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Hauswirtschaftliche Hilfen

Hilfe zum Lebensunterhalt kann auch in Form von hauswirtschaftlichen Hilfen  bewilligt werden. Ziel der Leistungsgewährungen ist es, durch Übernahme der Kosten für im Einzelfall erforderliche Hilfen im Haushalt, das Verbleiben hilfebedürftiger Personen in ihrer eigenen häuslichen Umgebung zu ermöglichen. Insbesondere soll auch durch geeignete Maßnahmen wie Haushaltshilfe eine Verzögerung bzw. Vermeidung einer stationären Betreuung erfolgen.

Folgende Leistungsarten sind möglich:

1.  Haushaltshilfen nach § 27 Absatz 3 SGB XII

Diese ist zu gewähren, wenn die hilfebedürftige Person einzelne Tätigkeiten nicht verrichten kann, diese Tätigkeiten von Dritten nicht unentgeltlich übernommen werden und der Hilfebedürftige von der Verpflichtung zur Ausübung einer solchen Tätigkeit nicht befreit werden kann (z.B. Treppenreinigung/ Hausordnung, Schneeberäumung wenn nicht mietvertraglich anders geregelt). Spezielle häusliche Tätigkeiten in der Wohnung können geboten sein, weil dem Hilfebedürftigen die leitende und ordnende Führung seines Haushalts verbleibt.  Das könnte insbesondere Pflegebedürtige unterhalb der Pflegestufe I betreffen.
Die Stellungnahmen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen bilden in diesen Fällen eine Grundlage für die Hilfegewährung. Durch die Sozialarbeiter der Landeshauptstadt Magdeburg erfolgt unter bestimmten Umständen vorab eine nichtmedizinische Stellungnahme.
    
Leistungsberechtigte Personen sind, die ein für den notwendigen Lebensunterhalt ausreichendes Einkommen und Vermögen haben, jedoch einzelne für ihren Lebensunterhalt notwendigen Tätigkeiten nicht verrichten können.

Leistungsumfang:

  • Haushaltshilfe für hilfebedürftige Personen durch Dritte
  • Versorgung mit Mahlzeiten (z.B. Essen auf Rädern)

Die Leistungen werden in der Regel durch Dritte (z.B. private Hilfepersonen oder ambulante Pflegedienste) erbracht.
Von diesen Leistungsberechtigten kann ein angemessener Kostenbeitrag verlangt werden.
 
Weiterhin hat das Sozialamt- und Wohnungsamt die Nachrangigkeit gegenüber gleichartigen Sozialleistungen zu ptüfen. 
 

2. Hilfe zur Weiterführung des Haushaltes nach § 70 SGB XII
                                                                                                                            
Diese Leistungen umfassen die gesamte Führung des Haushaltes und sollen in der Regel nur vorrübergehend erbracht werden. Eine Hilfe nach dieser Vorschrift ist nur dann zugewähren, wenn die leitende und ordnende Funktion als Merkmal der Haushaltsführung nicht mehr wahrgenommen werden kann. Die Unterbringung in einer stationären Einrichtung soll vermieden oder aufgeschoben werden. Ist das der Fall kommt auch längere Leistungewährung in Betracht.

Leistungsberechtigte Personen sind die,

  • die durch geistige, seelische oder körperliche Beeinträchtigung
  • die Führung des eigenen Haushalts nicht mehr wahrnehmen können.

Sie sollen Leistungen zur Weiterführung des Haushaltes erhalten wenn,

  • keiner der Familienangehörigen den Haushalt führen und
  • die hilfebedürftige Person aus eigenem Einkommen und Vermögen Hilfen für die erforderlichen Tätigkeiten im Haushalt nicht finanzieren kann. 

Die Leistungen werden ebenfalls durch Dritte (z.B. private Hilfepersonen oder ambulante Pflegedienste) erbracht.

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