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Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe vor 60 Jahren auf  japanische Städte

Gedenkstein zum Atombombenabwurf
© Tobias Krull 



Am 9. August 2005 gedachten in der Landeshauptstadt Magdeburg
  Bürgerinnen und Bürger mit einem Schweigemarsch und mit einer Kranzniederlegung der Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945.
Der Schweigemarsch
  führte von der Lukasklause zur Stele der Völkerfreundschaft auf dem Lukashügel. Dort legte der  Bürgermeister Bernhard Czogalla den Kranz der Landeshauptstadt Magdeburg nieder.


Wir gedenken heute der Opfer des Atombombenabwurfes auf Hiroshima und Nagasaki.
Wir gedenken derer, die bis heute unter den Folgen dieses Verbrechens gegen die Menschlichkeit zu leiden haben. Wir mahnen auch in Magdeburg an, nicht nachzulassen im Ringen um Verständigung, Versöhnung und ein friedliches Miteinander der Völker“,
so Bürgermeister Czogalla in seinen Gedenkworten.

An der Stele der Völkerfreundschaft, vom Bildhauer Dieter Rommel, liegt unter einer Platte aus bruchsicherem Glas ein Stein aus Nagasaki. Der Stein stammt aus der am 9. August 1945 zerstörten Stadt. Von dort wurde er nach Magdeburg gebracht. Die Sandstein-Einfassung für den Gedenkstein trägt die Inschrift „Hiroshima und Nagasaki mahnen“. Die Steine reisten in die Städte des Bündnisses „Bürgermeister für den Frieden“, um weltweit an die tausendfache Zerstörung des Lebens in den Städten Hiroshima und Nagasaki zu erinnern.

Bis Ende 1945 starben an den Folgen des Atombombenabwurfes über 250 000 Menschen. Noch immer erkranken oder sterben jährlich Tausende an den Folgen der Strahlung.

Das Skelett des Atombomben-Domes von Hiroshima ragt aus der Stadt heraus und erinnert an das von Menschenhand herbeigeführte Inferno. Bis heute gilt der Atombombenabwurf der USA nicht als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Noch immer werden Atomwaffen getestet.

Seit 1985 ist Magdeburg Mitglied im Bündnis der Städte „Bürgermeister für den Frieden“.
Das Gedenken der Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Magdeburg bot der  Stadt erneut die Möglichkeit die Forderungen nach einer Atomwaffen freien Welt zu erneuern.



Vortrag eines Zeitzeugen des Atombombenabwurfs in Hiroshima


Takahashi-Bürgermeister für den Frieden 4. September 2004

 

Am Sonnabend, dem 4. September 2004 hielt Herr Akihiro Takahashi, Zeitzeuge und ehemaliger Direktor des Hiroshima Peace Memorial Museums, im Konzertsaal des Konservatoriums „Georg Philipp Telemann“ einen Diavortrag mit dem Titel

 „Die Atombombe, Hiroshima 6. August 1945,
Erinnerungen und Anmerkungen eines Überlebenden"

 

Herr Akihiro Takahashi überlebte die Atombombenexplosion - nur 1,4 km vom Hypozentrum entfernt -  auf dem Schulhof seiner Junior High School am 6. August 1945.

Der Zeitzeuge wurde von den Mitgliedsstädten der Bürgermeister für den Frieden zu einer Vortragsreise nach Deutschland eingeladen. Er besuchte unter anderem auch Hannover, Hamburg, Kiel und Köln.

Herr Takahashi wollte mit seinem eindrucksvollen Vortrag die Zuhörer für das Thema "atomare Abrüstung" im Vorfeld der UN- Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages im Mai 2005 in New York sensibilisieren und motivieren.

Herr Takahashi trug sich im Rahmen seines Besuches in das Gästebuch der Stadt Magdeburg ein.

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