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Projekt zur Renaturierung der Alten Elbe im Alten Rathaus vorgestellt

Holger Platz, Beigeordneter für Umwelt, Personal und Allgemeine Verwaltung, und Rolf Warschun, Leiter des Umweltamtes, haben am 21. Februar gemeinsam mit Vertretern der beteiligten Institutionen im Alten Rathaus das Projekt zur Renaturierung der Alten Elbe bei Dornburg und der Kreuzhorst/ Magdeburg vorgestellt. Der Magdeburger Stadtrat wird im März über die dazugehörige Drucksache abstimmen.
Projektbeteiligte zur Renaturierung der Alten Elbe (v. l.): Rolf Warschun, Sven Schulz, Holger Platz, Christian Kunz, Guido Schmidt, Martina Große-Sudhues, Eva Beyer, Michael Unruh, Hans-Joachim Döring und Silke Hantke.
Projektbeteiligte zur Renaturierung der Alten Elbe (v. l.): Rolf Warschun, Sven Schulz, Holger Platz, Christian Kunz, Guido Schmidt, Martina Große-Sudhues, Eva Beyer, Michael Unruh, Hans-Joachim Döring und Silke Hantke.
Die Dornburger Alte Elbe zwischen Schönebeck und Magdeburg ist mit einer Länge von 15 Kilometern das größte noch erhaltene Altwasser Deutschlands. Aktuell ist sie von einer schnell verlaufenden Verlandung betroffen. Die Verschlammung nimmt zu und verringert das freie Wasser zusehends. Ohne revitalisierende Maßnahmen droht der Verlust des wertvollen Altwassers.

ln Sachsen-Anhalt gehört der Abschnitt zwischen dem linken Umflutdeich bei Elbenau und dem Elbdeich in der Kreuzhorst zu den artenreichsten und wertvollsten Gewässern, indem beispielsweise noch Elbebiber und Fischotter, Rotbauchunke und Kammmolch oder die Grüne Mosaikjungfer anzutreffen sind. Die Lage in Stadtnähe sowie die Anbindung an den Elberadweg bietet Bewohnern und Besuchern die Möglichkeit, diesen Lebensraum in seiner besonderen Eigenart und Vielfalt zu erleben.

Zudem haben die Dornburger Elbe von der Kreuzhorst bis zum Pretziener Wehr und der Umflutkanal unter anderem für den Hochwasserschutz im Siedlungsraum Magdeburg und Schönebeck eine besondere Bedeutung. Insbesondere der Umflutkanal gibt dem Fluss im Bedarfsfalle mehr Raum und schützt zugleich die umliegenden Siedlungen vor Überschwemmungen. Daher steht zur Entwicklung der Region beim Umflutkanal die zukünftige Unterhaltung im Fokus, während für die Dornburger Alte Elbe die Revitalisierung der Altwässer angestrebt wird.

Das Projekt bildet die größte Maßnahme zur Renaturierung eines Altwassers in Deutschland. Beteiligt sind neben der Landeshauptstadt Magdeburg das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V., der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, die Stadt Schönebeck, der Salzlandkreis, das Biosphärenreservat Mittelelbe, der BUND Sachsen-Anhalt e. V., der Unterhaltungsverband Ehle-Ihle sowie die Evangelische Kirche Mitteldeutschland.

Die zentralen Ziele des Projektes sind die Entschlammung der Dornburger Alten Elbe, die Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit über 15 Kilometer Länge, die Erhaltung und Entwicklung gewässer- und auentypischer Lebensräume sowie die Anlage und Entwicklung eines Gewässerrandstreifens sowie die Schaffung von Naturerlebnispunkten für die Naherholung und touristische Belebung.

Projektbeteiligte zur Renaturierung der Alten Elbe (v. l.): Rolf Warschun, Sven Schulz, Holger Platz, Christian Kunz, Guido Schmidt, Martina Große-Sudhues, Eva Beyer, Michael Unruh, Hans-Joachim Döring und Silke Hantke.
Christian Kunz vom BUND Auenzentrum Burg Lenzen und Holger Platz, Beigeordneter für Umwelt, Personal und Allgemeine Verwaltung
Das Projekt wurde im Rahmen eines Pressegesprächs im Alten Rathaus vorgestellt.
Am Projekt beteiligt sind ebenfalls Rolf Warschun, Leiter des Umweltamtes, Silke Hantke vom Ehle-Ihle-Verband, Guido Schmidt, Vertreter des OB der Stadt Schönebeck, sowie Martina Große-Sudhues vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft.
Weitere Beteiligte sind Sven Schulz vom Ministerium für Umwelt, LW und Energie S-A, Eva Beyer, Leiterin Untere Naturschutzbehörde des Salzlandkreises, Hans-Joachim Döring, Umweltbeauftragter der EKM, und Michael Unruh vom Biosphärenreservat Mittlere Elbe.

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