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Inhalt

Bildung im Alter

Ein Forschungsprojekt Im Amt für Statistik 


Hinweis für Teilnehmende der Befragung 

Aufgrund eines technischen Defektes kann die Befragung derzeit leider nicht online durchgeführt werden.

Wir bitten Sie darum, stattdessen den Papierfragebogen auszufüllen und in dem beigefügten Rückumschlag kostenlos zurückzusenden.

Vielen Dank, dass Sie teilnehmen und unser Projekt auf diese Weise unterstützen – wir freuen uns auf Ihre Antworten!


Bildung im Alter

Lebenslanges Lernen jenseits der Schulbank:
Potenziale für die Bildung älterer Erwachsener in Magdeburg

Inhalt:
Projekt

Ziel

aktueller Stand

Ausblick

Förderer

Das Projekt
Welche Rolle spielt Bildung und Lernen im Alltag älterer Menschen Magdeburgs?
Welchen Herausforderungen begegnen sie in ihrem Alltag?
Welche Interessen und Bedürfnisse in Bezug auf Bildungsangebote erwachsen daraus?
Antworten auf diese Fragen sucht das Forschungsprojekt „Bildung im Alter“, welches von Februar bis Dezember 2016 am Amt für Statistik durchgeführt wird. Dieses soll einen Beitrag zur Gestaltung des demographischen Wandels in unserer Stadt leisten. Denn mit der wachsenden Zahl älterer Menschen entstehen vielfältige Aufgaben für die Erwachsenen- und Altenbildung. Sie kann unterstützend wirken, damit diese Bevölkerungsgruppe am Arbeitsmarkt erfolgreich ist, aber auch in ihrer Nacherwerbsphase möglichst lange den Alltag selbstbestimmt gestalten kann.
Magdeburg bietet bereits viele Möglichkeiten für Erwachsene jeden Alters sich weiterzubilden. Neben dem Kursangebot an der Volkshochschule und der Universität finden sich unzählige weitere Veranstaltungen z. B. in den Museen, Vereinen, Gemeinden oder den Alten- und Servicezentren. Doch Lernprozesse können auch außerhalb von Bildungseinrichtungen bzw. klassischen Bildungsformaten stattfinden. Tatsächlich wird es für viele Menschen mit zunehmendem Alter wichtiger, auf informellem Wege zu lernen, d. h. sich ohne pädagogische Begleitung neues Wissen und Fertigkeiten anzueignen. Personen im höheren Erwachsenenalter können auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen, indem neuem Wissen mit Altbekanntem verknüpft wird. Das Erlangen von Abschlüssen oder Zertifikaten verliert an Relevanz, während der Charakter der Freiwilligkeit eine Aufwertung erfährt. Individuelle Erfahrungen mit Bildung, nicht zuletzt milieugebunden, beeinflussen in besonderem Maße, ob eine Person auch im fortgeschrittenen Alter offen gegenüber Lernen ist und wie Bildungsangebote gestaltet werden müssen, um Lernprozesse erfolgreich mitzugestalten.
Um langfristig mehr Menschen für Bildung zu begeistern, ist es notwendig, mehr über die unterschiedlichen Bildungserfahrungen, -motive und -bedürfnisse der Magdeburger Bürgerinnen und Bürger zu erfahren.
Forschungsziel
In diesem Projekt interessiert uns ausdrücklich die Perspektive der älteren Menschen Magdeburgs. Diese wollen wir durch Interviews und eine schriftliche Befragung erfassen. In den ausführlichen Interviews geht es um ganz persönliche Erfahrungen mit Bildung und Lernen. Hier wollen wir wissen, was die Befragten mit Bildung verbinden, welche Einstellung gegenüber Bildung(seinrichtungen) daraus erwachsen ist und in welchen Lebensbereichen Bildung zu welchem Zweck gegenwärtig eine Rolle spielt. Dafür werden Personen befragt, die sich in möglichst unterschiedlichen Lebenssituationen befinden. Das kann jemand sein, der seinen Alltag zuhause mit der Familie verbringt, ebenso wie jemand, der Bildungsangebote außerhaus besucht.
Die schriftliche Befragung soll einen Überblick über die bisherige Teilnahme älterer Magdeburgerinnen und Magdeburger an Angeboten mit Lerngelegenheiten geben und ermitteln, welche Bildungswünsche bei dieser Gruppe bestehen. Dabei steht im Vordergrund, wie Personen zwischen 50 und 80 Jahren in Magdeburg ihren Alltag gestalten, welche möglichen Gründe hinter einer Nichtteilnahme an Bildungsangeboten stehen und welche konkreten Wünsche sie an Lerngelegenheiten formulieren.
Auf dieser Datengrundlage soll erkannt werden, welche Faktoren Bildung im Alter beeinflussen, welche Funktionen Bildung erfüllt und wo Ansatzpunkte für die Stadt und ihre Bildungsakteure liegen, mit denen die Bildungslandschaft zugunsten Älterer verbessert werden kann.
Aktueller Stand im Projektablauf
Derzeit, im September 2016, läuft die schriftliche Befragung von 2.000 zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern (proportional gewichtete Stichprobe). Sie haben die Möglichkeit, sich schriftlich oder online an der Befragung zu beteiligen. Die Rücklaufphase endet am 5.10.2016. Danach werden die Daten ausgewertet und mit den Ergebnissen aus den bereits geführten Interviews zusammengeführt.
Ausblick
Ende November 2016 wird es eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse geben. Außerdem erscheint eine Broschüre, die die wesentliche Erkenntnisse der Studie zusammenfasst. Eine ausführliche Projektdokumentation erfolgt nach Abschluss des Projektes.
Förderer des Projekts
Das Forschungsprojekt „Gestaltung des demographischen Wandels: Bildung im Alter“ wird gefördert durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt und das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt.

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