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Programm zur Optimierung der Gefahrenabwehr bei Hochwasser größtenteils umgesetzt

Der Großteil des vom Stadtrat beschlossenen 11-Punkte-Programms zur Optimierung der Gefahrenabwehr bei Hochwasser ist bereits umgesetzt. Dies geht aus einer Information der Verwaltung an den Stadtrat hervor. Das Programm war als Schlussfolgerung aus der Hochwasserkatastrophe 2013 verabschiedet worden.

„Ziel des Programms ist die Hochwasserabwehr bis zu einem Pegelstand von 7,80 Meter an der Strombrücke“, so der Beigeordnete für Umwelt, Personal und allgemeine Verwaltung, Holger Platz. „ Der Großteil der wichtigen Aufgaben konnte bereits realisiert werden, so dass Magdeburg gegenwärtig erheblich besser auf ein extremes Hochwasserereignis vorbereitet ist als 2013. Die vollständige Umsetzung der elf Punkte erfolgt bis 2019.“

 1. Bautechnischen Ertüchtigung gefährdeter Uferbereiche

Zu dem 11-Punkte-Programm gehört zunächst die bautechnische Ertüchtigung der gefährdeten Uferbereiche. Die Schutzbauten auf dem Werder (Zollstraße, Oststraße, Turmschanzenstraße) und in Buckau (Bleckenburgstraße, Elbstraße) stehen kurz vor dem Abschluss. Der Deichneubau im Herrenkrug ist in Arbeit. Die Planung für die Baumaßnahme an der Sülze in Alt Salbke erfolgt in Abstimmung mit dem Tiefbauamt. Hierbei sowie bei den Planungen des Hochwasserschutzes am Sarajevo-Ufer stimmt sich die Landeshauptstadt mit dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft ab.

2. Anpassung aller operativen Verteidigungsmaßnahmen auf ein höheres Schutzziel

Zweiter Punkt des Programmes ist die Anpassung aller operativen Verteidigungsmaßnahmen auf ein höheres Schutzziel. Die dafür erforderlichen bautechnischen Veränderungen wurden bereits umgesetzt. So wurden beispielsweise Schieber zur Trennung von Kanaleinläufen in der Saalestraße eingebaut. Die Detailplanung wird ständig aktualisiert. Zur Hochwasserbekämpfung besteht das Stadtgebiet im Katastrophenfall aus drei Einsatzabschnitten mit den jeweiligen technischen Einsatzleitungen sowie mit vorgeplanten Abschnitts- und Unterabschnittsleitungen.

3. Erweiterung der personellen Besetzung der Stäbe

Der Katastrophenschutzstab und der operativ-taktische Stab wurden personell verstärkt. Für insgesamt 125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgten bereits die notwendigen Schulungen.

4. Einbeziehung von Ortskundigen in die technischen Einsatzleitungen

Für eine effizientere Führung werden ortskundige Feuerwehrbeamte und Mitglieder der Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt.

5. Beseitigung von Ausstattungs- und Planungsdefiziten

Zudem werden Ausstattungsgegenstände modernisiert und räumliche Anpassungen vorgenommen. So konnten beispielsweise unter anderen ein Mehrzweckfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Randau, zwei Kommandowagen, fünf Rollcontainer mit Pumpen und Beleuchtungsmitteln sowie drei Großstromerzeuger erworben werden. Bis Ende dieses Jahres werden dafür 1.631.085 Euro investiert. Die weiteren Vorhaben im Gesamtwert von 3.451.115 Euro werden bis Ende 2019 realisiert.

6. Technische und organisatorische Ertüchtigung der TEL EVU

Für die technische Einsatzleitung Evakuierung/Verpflegung/Unterkunft (TEL EVU) wurden die Arbeitsräume möbliert sowie um- und ausgebaut. Auch hier konnte die personelle Besetzung erweitert werden.

7. Optimierung der Sandsacklogistik

Zur Verbesserung der Sandsacklogistik wurden geeignete Standorte für die Befüllplätze ausgewählt. Eine Sandsackfüllmaschine wird diesen Bereich künftig komplettieren. Die detaillierte Planung der Organisation der Befüllplätze wird gegenwärtig fortgeschrieben.

8. Verbesserung der Informationen für Einsatzkräfte

Für die Verbesserung der Informationen für Einsatzkräfte wurden und werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die im Falle eines Hochwassers zur Gefahrenabwehr beitragen, mit der Katastrophenmanagementsoftware „DISMA“ (Desaster Management) geschult und fortgebildet. Derzeit optimiert eine Arbeitsgruppe das Konzept zur Kommunikation unter den Einsatzkräften.

9. Kommunikation mit der Bevölkerung

Nicht nur die Verbesserung der internen, sondern auch die der externen Kommunikation steht auf der Agenda der Stadt. Die Berufung und Einweisung von Hochwasserbeauftragten erfolgte bereits im vergangenen Jahr. Diese und die Ortsbürgermeister aus Pechau und Randau/ Calenberge werden erheblich zu einer besseren Kommunikation des Katastrophenstabes mit den Einwohnerinnen und Einwohnern beitragen.

10. Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Zur externen Kommunikation gehört auch die Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Dafür wurde die Bürgerhotline personell und technisch erweitert, sodass gleichzeitig bis zu 44 Anrufe bearbeitet werden können. Bis Jahresende wird der netzunabhängige Betrieb der Hotline durch eine Notstromversorgung garantiert werden können. Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich derzeit mit der Optimierung der Krisenkommunikation über moderne Medien.

11. Warnung der Bevölkerung durch optimierte Kommunikation und Maßnahmen bei langanhaltendem Stromausfall

Der letzte Punkt des Programms sieht die Warnung der Bevölkerung durch eine optimierte Kommunikation sowie Maßnahmen bei längerem Stromausfall vor. Wenn eine lokale Warnung erforderlich ist, kommen bis zu 20 neue Lautsprecherfahrzeuge im Stadtgebiet zum Einsatz. Zusätzlich werden die notwendigen Informationen über den offiziellen Internetauftritt der Landeshauptstadt und über die dazugehörigen sozialen Netzwerke schnell und sicher verbreitet. Dienststellen und Gebäude der Polizei, der Berufsfeuerwehren und der Freiwilligen Feuerwehren sowie deren Einsatzfahrzeuge können jederzeit zur Meldung von Notfällen genutzt werden. Die Landeshauptstadt verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Demnach soll jeder Haushalt jederzeit Lebensmittelvorräte und Getränke für mindestens zehn Tage haben.

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