ausüben. Je nach Wahl der Lebensmittel können die Klimabilanzen einzelner Maßnahmen sehr unterschiedlich ausfallen.   Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen der Informationskampagne die Verbraucherinnen und Verbraucher über die Zusammenhänge zwischen dem eigenen Ernährungsstil und dessen Auswirkungen auf das Klima informiert werden. Dabei sollen insbesondere die Zusammenhänge zwischen: 
1.         Produktionsweise von Nahrungsmitteln
2.         Verarbeitungsgrad: Verarbeitung, Kühlung, Verpackung
3.         Herkunft der Lebensmittel: Regionalität und Transport, Saisonalität
4.         Lebensmittelauswahl: tierisch oder pflanzlich
5.         Haushaltsaktivitäten: u. a. Energieeffiziente Geräte, Einkaufsfahrten  
und Klima vermittelt werden. Kantinen- und Mensabetreiber, aber auch Gaststätten- und Hotelbetreiber, sollen gewonnen werden, die im Rahmen einer Aktionswoche oder eines Aktionstages ausgewählte und bilanzierte (CO2) Klimaschutzmenüs anbieten. Darüber hinaus wären Partner des Projektes auch die Betreiber von Kantinen. Die Klimaschutzmenüs orientieren sich dabei an folgenden Kriterien: 
-          Mehr pflanzliche und weniger/keine tierische Lebensmittel verwenden
-          Ökologisch erzeugte Lebensmittel verwenden,
-          Regionale Erzeugnisse nutzen,
-          Saisonales Gemüse und Obst aus dem Freiland. 

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Projekt "Unsere Jugend kocht"

das Projekt soll Kinder, Jugendliche und deren Eltern für gesunde Ernährung begeistern,
Unternehmen und Unternehmer in ihrer Region präsentieren, das Berufsbild Koch und damit verbundene Berufe vermitteln und Kochen als einen Integrationsfaktor in Familie und Gesellschaft neu etablieren. Schulen sind der geeignete Ort, um Jugendliche in Kochkursen und -veranstaltungen zu begeistern und gesunde Ernährung über den Faktor Freizeitgestaltung zu vermitteln.

Projekt

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