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Fachbereich STREICHINSTRUMENTE

Fachbereichsleiter: Magdalena Engel

Die Streicher beherrschen das Sinfonieorchester schon von der Zahl der Mitwirkenden her, aber sie prägen auch über Streicherweite Strecken dessen Klang: Die Violinen, die Geigen, können so herrlich jubi­lieren, triumphieren, schluchzen, gedankenvoll singen. Die Violine, der Kontrabass, gibt dem Ganzen ein tragfähiges Fundament, auf dem der gesamte Orchesterklang ruht. Zwischen diesen Außenstim­men sind die Viola, die Bratsche, und das Violoncello, kurz Cello, zu hören. Die Bratsche kann singen wie die Geige, elegisch klingen, das Cello kann die Eigenschaften von Geige und Bratsche vereinen, sonor und sehr edel tönen.

Weil die Streichinstrumente so wichtig sind, möchten viele Mädchen und Jungen das Spielen dieser Instrumente erlernen.

Natürlich werden am Konservatorium Georg Philipp Telemann die Streichinstrumente Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass gelehrt. Es ist sicher eine individuelle Entscheidung, auf welchem Instrument man dann wirklich streichen lernen will: hierbei steht die jeweilige Lehrerin bzw. der Lehrer gern beratend zur Seite.

Nach der Entscheidung steht für die angehenden Streicher und die Eltern fest: Wir haben ein wunderbares Instrument ausgewählt. Es kann herrlich klingen, wenn man es zu spielen weiß. Aber das lässt sich ja lernen. Die freundlichen Lehrer helfen einmal die Woche über eine gewisse Zeit, und allmählich kann das Kind dann Geige, Bratsche, Cello oder Kontrabass  spielen.

So einfach sieht es mStreicher3itunter der Außenstehende. Der Eingeweihte aber weiß: Das Erlernen eines Streichinstrumentes ist  ein recht langer Prozess.

Jeder alltägliche Kauf will erwogen und bedacht sein. Die Eltern können für ihr Kind etwas sehr Sinnvolles erwerben: den Unterricht im Spiel eines Streichinstrumentes. Das Kind erhält ein nicht leicht zu erlernendes „Spielzeug“, ein Instrument, dessen Spiel- und Bedienungsanweisungen einiges an Kopfzerbrechen hervorrufen können und das auch viel Zeit der Eltern beansprucht. Wenn die Eltern ihr Kind in der Folgezeit mit der Geige allein lassen, wird diese rasch zu einem unbeweglichen Klotz und dem Kind wird die ganze Sache möglicherweise schnell leid.

Ein Streichinstrument spielen heißt zunächst, einen inneren Drang zum Singen zu verspüren, der sich inStreicher2s Instrumentale steigern, erweitern und entwickeln lässt. Ein wichtiger Ausgangspunkt ist, dass das Kind nicht Geige spielen  s o l l ,  sondern dies aus eigenem Antrieb selbst  w i l l .

Ein günstiger Zeitpunkt zum Beginn des Geigenunterrichts könnte das Alter von 7 Jahren sein. Das könnte auch etwas eher oder später sein, denn eine gewisse geistige und körperliche Reife ist unabdingbar. Relativ problemlos ist der spätere Übergang von der Geige zur Bratsche, wenn er sich infolge der Fingerstärke ohnehin empfiehlt.

Individuelle Gesichtspunkte der körperlichen Entwicklung sind zu berücksichtigen, wenn das Cello-Spiel oder der Kontrabass-Unterricht beginnen soll: Generelle Aussagen über die richtige Altersstufe sind deshalb hier schwierig.

Streicher haben am Magdeburger Konservatorium „Georg Philipp Telemann“ vielfältige Möglichkeiten zum Grup­­pen­musizieren: dies sowohl in der Kammermusik wie auch im Orchesterspiel. Die Jüngsten musizieren nach etwa zweijährigen Unterricht bei den „Streichhölzern“, später kommt ein Mitwirken beim „Kleinen Streich­orchester“ in Frage, im Jugendsinfonieorchester oder auch später im Kammerorchester des Konservatoriums.

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