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Hundesteuer - Steuerbefreiungen / -ermäßigungen
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Inhalt

Hundesteuer - Steuerbefreiungen / -ermäßigungen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sterbefreiungen / -ermäßigungen gewährt werden.

Was ist mitzubringen?

  • Personalausweis
  • für die Beantragung der Steuerbefreiung ist der Bescheid, welcher zur Befreiung berechtigt, vorzulegen
    • dies kann sein: amtsärztliche Bescheinigung, Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen "B", "BL","aG" oder "H", Erwerbsbescheinigung oder Zulassungen
  • für die Beantragung einer Steuerermäßigung ist der Bescheid über die Leistungen nach dem SGB II oder XII vorzulegen
  • Der Antrag ist mit den erforderlichen Nachweisen spätestens 14 Tage vor dem Beginn des Monats, in dem die Steuervergünstigung wirksam werden soll, schriftlich einzureichen.

Was ist zu beachten?

  • Steuerbefreiungen werden auf Antrag gewährt für das Halten
    • eines Hundes, der ausschließlich dem Schutz und der Hilfe gehörloser Personen dient, wenn durch fachärztliche Bescheinigung die Gehörlosigkeit nachgewiesen wird.
    • eines Hundes, der ausschließlich dem Schutz und der Hilfe sonst hilfsbedürftiger Personen dient.
    • von Hunden, die von ihrem Halter aus einem inländischen Tierheim erworben wurden (Voraussetzung: rechtzeitige Anmeldung).
    • von ausgebildeten und zugelassenen Diensthunden einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft, die bei ihrem Hundehalter oder Hundeführer leben.
    • von Hunden, die als Sanitäts- oder Rettungshund von anerkannten Sanitäts- oder Zivilschutzeinheiten verwendet werden, die dafür vorgesehene Prüfung abgelegt haben und für die das Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Landeshauptstadt Magdeburg eine Bestätigung ausgestellt hat.(Der Antrag ist jährlich bis zum 31.01. zu stellen.)
  • Steuerermäßigung wird auf Anttrag gewährt für das Halten eines Hundes, wenn der Hundehalter Leistungen nach dem SGB II oder XII (auch ALG II) erhält.
  • Steuervergünstigungen werden nicht gewährt, wenn gegen den Hundehalter in den letzten zwei Jahren Straf- oder Ordnungswidrigkeitsverfahren im Zusammenhang mit der Hundehaltung eingeleitet oder rechtskräftig abgeschlossen wurden. Dazu zählt auch das Ordnungswidrigkeitsverfahren bei nicht rechtzeitiger Anmeldung.
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