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OB zum aktuellen Stand des Verkaufs des östlichen Universitätsplatzes: „Gestaltung der künftigen Bebauung ist derzeit nicht Schwerpunkt, sondern erst einmal der Verkauf“

Im Zuge der immer wieder diskutierten Bebauung des Universitätsplatzes weist Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper noch einmal darauf hin, dass es für eine Gestaltungsdebatte zu früh ist. Die im August vorgestellte Drucksache behandelt lediglich den Verkauf unbebauter Flächen am Universitätsplatz.

Planung_Uniplatz
Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper erklärt dazu: „Wir weisen erneut darauf hin, dass es in der derzeitigen Phase nicht um Architekturentwürfe geht, sondern um Nutzungskonzepte für den östlichen Universitätsplatz. Wenn die Nutzung geklärt ist und ein Käufer für das Grundstück gefunden wurde, kann über die Gestaltung der geplanten Gebäude diskutiert werden.

Ich kann die vor einigen Wochen entstandene Diskussion überhaupt nicht nachvollziehen, denn sie greift dem weiteren Ablauf erheblich vor. Skizzen aus einem Nutzungskonzept stellen keine architektonischen Pläne dar. Die vor dem Verwaltungsausschuss am 19. Februar 2016 vorgestellten Konzepte enthielten keine fertigen Architekturentwürfe – und das war auch nicht nötig, denn es geht, ich wiederhole mich, erst einmal darum, überhaupt einen Investor für den Universitätsplatz zu finden. Und aus Gründen der Vertraulichkeit wird der Verkaufsprozess – wie alle Vertragsangelegenheiten – nichtöffentlich vom Stadtrat und seinen Ausschüssen behandelt.

Derzeit ist die Verkaufs-Drucksache zurückgestellt worden. Wenn das Votum des Gestaltungsbeirats und die Empfehlung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr vorliegen, wird entschieden, ob die Entscheidungsvorlage wieder in die Beratungsfolge gegeben wird. Dann berät die Politik im Finanz- und Grundstücksausschuss und im Verwaltungsausschuss, bevor der Stadtrat über den Käufer der Innenstadtfläche abstimmt.

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass sämtliche Schritte bei der Vermarktung des östlichen Universitätsplatzes einvernehmlich zwischen Stadtverwaltung und Stadtrat gegangen worden sind. Sei es bei der Ausschreibung des Interessenbekundungsverfahrens oder bei der Entscheidung, den Gestaltungsbeirat einzubeziehen.

Die Idee des Gestaltungsbeirates, einen Architektenwettbewerb auszuloben, begrüße ich. Ein solcher Wettbewerb sollte neben der Gebäudearchitektur auch auf das städtebauliche Umfeld des Universitätsplatzes eingehen – bis hin zu der Frage, ob es eine Anschlussbebauung in Richtung Festung Mark geben und wie diese aussehen könnte. Der Wunsch nach einem derartigen Wettbewerb könnte sich als Bedingung im Kaufvertrag niederschlagen. Dies entscheidet ebenfalls der Magdeburger Stadtrat und nicht die Verwaltung.

Aber auch hierbei gebe ich zu bedenken: Die Ergebnisse von Architektenwettbewerben werden von einer Fachjury nach klaren Vorgaben (Richtlinie für Planungswettbewerbe: http://www.bmub.bund.de/themen/bauen/bauwesen/gesetzgebung-und-leitfaeden/richtlinien/richtlinie-fuer-planungswettbewerbe/) bewertet. Wie und was genau gebaut wird, beruht nicht auf dem Votum einer Volksabstimmung. Das entscheidende Wort über die Gestaltung der neuen Gebäude am östlichen Universitätsplatz hat der Investor.“
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