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Wiederaufstellung Kunstwerk «Verbunden«
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Kunstwerk „Verbunden“ von Wolfram Schneider steht wieder in Olvenstedt

Das Kunstwerk „Verbunden“ des Bildhauers Wolfram Schneider steht wieder in der Landeshauptstadt Magdeburg. Am 17. Oktober wurde die Metallplastik im Beisein des Künstlers auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Olvenstedt feierlich wieder eingeweiht. Das Kunstwerk war vor mehr als 20 Jahren nach massiven Beschädigungen abgebaut worden.
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Die Edelstahlplastik „Verbunden“ wurde 1982 vom sächsischen Bildhauer und Grafiker Wolfram Schneider geschaffen und im Neubaugebiet Olvenstedt Am Parkweg (Magdeburger Hof) aufgestellt. Der genaue Standort befand sich in der heutigen Johannes-Göderitz-Straße (vermutlich vor dem Haus Nr. 98). In unmittelbarer Nähe gibt es jetzt einen Elektronikfachmarkt. 1992, bedingt durch die Beschädigung der Metallplastik und die Zerstörung des massiven Sockels, wurde das Kunstwerk durch das damalige Kulturamt geborgen und eingelagert. Eine sofortige Wiederaufstellung der Plastik im Stadtteil Neu Olvenstedt war wegen der Suche nach einem neuen geeigneten Standort und nicht zuletzt wegen der Klärung der Finanzierung nicht möglich. 

Die Gesamtkosten für die Reparatur der Plastik, Herstellung des Fundaments und Neuanfertigung des Sockels beliefen sich auf mehr als 6.800 Euro. Die Finanzierung erfolgte aus dem Budget des Kulturbüros der Landeshauptstadt.

Für die Unterstützung dieses Projektes dankt das Kulturbüro der Künstlerin Dagmar Schmidt, die im Rahmen des Stadtteilmanagements Neu-Olvenstedt mitwirkte, und der Firma Voss & Kalisch aus Schönebeck für die ausgeführte Steinmetzarbeit. Das Unternehmen hatte das Fundament hergestellt sowie den Sockel angefertigt und aufgestellt.

Besonderer Dank geht an den Künstler Wolfram Schneider, der nicht nur mit viel Sorgfalt die Plastik reparierte, sondern auch bei der Aufstellung des Kunstwerks aktiv mitwirkte. Die fehlende Signierung des Kunstwerks wurde auch nachgeholt.

Biografie Wolfram Schneider

Wolfram Schneider wurde 1942 im sächsischen Meerane geboren. Von 1959 bis 1962 machte er eine Lehre zum Feinmechaniker. Er arbeitete von 1975 bis 1979 im Kreiskabinett für Kulturarbeit Schloss Hinterglauchau in Glauchau mit. Zudem studierte Wolfram Schneider von 1975 bis 1977 bei Prof. Walter Funkat an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein in Halle. 1979 wurde Schneider Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR. 

Er arbeitet seit 1980 freiberuflich als Stahlbildhauer. Seit 1981 nimmt er an nationalen und internationalen Bildhauersymposien teil und seit 1990 zeigt er Ausstellungen und Kunst am Bau im Rheinland. Wolfram Schneider lebt und arbeitet in Kuhschnappel bei Chemnitz.

Er hat Skulpturen für den öffentlichen Raum u. a. in Magdeburg, Leipzig, Chemnitz, und Wittmund geschaffen. Zudem sind Skulpturen von Wolfram Schneider in öffentlichen und privaten Sammlungen zu sehen, so im Grassimuseum Leipzig, in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, im Museum Modern Art Hünfeld, im Thyssen Trade Center sowie im Bommer-Haus in Düsseldorf, in der Sammlung Ludwig Aachen, in der SchmidtBank Chemnitz sowie im Bundesgerichtshof Leipzig.

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