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Modellstadt für erneuerbare Energien

Die Sicherstellung einer zuverlässigen, wirtschaftlichen und umweltverträglichen Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Dabei werden die erneuerbaren Energien die zentrale Rolle spielen. 
Foto: Erich Westendarp

Wind, Wasser, Sonne, Erdwärme und Bioenergie stehen als Energieträger nahezu unendlich zur Verfügung. Im Gegensatz zu den Energieträgern Erdöl, Kohle, Erdgas und Uran ist die Nutzung von erneuerbaren Energieträgern klimafreundlich, sicher sowie Umwelt und Ressourcen schonend. Erneuerbare Energien sorgen für mehr Unabhängigkeit von Energieimporten, für mehr Versorgungssicherheit und stärken die regionale Wirtschaft.

Die Nutzung erneuerbarer Energien vermeidet klimaschädliche Gase, die mit erheblichen Folgeschäden und -kosten verbunden sind. Darum ist der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur sinnvoll, sondern auch gesamtwirtschaftlich vorteilhaft.

Bereits am 10. Juli 2006 hat der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg die Entwicklung Magdeburgs als Modellstadt für erneuerbare Energien beschlossen. Diesem Ziel dient nicht nur der Einsatz umweltfreundlicher Technologien, sondern auch der weitere Ausbau der Kreislaufwirtschaft und der Produktionsstandorte für regenerative Energien und Energiesysteme. Mit der Firma Enercon als größtem Hersteller von Windenergieanlagen in Deutschland sowie Biodieselproduzenten u. a. verfügt die Landeshauptstadt Magdeburg hier bereits über prägende Unternehmen.
Mit der am 04. September 2008 durch den Stadtrat beschlossenen Drucksache „Profilierung der Landeshauptstadt Magdeburg als Modellstadt für erneuerbare Energien“ wurden zudem Maßnahmen benannt, die dazu dienen sollen, Magdeburg als Modellstadt für erneuerbare Energien zu entwickeln. Dazu zählt u. a. die Aufnahme des Themas „erneuerbare Energien“ in den Schulunterricht, die Senkung der Schadstoffemissionen aus dem motorisierten Individualverkehr, die Verleihung eines Preises für vorbildliche Ideen zur Nutzung/Erzeugung erneuerbarer Energien oder die Etablierung Magdeburg als Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien.
 
Darüber hinaus strebt die Landeshauptstadt Magdeburg an unter dem Titel »MD-E4« an, eine energieeffiziente Stadt im Rahmen einer Modellstadt für erneuerbare Energien zu werden. Im September 2010 wurde die Landeshauptstadt Magdeburg mit dem gleichnamigen Verbundprojekt „Magdeburg: Energieeffiziente Stadt- Modellstadt für Erneuerbare Energien (MD-E4)“ durch die Bundesforschungsministerin Anette Schavan als Preisträger im Bundeswettbewerb „Energieeffiziente Stadt“ ausgezeichnet und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in den kommenden Jahren mit jeweils bis zu 1 Mio. Euro jährlich gefördert. Die Förderung durch das Bundesministerium versetzt die Landeshauptstadt in die Lage, weitere Projekte umzusetzen und vor allem die Erforschung von intelligenten, zukunftsfähigen Systemen und Technologien fortzusetzen mit dem Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2020 um mehr als Zweidrittel gegenüber 1990 verringern.

 

Foto. Erich Westendarp, Pixelio.de
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