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Einladung zur 83. Sitzung der AG Menschen mit Behinderungen

Die kommunale Arbeitsgruppe Menschen mit Behinderungen der Landeshauptstadt Magdeburg trifft sich am kommenden Donnerstag, den 27. April, um 13.30 Uhr zu ihrer 83. Sitzung. Sie findet im Franckesaal des Alten Rathauses statt.

Auf der Tagesordnung der Arbeitsgruppe stehen Fragen zur Verbesserung der Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr, im städtischen Raum und in öffentlich zugänglichen Gebäuden. Dazu sind Vertreter der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), des Stadtplanungsamtes und des Tiefbauamtes anwesend. Es sollen Erfahrungen von Betroffenen mit den aktuellen Baumaßnahmen und der geänderten Verkehrsführung der MVB besprochen werden.

Weitere Themen sind die Beantragung von Schwerbehindertenausweisen und von sogenannten Merkzeichen. Außerdem wird es um den seit 2017 neu eingeführten Begriff der Pflegebedürftigkeit und das damit verbundene neue Begutachtungsverfahren gehen.

Der Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt, Hans-Peter Pischner, wird seinen Jahresbericht für das vergangene Jahr vorstellen, in dem er auf Probleme und Ergebnisse im Hinblick auf Barrierefreiheit und Inklusion eingeht. Darin wird unter anderem kritisiert, dass das Land Sachsen-Anhalt sich zu wenig für das barrierefreie Bauen, insbesondere im Bereich Wohnungsbau, einsetzt und Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit nicht fördert. „In Anbetracht der demographischen Entwicklungen und der zunehmenden Zahl pflegebedürftiger und behinderter Menschen ist das rückwärtsgewandt und kurzsichtig“, so Pischner. „Das Land sollte sich an den weitergehenden Regelungen in Berlin oder Sachsen orientieren.“


Hintergrund
An der kommunalen AG Menschen mit Behinderungen beteiligen sich Mitglieder von Behindertenverbänden und -vereinen, Stadträte, Mitarbeiter von Fachbereichen der Stadtverwaltung und engagierte persönlich betroffene Aktive. Die AG wurde 1999 als beratendes Gremium und Forum für die Belange behinderter Menschen gegründet.

Zum Jahresende 2015 lebten in Deutschland mehr als zehn Millionen Menschen mit einer anerkannten Behinderung. Darunter waren 7,6 Millionen Schwerbehinderte, was einen Anteil von 9,3 % der Gesamtbevölkerung ausmachte.

In Sachsen-Anhalt waren im letzten Jahr etwa 194.000 anerkannte Schwerbehinderte registriert. Mit einem Anteil von 8,6 % der Bevölkerung liegt die Zahl etwas unter dem Bundesdurchschnitt. Die Tendenz ist jedoch steigend. Noch vor zwei Jahren waren es 180.200 Betroffene.

In Magdeburg sind mit Stand vom Dezember 2016 rund 18.300 Menschen amtlich als Schwerbehinderte anerkannt (7,6 %). Damit ist die Anzahl der Betroffenen seit 2013 um etwa 1000 angestiegen. Schließt man die Behinderten mit einem Grad der Behinderung (GdB) unter 50 mit ein, sind etwa 25.000 Menschen betroffen (11 %).

Von den Magdeburger Schwerbehinderten sind rund 10.000 in ihrer Mobilität wesentlich beeinträchtigt (Merkzeichen aG und G); schätzungsweise sind mindestens 2.000 von ihnen auf einen Rollstuhl angewiesen. 274 sind blind, 196 gehörlos und ca. 4.700 haben Anspruch auf die Mitnahme einer Begleitperson im ÖPNV (Merkzeichen B). Als hilflos gelten ca. 2.200 Menschen (Merkzeichen H). Fast 2.300 Magdeburger besitzen das Merkzeichen RF und zahlen aufgrund von Seh- oder Hörbehinderung oder schwerer Behinderung einen ermäßigten Rundfunkbeitrag, soweit sie nicht wegen geringen Einkommens ganz befreit werden. 61 % der Betroffenen sind bereits 65 Jahre und älter, während nur 2,4 % jünger als 18 Jahre sind; 52 % der Behinderten sind weiblich.

An den beiden Magdeburger Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sind rund 1.050 Betroffene beschäftigt. Etwa 880 Menschen mit Behinderungen leben in stationären Einrichtungen (Heime bzw. Wohnstätten an den Werkstätten).

Rund 8.000 Magdeburger sind pflegebedürftig, über 3.000 von ihnen werden in stationären Einrichtungen gepflegt, die übrigen in der Familie oder von ambulanten Pflegediensten.

Nach der Arbeitslosenstatistik der Agentur für Arbeit waren im Dezember 2016 in Magdeburg 398 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet, davon etwa zwei Drittel im Bereich des SGB II (Jobcenter).

Bei der Beschäftigung von Schwerbehinderten ist Sachsen-Anhalt bundesweites Schlusslicht. Die beschäftigungspflichtigen Unternehmen beschäftigen nur 3,6 % Schwerbehinderte, im Bundesdurchschnitt sind es 4,7 %.


Ansprechpartner:
Hans-Peter Pischner, Behindertenbeauftragter
Telefon 0391/540 2342
E-Mail: behindert@magdeburg.de

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