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Empfang von Teilnehmern des Internationalen Jugendcamps der Deutschen Kriegsgräberfürsorge

Bürgermeister Klaus Zimmermann hat am 26. Juni 30 Jugendliche aus Bosnien, der Türkei, Russland und Italien sowie deren vier Begleiter im Alten Rathaus empfangen. Die Gruppe nimmt an einem zweiwöchigen Workcamp teil, in dem weiter an der Errichtung des Friedensdenkmals „Peace Monument – Floris Pax“ gearbeitet wird. Organisiert wird die Jugendbegegnung vom Landesverband Sachsen-Anhalt des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Bereits zum dritten Mal in Folge ist Magdeburg der zentrale Schauplatz des Internationalen Jugendcamps. Unter dem Motto „Frieden gestalten“ führen die Jugendlichen im Alter von 16 bis 23 Jahren das Projekt fort, an dem bereits seit 2014 in Halle gearbeitet wird. Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern der Landeshauptstadt entwerfen die jungen Menschen einzelne Bauteile für eine Großplastik, die 2018 fertiggestellt werden soll und an deren Entstehungsprozess insgesamt mehr als 2.000 Personen aller Altersgruppen und unterschiedlicher Herkunft beteiligt sind.

Das Internationale Workcamp hat am 24. Juni begonnen und endet am 9. Juli. Neben der Möglichkeit des interkulturellen Austauschs werden sich die jungen Frauen und Männer mit der europäischen Geschichte auseinandersetzen, die Gräber von Kriegsgefallenen aufsuchen und ihre Gedenksteine kennenlernen.

Zum Programm gehören neben dem Empfang des Bürgermeisters im Alten Rathaus auch ein Besuch der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe bei Gardelegen, Freizeitaktivitäten wie Kajakfahren, Klettern oder Badeausflüge sowie eine Fahrt in die Hauptstadt Berlin. Höhepunkt zum Ende des Camps ist eine Vernissage zum Friedensdenkmal. Dabei werden am Freitag, den 7. Juli, von 14.00 bis 17.00 Uhr die diesjährigen Bausteine des Monuments im Einewelthaus in der Schellingstraße 3 öffentlich ausgestellt. Die einzelnen Teile werden aufbewahrt und später in die Installation der Großplastik eingefügt.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. des Landesverbandes Sachsen-Anhalt wurde 1919 gegründet und engagiert sich unter anderem für das Weitertragen des Friedens- und Verständigungsgedankens in die nächste Generation. Der Verein verfolgt mit seiner Arbeit den Leitgedanken „Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen“.

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