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Arbeiten auf der Nord- und Südseite

Probeentnahme des Wassers
Probeentnahme des Wassers

Südseite

Auf der Südseite in den Blöcken 4 bis 7 beginnen ab Montag die vorbereitenden Arbeiten zur Herstellung der künftigen Tunneldecke. Dazu gehört zunächst die Absenkung des Grundwassers mit Hilfe einer horizontalen Wasserhaltung.

Bei diesem Verfahren werden mit Hilfe einer Fräse Drainagen in den Baugrund eingebracht. Die eingefrästen Drainagen werden dann an eine Pumpe angeschlossen, die das Wasser aus der künftigen Baugrube pumpt. Über ein Leitungssystem gelangt es in einen Aufbereitungsbehälter. Dort wird es beprobt und bei Unbedenklichkeit in die Künette gelassen.

Visualisierung zur künftigen Tunneleinfahrt auf der Südseite
Visualisierung zur künftigen Tunneleinfahrt auf der Südseite

Bei dem Bereich der Blöcke 4 bis 7 handelt es sich um einen Abschnitt der künftigen Tunneleinfahrt für den aus Richtung Westen kommenden Verkehr. Das bedeutet, dass ein Teil der Blöcke aus dem Grundwasser „auftaucht“ und der andere Teil bereits über dem Grundwasserspiegel liegt. Die Absenkung muss demnach nicht mehr für den gesamten Bereich hergestellt werden, sondern höchstens bis zum Block 5.

Der in dieser Woche begonnene Bodenaushub in den Blöcken 38 bis 41 und 44 bis 46 wird in der kommenden Woche fortgeführt. In den Bereichen, die bereits ausgehoben sind, beginnen die Arbeiter ab Montag mit dem Abspitzen der dort gesetzten Bohrpfähle sowie mit dem Holzverbau.

Nordseite

In dieser Woche hat auf der Nordseite im gesamten Bereich der Blöcke 7 bis 60 die Baufeldfreimachung begonnen. Unter anderem wird die provisorische Asphaltschicht, die für den Fußgänger- und Radweg aufgebracht worden war, zurückgebaut.

Anwendung des HDI-Verfahrens
Anwendung des HDI-Verfahrens

In den Blöcken 22 bis 25 sind diese Arbeiten so weit fortgeschritten, dass auf der Fläche bereits nach Kampfmitteln gesucht werden kann. Parallel dazu werden am Mauerwerk im Block 25 Kernbohrungen mit Kampfmittelsondierungen für die HDI-Arbeiten durchgeführt. Das Verfahren der Hochdruckinjektion (HDI) dient zur Verbesserung der Tragfähigkeit des Bauwerks. Unter hohem Druck wird ein Gemisch aus Wasser und Bindemittel über ein Bohrgestänge in das Mauerwerk eingepresst.

Am westlichen Ende der Baustelle, in den Blöcken 1 bis 4, an der Achse 20 werden noch in dieser Woche die letzten Bohrpfähle gegründet. Die Arbeiten zur Baufeldfreimachung in den Blöcken 7 bis 13 dauern bis in die kommende Woche an. Ab kommenden Mittwoch kann dann auch dort der Boden nach Kampfmitteln untersucht werden.

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Stand: 24.08.2017 10:14 Uhr
Output erzeugt: 24.08.2017 10:15:08

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