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Steine für Bikernieki übergeben

Schülerinnen der Berufsbildenden Schule „Eike von Repgow“ (BbS I) haben am 21. Juni der Sozialbeigeordneten Simone Borris Steine für eine Gedenk- und Erinnerungsreise nach Lettland übergeben. Die Steine sollen auf der Gräber- und Gedenkstätte von Riga-Bikernieki abgelegt werden. Simone Borris wird die Landeshauptstadt bei der Gedenkreise vertreten.

Schülerinnen der BbS Eike von Repgow und Sozialbeigeordnete Simone Borris
Schülerinnen der BbS Eike von Repgow und Sozialbeigeordnete Simone Borris

In diesem Jahr geht das Deutsche Riga-Komitee zum zweiten Mal auf eine Gedenk- und Erinnerungsreise. Diese findet vom 3. bis 6. Juli statt und soll an die jüdischen Menschen erinnern, die während des Zweiten Weltkriegs nach Lettland deportiert und dort von den Nazis ermordet wurden. Schülerinnen und Schüler der der BbS I haben sich unter Leitung der Sozialpädagogin Rita Rikowski bewusst mit dem Schicksal jüdischer Bürger ihrer Heimatstadt Magdeburg auseinandergesetzt, die vor 75 Jahren nach Bikernieki bei Riga deportiert wurden und dort den Tod fanden. So wurde aus dem Thema ein Projekt, für das eine Mappe zusammengestellt und Steine gesammelt wurden. Dem Brauch nach werden auf allen jüdischen Friedhöfen die Toten geehrt, in dem auf ihren Gräbern Steine abgelegt werden.

Hannah Blüthgen, Lea Hafenrichter und Joelina Hermes überreichten deshalb vor der Abreise Steine an Simone Borris, die als Delegierte aus Magdeburg dem Brauch entsprechend diese Steine in Bikernieki niederlegen wird. Bei der Übergabe der Steine am 21. Juni schilderten sie ihre Empfindungen und eigenen Gedanken bei der Nachverfolgung der Biografien der deportierten Menschen. Diese Gedanken werden die Sozialbeigeordnete auf ihrer Reise und beim Niederlegen der Steine begleiten.

Hintergrund:
Vor 17 Jahren wurde das Deutsche Riga-Komitee gegründet, dem die Landeshauptstadt Magdeburg seit 2008 angehört. Aufgabe dieses Städtebundes ist es, an die über 25.000 jüdischen Bürgerinnen und Bürger zu erinnern, die in den Jahren 1941/42 aus ihren Städten nach Riga deportiert und in ihrer überwiegenden Zahl im Wald von Riga-Bikernieki ermordet wurden. Das Deutsche Riga-Komitee ist inzwischen auf 55 Städte angewachsen. Weitere Mitgliedschaften sind angekündigt.

Die Gedenkstätte für die Opfer im Wald von Bikernieki wurde am 30. November 2001 eingeweiht, genau am 60. Jahrestag des „Rigaer Blutsonntags“ und 60 Jahre nach Beginn der Deportationen aus Deutschland. Zur Einweihung wurden in den Namensschrein 21 Bronzehülsen mit Namenlisten der Opfer eingemauert. Vor Ort auf der Gedenkstätte sind Namenssteine der Mitgliedsstädte aus poliertem Granit gesetzt. Mit der Pflege der Anlage durch lettische und deutsche Jugendliche wird ein lebendiges Band der Erinnerung und der Begegnung zwischen Riga und den deutschen Städten geknüpft, von denen damals die Sammeltransporte ausgingen.

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