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852.000 Euro Fördermittel für Wegebau - Eigenbetrieb lässt Geh- und Radwege im Klosterbergegarten erneuern

Seit dieser Woche lässt der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg insgesamt rund 2,2 Kilometer Wegenetz im Klosterbergegarten für rund 852.000 Euro ausbauen.

Hierbei soll vor allem das Hauptwegenetz, welches bisher durch wiederkehrende Hochwasser der Elbe massiv in Mitleidenschaft gezogen wurde, mit einer bituminösen Bauweise nachhaltig befestigt werden. Platzflächen, wie der Bereich der Anne-Frank-Stele, sollen in wassergebundener Bauweise rekonstruiert werden.

Die bituminöse Bauweise des neuen Wegenetzes gewährleistet eine ganzjährige uneingeschränkte Nutzung. Durch eine entsprechende farbige Angleichung kommt die Decksicht der neuen Wege der ursprünglichen wassergebundenen Oberfläche optisch sehr nahe. Darüber hinaus besticht die neue Wegedecke durch eine bereits im Stadtpark erprobte Haltbarkeit, sodass künftige Hochwasser ihr wenig anhaben können.

Im Zuge der Baumaßnahme wird ein großer Teil der Parkanlage für Passanten, Radfahrer und Jogger nicht zugänglich sein. Die Baubereiche sind daher weiträumig zu umgehen.

Der Zugang zum Gesellschaftshaus, den Gruson Gewächshäusern und dem Elbelandhaus wird durch die Baumaßnahme nicht beeinträchtigt. Die Wege parallel zur Elbe und der rückwertige Weg zwischen Gewächshäusern und Gesellschaftshaus bleiben frei zugänglich.

In Abhängigkeit der Witterungsverhältnisse wird die Wegesanierung voraussichtlich bis Ende des Jahres dauern. Finanziert wird sie durch Fördermittel zur Beseitigung von Hochwasserschäden.

Hintergrund

Durch das Elbehochwasser Ende 2010 ist in der Verwaltung in der Gedanke gereift, zunächst im Stadtpark die zwar historisch belegten, jedoch sehr anfälligen sandgeschlemmten Pfade durch robustere Wege, in bituminöser Bauweise zu ersetzen. So wurde die Haltbarkeit erster sanierter Wege bereits beim darauffolgenden Hochwasser 2013 im Bereich der Südspritze des Stadtparks unter Beweis gestellt. Wo wassergebundene Wege völlig die Form und damit die Verkehrssicherheit verloren, blieben die sanierten Wege nahezu unbeschadet und konnten unmittelbar nach dem Rückgang des Wassers wieder in Gänze genutzt werden.

Ebenso wie die Wege im Stadtpark, wurden auch das Wegenetz des elbnahen Klosterbergegartens durch die Hochwasser 2002, 2004, 2010 und 2013 zerstört und bisher kostenintensiv immer wieder in ihrer ursprünglichen historisch belegten Form rekonstruiert.

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